AMD warnt vor Intels dominanter Position: Intel ist und bleibt ein harter Konkurrent
Im Quartalsbericht an die US-Börsenaufsichtsbehörde warnt AMD vor dem Wettbewerb mit Intel. So verfüge der Konkurrent über jahrelang gewachsene Partnerschaften mit OEMs und habe den CPU-Markt dominiert. AMD muss sich daher auf einen harten Konkurrenzkampf einstellen und auch damit rechnen, eventuell weniger umzusetzen.
Um den Wertpapierhandel zu kontrollieren, muss der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde namens SEC für die ersten drei Quartale eines Geschäftsjahres jeweils ein Bericht - auch Form 10-Q genannt - vorgelegt werden. Hierbei sind nicht nur die Gehälter der Vorstände aufgelistet, sondern auch Angaben zur Firmenstrukutur und zum Umsatz enthalten. Es geht dabei auch darum, auf die Unternehmensrisiken hinzuweisen. Chiphersteller AMD hat im aktuellen Bericht auch Stellung zur Konkurrenzsituation mit Intel genommen. Man warnt vor der exponierten Marktposition des Konkurrenten. So könnte es aufgrund des hohen Marktanteils von Intel dazu kommen, dass man selbst weniger Umsatz generiert. Intel sei in der Lage, den Markt zu dominieren und Quasi-Standards zu schaffen. Vor allem verfüge der Chiphersteller über mehr finanzielle Ressourcen als AMD. So erwartet AMD, dass die Konkurrenz auch weiterhin stark ausfallen werde, in dem viel Geld in Marketing, Forschung und Entwicklung gesteckt wird.
In Deutschland ist AMD aber in letzter Zeit durchaus erfolgreich, zumindest was die Verkaufszahlen beim Online-Händler Mindfactory angeht. Hierfür sind zuletzt die Ryzen-3000-Prozessoren verantwortlich.
Intels Grafikkarten als neuer Konkurrent
AMD geht zudem davon aus, dass Intel mit den geplanten, eigenen diskreten Grafikkarten durchaus Erfolg haben könnte. Schließlich verfügt der Chiphersteller über eine schlagkräftige Position im CPU-Markt und hat jede Menge Verträge mit bekannten OEMs wie Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo. Diese existierenden Vereinbarungen werden durch zusätzliche Zahlungen an die Partner weiter zementiert. Zudem sei Intel bekannt für das aggressive Marketing. So müsse sich AMD auch in diesem Feld auf einen harten Konkurrenzkampf vorbereiten.
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Fakten zur Konkurrenzsituation zwischen AMD und Intel:
- Im Quartalsbericht an die amerikanische Behörde SEC bewertet AMD den Konkurrenzkampf mit Intel. So gehe man von einem weiterhin hart umkämpften Markt aus, wobei besonders Intels exponierte Stellung hervorgehoben wird.
- Über Jahre hinweg dominierte Intel den CPU-Markt und hat so Defacto-Standards entworfen. Auch muss man die gewachsenen Partnerschaften zwischen Intel und OEM-Partnern beachten, die durch zusätzliche Zahlungen weiter gefestigt werden.
- Intel verfüge - so AMDs Meinung - über mehr finanzielle Reserven, als man selbst.

Wenn nicht früher oder später der nächste Core 2 kommt.
Und der wird kommen.
Wenn nicht früher oder später der nächste Core 2 kommt.
Und der wird kommen.
Also AMD, mitnehmen was geht...wer weiß wie lange es rosig bleibt.
Du brauchst mir AMD nicht schmackhaft machen, habe privat selber welche...
Und wenn du genau hinschaust, habe ich von den großen Ausrüstern wie Dell oder HP gesprochen.
Und die entscheiden letztlich, was auf dem professionellen Markt erhältlich ist oder auch nicht.
Ich habe ja selber PCs fürs Büro geleast und in der Tat schwenken kleinere Serviceanbieter (zumindest im Großraum München) um.
Auch meiner hat uns geschrieben, dass beim nächsten Tausch die Xeons evtl. durch PCs eines "Mitbewerbers" ersetzt werden.
Ist ja dann nicht schwer zu erraten, dass die nächste Offerte zum Vertragsende in 2021 irgendwelche Epycs bzw. Threadripper enthalten wird.
Das hat aber primär damit zu tun, dass AMD in dieser Sparte den (Miet-/Lease-)Ausrüstern bis zu 75% Preisnachlass anbietet, ob das langfristig das richtige Konzept ist, um nachhaltig Marktdurchsatz zu erreichen, sei mal dahingestellt...
die laufen nun Mal mit erprobter Hardware von Intel.
Hierzu gehört aber auch die Serviceinfrastruktur, Lieferbarkeit von Ersatzteilen aber auch Fachausbildung der Servicetechniker/IT-ler usw.
