AMD Zen 6: Erster Linux-Patch adressiert neue Architektur

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AMD Zen 6: Erster Linux-Patch adressiert neue Architektur
Quelle: Sven Bauduin

AMD hat mit den Vorbereitungen für seine kommenden CPU-Mikroarchitekturen Zen 6 ("Morpheus") und Zen 6c ("Monarch") begonnen, wie ein erster Patch für das freie Betriebssystem Linux jetzt belegt.

AMD hat jetzt mit den Vorbereitungen für seine kommenden CPU-Mikroarchitekturen Zen 6 ("Morpheus") und Zen 6c ("Monarch") begonnen, wie ein erster Patch für Linux, der in die Warteschlange für den Mainline-Kernel gestellt wurde, belegt. Wie nun die Website Phoronix berichtet, startet damit die Reise der Architekturen in den Upstream-Kernel des freien Betriebssystems. Es ist aber ein ruhiger Start.

Dieser erste Patch als solches ist nicht besonders aufregend, sondern leitet jetzt den Prozess zum Entsperren nachfolgender Zen-6-Patches ein, bevor AMDs kommende Zen-6-Prozessoren voraussichtlich 2026 auf den Markt kommen werden. Damit wiederum ist jetzt aber der offizielle Startschuss für Zen 6 erfolgt.

Zen 6 unter Linux Quelle: Phoronix Der Patch fügt das synthetische Feature-Flag "X86_FEATURE_ZEN6" hinzu, welches von anderen Kernel-Patches für die Gating-Funktionalität verwenden werden kann, indem sie sich auf dieses Feature-Flag beziehen. Es wird spannend sein zu beobachten, wie es in den kommenden Wochen weitergehen wird.

Zen 6 wird nicht vor 2026 erwartet

Die Zen-6-Architektur wird nicht vor 2026 erwartet und wird unter anderem in den Ryzen X/10000 ("Olympic Ridge"), Ryzen AI 500 ("Medusa Point"), Ryzen AI Max(+) 500 ("Medusa Halo") und Epyc 9005 ("Venice") an den Start gehen.

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Quelle: Phoronix

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    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Selbst dann nur was bei einschlägigen Bedarf. Das Ding hat viele Lanes, aber nur 3.0, und es hat viele Kerne, aber jeder einzelne davon ist, wegen Mesh und ohne OC auch Takt, langsamer, als die einer Sockel-1151-CPU. Anwendungen, die so gut mit vielen Kernen skalieren, dass das egal ist, haben wiederum meist keine großen Probleme mit Dual-CCD-Architekturen, laufen also auch auf AM4-Ryzen-9 gut. Es bleibt natürlich die Kapazität des Quad-Channel-Interfaces und die AVX512-Unterstützung, aber Gamern nützt das nichts. Da würde sich vermutlich nicht einmal die Aufrüstung eines bestehenden 2066er-Systems lohnen (außer von Kaby Lake X^^), denn Intel hat die Kerne an sich ja nie nennenswert verbessert.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Selbst dann nur was bei einschlägigen Bedarf. Das Ding hat viele Lanes, aber nur 3.0, und es hat viele Kerne, aber jeder einzelne davon ist, wegen Mesh und ohne OC auch Takt, langsamer, als die einer Sockel-1151-CPU. Anwendungen, die so gut mit vielen Kernen skalieren, dass das egal ist, haben wiederum meist keine großen Probleme mit Dual-CCD-Architekturen, laufen also auch auf AM4-Ryzen-9 gut. Es bleibt natürlich die Kapazität des Quad-Channel-Interfaces und die AVX512-Unterstützung, aber Gamern nützt das nichts. Da würde sich vermutlich nicht einmal die Aufrüstung eines bestehenden 2066er-Systems lohnen (außer von Kaby Lake X^^), denn Intel hat die Kerne an sich ja nie nennenswert verbessert.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von sophocles
        "Können" beinhaltet, es zu einem bezahlbaren (bzw. um ganz genau zu formulieren: Im Markt durchsetzbaren) Preis fertigen zu können
        Falsch können heißt man kann es fertigen.
        Man sieht aus verschiedenen Gründen davon ab, aber man kann es fertigen.
        Intel fährt halt wirtschaftlicher, wenn man E Cores verbaut.
        Sie brauchen weniger Chipfläche, sie kosten also weniger und ermöglichen anderen Produkten Wafer Fläche zu nutzen.
        Produkte sind unter Umständen dann auch weniger langlebig und müssen früher ausgetauscht werden.
        Hinzu kommen andere Nachteile von 16P Cores (Datenverbindungen im Mesh Stil fressen Strom) usw.
        Kurzum: sie können, wollen aber nicht. Sie haben schon vor 15 Jahren ca 8 Kerner gefertigt, es ist ja heute auch möglich 16 E Cores zu fertigen die die Performance von noch bis vor kurzem kaufbaren P Cores haben

        Wer unbedingt viele Monolithische Cores will greift halt zu Xeon oder dem ehemaligen High-end Sockel
        Zitat von PCGH_Torsten
        Bei den 10000ern gab es zwischen 14 und 18 Kernen zugegeben keinen 16er mehr, aber Core i9-7960X und -9960X hatten eine (HE-)Desktop-Plattform unten drunter, je einen Chip oben drauf und je 16 vollwertige Kerne in diesem.
        Just saying.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Für 125€ sogar ein interessanter Deal, wenn man die restliche Plattform zufällig rumliegen hat
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Bei den 10000ern gab es zwischen 14 und 18 Kernen zugegeben keinen 16er mehr, aber Core i9-7960X und -9960X hatten eine (HE-)Desktop-Plattform unten drunter, je einen Chip oben drauf und je 16 vollwertige Kerne in diesem.
        Just saying.
      • Von sophocles Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Rollora
        Können tut man das, wollen halt nicht. Zumindest nicht für Consumer
        "Können" beinhaltet, es zu einem bezahlbaren (bzw. um ganz genau zu formulieren: Im Markt durchsetzbaren) Preis fertigen zu können. Daran scheitert es schlussendlich aber. Intel "kann" es (also 16p 0e monolithisch für Desktop) eben nicht.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Quake2008
        Wenn Intel gekonnt hätte, dann gebe es längst eine 16 Kerner ohne E-Cores.
        Können tut man das, wollen halt nicht. Zumindest nicht für Consumer
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