AMD Zen 3 mit 17 Prozent höherer IPC und mehr Takt?

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AMD Zen 3 mit 17 Prozent höherer IPC und mehr Takt?
Quelle: AMD

Angeblich soll AMD mit der Zen-3-Architektur ein weiteres Mal einen großen Leistungssprung schaffen. Die IPC soll um 17 Prozent ansteigen, der Takt um 100 bis 200 MHz höher liegen. Die Kombination aus beidem könnte AMD helfen, Intels verbleibende Vorzeige-Segmente anzugreifen.

Auch mit der nächsten Generation an Zen-Prozessoren möchte AMD einen beachtlichen Leistungssprung präsentieren. Laut Red Gaming Tech sollen sowohl die IPC als auch die Taktraten der kommenden Prozessoren gegenüber den Vorgängern zulegen. Das bedeutet: Mehr Singlecore-Leistung und damit ein noch größerer Druck auf den Konkurrenten Intel.

Mehr Leistung durch schnellere Kerne

Während die IPC bei Ganzzahl-Berechnungen (Integer) um 10 bis 12 Prozent höher liegen soll als bei Zen 2, soll der Zuwachs bei Gleitkomma-Berechnungen (Floating Point) bis zu 50 Prozent betragen. Insgesamt soll so eine Gesamtverbesserung von 17 Prozent herauskommen, was minimal mehr ist als der Schritt von Zen+ zu Zen 2 und sich mit bisherigen Gerüchten deckt.

Parallel dazu soll auch die Taktrate der Zen-3-Prozessoren etwas höher liegen als die aktueller Modelle. Red Gaming Tech spricht von einem Zuwachs von 100 bis 200 MHz, was den gesamten Leistungsgewinn noch um ein paar Prozentpunkte nach oben schieben dürfte.

Ganz so gewaltig wie der Leistungssprung der aktuellen Generation soll Zen 3 dann aber doch nicht ausfallen, denn in der kommenden Generation sollen die Kern- und Threadzahlen gleich bleiben. Die Kombination aus höherer IPC und höherem Takt dürfte also zu rund 20 Prozent Mehrleistung führen, die mangels zusätzlicher Kerne sowohl in den Singlecore- als auch in den Multicore-Benchmarks anzutreffen sein wird.

Für AMD dürfte dieser Sprung dennoch groß und wichtig sein: Bei der Multicore-Leistung sieht die Konkurrenz aus dem Hause Intel bereits jetzt kein Land mehr, und 20 Prozent Zuwachs dürften hier problemfrei genügen, um diese Situation auch 2020 noch beizubehalten. Auf der anderen Seite könnte AMD mit 20 Prozent zusätzlicher Singlecore-Leistung die letzten für Intel gut laufenden Segmente attackieren: Im Gaming-Bereich läge Zen 3 klar vorne, und auch im Notebook könnte die höhere Leistung die Konkurrenz gewaltig in Bedrängnis bringen.

Passend zum Thema: AMD Zen 3: "Cézanne" der Codename für neue APUs?

Ob das Ganze wirklich so kommen wird, ist derzeit unmöglich zu sagen: Es handelt sich bei den Informationen nur um Gerüchte. Wünschenswert wäre ein solcher Sprung aber in jedem Fall, denn so könnten Nutzer der AM4-Plattform nächstes Jahr noch ein weiteres Mal einen deutlichen Leistungszuwachs mitnehmen, bevor AMD 2021 den AM5-Sockel einführt.

Quelle: 3D Center

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    • Kommentare (156)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Metamorph83
        AW: AMD Zen 3 mit 17 Prozent höherer IPC und mehr Takt?

        Zitat von sandworm
        Die 2933 MHz machen den Braten auch nicht fett die meisten testen ja sowieso out of Spec.
        Ich bin sogar dafür das man die Intels bei 3200 MHz testen sollte, da die Enthusiasten hier auf PCGH die einen 9900K (KS) besitzen auch die entsprechenden Boards mitbringen.
        Allerdings nur wenn der Speicher auch extrem scharfe Timings mitbringt, was leider hier zum Teil nicht wirklich ersichtlich ist.
        Welche Timings wurden zum Beispiel beim letzten Test von Detroid become Human verwendet? Da steht nur DDR4-3867 MHz dabei, keine Details.
        Damit kann man nichts anfangen, wenn man bedenkt das 3200 MHz CL14 eine ähnliche CAS Latency aufweist (siehe folgende Test) wie 3600 MHz CL16 von CL 18 wollen wir besser erst gar nicht erst anfangen.
        Denn allem Anschein bzw. ist es offensichtlich, profitiert der 9900K (KS) überproportional von einer gesteigerten Bandbreite und weniger von einer gerineren Latenz, während der Ryzen wie jeder weiss im speziellen bei Games extrem sensibel auf eine verbesserte Latenz ragiert, im speziellen wenn dann noch manuell nachgetuned wird.