Intel und AMD sind im Rahmen ihrer Betriebsvorgaben gleichermaßen stabil, Ryzen läuft ohne Probleme und Intel genauso. Kleinste Probleme haben beide immer mal wieder (9900KS nicht PrimeStable; Ryzen2 & Linux), diese werden aber in der Regel so schnell behoben, dass es in solchen Datacentern quasi belanglos ist, da dort niemals die "frischeste" Hardware verbaut wird. Insofern stimmt der Begriff "erprobt" schon, aber das gibt es eben auch von AMD.
Dein letzter Satz ist dann aber eben typische "Geblabbere",
Serviceinfrastruktur?
Was soll damit gemeint sein? Das ein lokales Problem schneller bei Intel ankommt und schneller abgearbeitet wird? Wüsste nicht, dass dies so ist. Vor allem da wohl die wenigsten Kunden in den Genuss kommen werden jemals selber mit einem Intel Mitarbeiter zu sprechen.
Lieferbarkeit von Ersatzteilen?
Was kann denn an so einer CPU ausgetauscht werden? Richtig, nur die CPU selber und da ist Intel doch gerade in argen Lieferschwierigkeiten, weshalb das Argument aktuell eher pro AMD helfen sollte. Ansonsten ist selten Intel (oder AMD) als Lieferant vorhanden, da Mainboards,RAM, Grafikkarte, Netzteil, Laufwerke etc. nicht von den beiden kommen. Der häufigste Defekt an einem PC dürfte sich ohnehin in der Reihenfolge, Festplatte, Netzteil, Mainboard einstellen. Die CPUs hab ich in meinem Leben noch nie tauschen müssen.
Fachausbildung?
Ernsthaft? Was willst du damit sagen? Das ein ITler eine AMD CPU nicht wechseln kann, weil er nur Intel CPUs kennt? Wenn du damit Software Entwickler meinst, magst du in begrenzten Teilen recht haben. Dennoch zeigen ja unabhängige Benchmarks recht gut, dass eben auch "Intel-programmierte" Software nicht so schlecht auf Ryzen läuft.
Das es ein langer Weg ist bezweifelt aktuell niemand, dennoch scheinen die Probleme bei Intel so groß zu sein, dass man sich eben auf sein finanzielles Polster berufen muss und wahrscheinlich die OEMs mit massivsten Rabatten noch binden kann und dennoch wird der Schrei der Kunden scheinbar nach AMD Systemen immer größer, so dass nahezu alle Anbieter schon AMD im Programm haben. Hier wurde auch schon mehrfach berichtet, dass große OEMs Kunden anrufen und auf die Nichtlieferbarkeit von Intel hinweisen und diesen Kunden ein AMD System anbieten. Ich denke damit ist schon gezeigt, dass hier der Umbruch schon geschehen ist und die Scheu vor Neuem nicht mehr so groß ist wie noch vor zwei Jahren. AMD wird sukzessive seinen Marktanteil ausbauen und dies wird in aller Voraussicht bis 2023 der Fall sein. Bis dahin wird Intel brauchen um wieder in allen Lagern konkurenzfähig zu sein. Aktuell ist man dies nur bei Mobilgeräten, weder im Desktop noch im Serverbereich kann man in der wichtigen Sparte Preis/Leistung derzeit mithalten. Selbst der absolute Dominanzsektor vergangener Tage, HEDT ist mit Threadripper nun endgültig von AMD übernommen worden. Intels schnellster HEDT Prozessor konkuriert jetzt mit dem schnellsten Consumer Prozessor bei AMD.
Die letzten Benches aus dem Intel Marketing waren so was von daneben, dass man deinen Beitrag 1:1 auf Intel ummünzen müsste.
Die einzigen Gründe, warum AMD noch nicht komplett durch die Decke geht sind:
- OEM´s wie Dell und HP halten Intel massiv die Stange
Dell z.B: hat "fast" keine AMD PC´s im Sortiment - und wenn dann sind SIe aus der 2. Mobile Gen.
Dafür hat Dell SUPER gute Lieferzeiten bei Intel maschienen - wobei es aktuell eine Intel CPU Shortage gibt (mal wieder)
Die OEM´s die AMD mit im Portfolio haben (Lenovo z.b.) haben dafür richtig beschissene Intel Lieferzeiten
Ein Schelm wer da nen Zusammenhang herstellt
- "Technische Einkäufer" setzen nach wie vor auf Intel - weil man das ja schon immer gekauft hat. Und AMD halt ******* ist. Lediglich in Großprojekten wie bei Google oder Amazon - da Punktet AMD.
Es ist noch ein weiter Weg.
Die Produkte dafür hat AMD - müssen nur noch mehr Leute/Firmen mitziehen.