AMD Strix Point: Die-Shot zu Ryzen AI 300 (Zen 5) veröffentlicht und beschriftet
Im Netz ist erstmals ein Die-Shot zu AMDs kommenden Prozessoren der Generation Ryzen AI 300 - Codename Strix Point - aufgetaucht. Ebendieser wurde auch bereits analysiert und beschriftet, sodass der vermutliche Aufbau bekannt ist.
Während Zen 5 im Desktop-Markt als Ryzen 9000 debütieren soll, wird die neue Prozessorgeneration im Notebook-Segment zunächst als Ryzen AI 300 - Codename Strix Point - auf den Markt kommen. Zu ebendiesen Modellen gibt es dabei zwar bereits zahlreiche Gerüchte, beispielsweise zur Geekbench-Performance. Viele Details sind ohne offizielle Tests aber weiterhin unklar. Unter anderem war bislang auch der konkrete Aufbau der SoCs unbekannt. Doch im Netz ist nun ein erster Die-Shot aufgetaucht.
Chip-Struktur bekannt
Ebendieser wurde auf der chinesischen Plattform Bilibili veröffentlicht: Dort hat ein Nutzer ein entsprechendes Bild sowie die Abmessungen ins Netz gestellt. Angeblich kommt der Chip von Strix Point auf 12,06 x 18,71 mm und damit knapp 226 mm². Zum Vergleich: Die Vorgängergeneration Hawk Point, die als Ryzen 8040 verkauft wird, ist mit 137 mm² deutlich kleiner. Dort gibt es aber auch nur maximal acht Kerne und 768 Shader. Strix Point setzt hingegen auf bis zu zwölf Kerne und 1.024 Shader, die aufgrund des nur geringfügig angepassten Prozesses kaum kleiner ausfallen.
Die Anordnung ebendieser Recheneinheiten auf dem Chip ist offiziell zwar noch nicht bekannt. Der X-Nutzer @GPUsAreMagic hat sich aber die Mühe gemacht, die typischen Strukturen zu identifizieren und mit den passenden Einheiten zu übermalen. Sicher ist die Zuordnung dabei zwar nicht, anhand der typischen Merkmale und Ähnlichkeiten zu anderen Die-Shots aber zumindest recht wahrscheinlich.
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In der Grafik sind dabei klar die Zen-5- und Zen-5C-Kerne sowie die acht WGPs mit je 128 Shadern zu erkennen. Je eins dieser Module wird dabei näher aufgeschlüsselt. Mit Blick auf den Flächenverbrauch dürften die CPU und die GPU grob vergleichbar sein. Die von AMD stark beworbene NPU ist im direkten Vergleich wesentlich kleiner, gleichzeitig aber immer noch deutlich größer als bei der Vorgängergeneration. Viel Fläche ist auf dem Chip zudem gar nicht zugeordnet - diese Bereiche werden laut @GPUsAreMagic unter anderem von externen Schnittstellen und dem Powermanagement belegt.
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Quelle: via Techpowerup

Zu Ryzen 9000 könnte eher was kommen. Frag mich aber nicht wann. a) ist das ein Thema über das (noch) keiner redet und b) ist die Zeit für Sondermissionen mitten in der Haupt-Feriensaison knapp. (Kann AMD CPUs nicht mal dann launchen, wenn jemand da ist?)
gibt schon lange fertige Tests
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