        Lasst die folgenden Tests mal auf euch wirken und ihr werdet sehen, das der angebliche Vorteil des 9900KS bei Games,
        selbst bei 3600 MHz Speicher kaum vorhanden ist bzw. fast in der Messungenauigkeit untergeht (Also PCGH nehmt euren besten Speicher, tuned was das Zeug hält und überrascht uns)
        Ryzen 9 3950X vs. Core i9-9900KS Gaming, Feat. Tuned DDR4 Memory Performance
        Ryzen 9 3950X vs. Core i9-9900KS Gaming, Feat. Tuned DDR4 Memory Performance - TechSpot

        Testing 3rd-Gen Ryzen DDR4 Memory Performance and Scaling
        Testing 3rd-Gen Ryzen DDR4 Memory Performance and Scaling - TechSpot

        Unglaublich was so noch aus dem 3900X hearaus geholt werden kann, gerade mal 4% Rückstand (Average 18 Games) auf den 9900KS beide mit 3600 MHz CL14 + Manuell Tuned.
        Folgend einige Extrembeispiele:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen][Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen][Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen][Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Ja, der ks liegt in 3 von 4 fällen vorne... ?
        Profitiert aber nicht ganz so extrem vom Speicher, wird wohl am IF liegen... Aber hier und da presst der Intel dann doch noch ein paar FPS raus...

        Siehe Hitman, vorallem min FPS bereich, bei division sieht es ganz nach gpu bottleneck aus...
      • Von Metamorph83
        AW: AMD Zen 3 mit 17 Prozent höherer IPC und mehr Takt?

        Zitat von sandworm
        Die 2933 MHz machen den Braten auch nicht fett die meisten testen ja sowieso out of Spec.
        Ich bin sogar dafür das man die Intels bei 3200 MHz testen sollte, da die Enthusiasten hier auf PCGH die einen 9900K (KS) besitzen auch die entsprechenden Boards mitbringen.
        Allerdings nur wenn der Speicher auch extrem scharfe Timings mitbringt, was leider hier zum Teil nicht wirklich ersichtlich ist.
        Welche Timings wurden zum Beispiel beim letzten Test von Detroid become Human verwendet? Da steht nur DDR4-3867 MHz dabei, keine Details.
        Damit kann man nichts anfangen, wenn man bedenkt das 3200 MHz CL14 eine ähnliche CAS Latency aufweist (siehe folgende Test) wie 3600 MHz CL16 von CL 18 wollen wir besser erst gar nicht erst anfangen.
        Denn allem Anschein bzw. ist es offensichtlich, profitiert der 9900K (KS) überproportional von einer gesteigerten Bandbreite und weniger von einer gerineren Latenz, während der Ryzen wie jeder weiss im speziellen bei Games extrem sensibel auf eine verbesserte Latenz ragiert, im speziellen wenn dann noch manuell nachgetuned wird.

        Lasst die folgenden Tests mal auf euch wirken und ihr werdet sehen, das der angebliche Vorteil des 9900KS bei Games,
        selbst bei 3600 MHz Speicher kaum vorhanden ist bzw. fast in der Messungenauigkeit untergeht (Also PCGH nehmt euren besten Speicher, tuned was das Zeug hält und überrascht uns)
        Ryzen 9 3950X vs. Core i9-9900KS Gaming, Feat. Tuned DDR4 Memory Performance
        Ryzen 9 3950X vs. Core i9-9900KS Gaming, Feat. Tuned DDR4 Memory Performance - TechSpot

        Testing 3rd-Gen Ryzen DDR4 Memory Performance and Scaling
        Testing 3rd-Gen Ryzen DDR4 Memory Performance and Scaling - TechSpot

        Unglaublich was so noch aus dem 3900X hearaus geholt werden kann, gerade mal 4% Rückstand (Average 18 Games) auf den 9900KS beide mit 3600 MHz CL14 + Manuell Tuned.
        Folgend einige Extrembeispiele:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen][Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen][Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen][Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Ja, der ks liegt in 3 von 4 fällen vorne... ?
        Profitiert aber nicht ganz so extrem vom Speicher, wird wohl am IF liegen... Aber hier und da presst der Intel dann doch noch ein paar FPS raus...

        Siehe Hitman, vorallem min FPS bereich, bei division sieht es ganz nach gpu bottleneck aus...
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        AW: AMD Zen 3 mit 17 Prozent höherer IPC und mehr Takt?

        Zitat von Buggi85
        Was aber etwas verzerrt ist AVX in Spielen, wie das bei AC Origins der Fall ist. Dort taktet die CPU immer abzgl. Offset.
        Nur bei Intel. AMD/ZEN braucht keine verschiedenen Multiplikatorentabellen/Offsets usw. für verschiedene Lastarten. Die "normale" Regelung kann das alles.
      • Von Buggi85 Software-Overclocker(in)
        AW: AMD Zen 3 mit 17 Prozent höherer IPC und mehr Takt?

        Das ist auch der Grund warum der Takt im Singlecore höher ausfällt, ungenutzte Kerne geben Raum für dessen TDP.
        Was aber etwas verzerrt ist AVX in Spielen, wie das bei AC Origins der Fall ist. Dort taktet die CPU immer abzgl. Offset.
        Für die 95W gibt es nur keine Regel. Je nach Vcore die das Board anlegt, wird das Limit mit mehr oder wenig Last erreicht. Gerade wenn ein Test von 100W Leistungsaufnahme in Games spricht, ist das sehr wackelig, weil ja nie kommuniziert wird ob 1,35V oder 1,2V anliegen.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        AW: AMD Zen 3 mit 17 Prozent höherer IPC und mehr Takt?

        Zitat von Buggi85
        Bloß das Spiele i.d.R. keine Volllast erzeugen, die CPU nicht ins Power Target rennt und dann auch nicht runtertaktet.
        Vollast nicht - bei den superagressiven Boosts aktueller CPUs aber durchaus genug Last um hier und da mal ins PowerTarget zu laufen. Es reicht ja bereits wenn zwei, drei Threads unter größerer Last sind - diese takten dann Richtung 4,5 (AMD) oder 5 GHz (Intel) und verbrauchen das gesamte Powerbudget der CPU.
        Du hast natürlich Recht dass in Spielen in aller Regel sehr hohe Boosts erreicht werden (Anmerkung: "runtertakten"/Throtteln wäre takten unterhalb des Basistaktes, was du meinst ist "Boost nicht voll ausfahren" ), dass aber die 95W Dauerleistung eines 9900K als Beispiel da nie limitierend sind stimmt auch nicht. Es kommt schon mal vor.
      • Von Casurin BIOS-Overclocker(in)
        AW: AMD Zen 3 mit 17 Prozent höherer IPC und mehr Takt?

        Zitat von Immunglobulin
        Wenn die neuen Intel 10000 wieder mit 2666 Ram kommen lache ich mich tot. Auch 2933 wären nicht die Welt aber schon mal besser.
        Intel hat ja auch XMP womit die CPUs auch offiziell schnelleren RAM unterstützen.
        Für Benchmarks wäre es nett beides zu nehmen - 2667 und das was die Leute wirklich nehmen. die erste generation Ryzen wurde ja auch fast überall mit weit schnellerem Speicher als offiziell Unterstützt getestet (Oft auch weil die 2667 nur mit miserablen Timings stabil waren). Da gibts genügend Reviews die den Ryzen 7 2700x mit 4x8 GB DDR4 3200 DalRank getestet haben - wo 1866 spezifiziert sind.
        Macht auch Sinn - man will ja die CPU benchen was sie so kann. Jetzt wäre es schön wenn man alle CPUs wirklich vergleichbar testen würde.
        Und dafür würde es auch helfen wenn Intel den direkten memory-Support etwas anhebt. Läuft ja sogar auf nem Pentium eigentlich immer mit 3200+ (auf entsprechendem Chispatz) - sollte von dem her ja kein problem für sie darstellen
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