AMD Ryzen Threadripper 9000 ab dem 23. Juli zu hohen Preisen

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AMD Ryzen Threadripper 9000 ab dem 23. Juli zu hohen Preisen
Quelle: AMD

AMDs neueste HEDT- und Workstation-Prozessoren der Serien Ryzen Threadripper 9000 und Ryzen Threadripper Pro 9000 alias "Shimada Peak" starten am 23. Juli in den Handel. Die konkurrenzlos hohe Leistung hat aber erwartungsgemäß ihren Preis.

AMDs neueste HEDT- und Workstation-Prozessoren der professionellen CPU-Serien Ryzen Threadripper 9000 und Ryzen Threadripper Pro 9000 alias "Shimada Peak", die im Rahmen der Computex 2025 offiziell präsentiert wurden, starten am 23. Juli in den Handel. Deren konkurrenzlos hohe Leistung hat allerdings erwartungsgemäß ihren Preis, da Intel im Segment der HEDT- und Workstation-CPUs schlicht gar nichts entgegenzusetzen hat. In den USA steigen die Preise um bis zu 30 Prozent.

Während der Ryzen Threadripper Pro 9995WX, welcher mit 96 Zen-5-Prozessorkernen der neue König unter den Workstation-CPUs sein wird, auch im europäischen Handel bereits gelistet und bei Proshop für 12.229 Euro angeboten wurde, lassen sich bei B&H Foto & Electronics die ersten Preise aus den Kategorien ableiten. Die Preisgestaltung sieht laut VideoCardz in den USA wie folgt aus.

  • Ryzen Threadripper 9960X: 1.600 US-Dollar (+7 % vs. 7960X)
  • Ryzen Threadripper 9970X: 2.600 US-Dollar (+4 % vs. 7970X)
  • Ryzen Threadripper 9980X: 5.300 US-Dollar (+6 % vs. 7980X)
  • Ryzen Threadripper Pro 9965WX: 3.100 US-Dollar (+17 % vs. 7965WX)
  • Ryzen Threadripper Pro 9975WX: 4.400 US-Dollar (+13 % vs. 7975WX)
  • Ryzen Threadripper Pro 9985WX: 8.500 US-Dollar (+16 % vs. 7985WX)
  • Ryzen Threadripper Pro 9995WX: 13.000 US-Dollar (+30 % vs. 7995WX)

Während die HEDT-Prozessoren der Serie Ryzen Threadripper 9000 demnach nur 4 bis 7 Prozent teurer werden als ihre direkten Vorgänger, legen die Workstation-CPUs aus der Serie Ryzen Threadripper Pro 9000 um 13 bis 30 Prozent im Preis zu. Hier zeigt sich, dass sich das Fehlen von Konkurrenz in diesem Segment negativ für deren professionelle Kundschaft auswirkt. Die in etwa 15 bis 25 Prozent höhere Rechenleistung muss somit vergleichsweise teuer erkauft werden.

Wie AMD anhand hauseigener Hersteller-Benchmarks demonstriert hat, sollen die Ryzen Threadripper 9000 und Ryzen Threadripper Pro 9000, welche Zen 5 ("Nirvana") im Juli in High-End-Desktops ("HEDT") und Workstation-PCs bringen werden, zwischen 16 und 26 Prozent im Vergleich zu den Vorgängergenerationen aus den CPU-Serien Ryzen Threadripper 7000 und Ryzen Threadripper Pro 7000 alias "Storm Peak" zulegen können. Das Ganze bei einer unveränderten TDP von 350 Watt.

Dass AMD seinen einzigen Konkurrenten in diesem Segment gar nicht mehr ernst nimmt, zeigen die Benchmarks zwischen einem Ryzen Threadripper Pro 9995WX und einem Intel Xeon W9-3595 ("Sapphire Rapids-WS"), der schnellsten Workstation-CPU von Intel. AMD sieht sein Spitzenmodell mit 140 bis 245 Prozent deutlich in Front.

The world's best workstation processor Quelle: AMD Wie schon bei Ryzen Threadripper 7000 und Ryzen Threadripper Pro 7000 alias "Storm Peak" werden bis zu 128 PCIe-Lanes der 5. Generation und 16 PCIe-Lanes der 4. Generation geboten, während sämtliche HEDT- und Workstation-CPUs nach einem BIOS-Update mit der bekannten Plattform rund um den Sockel sTR5 ("LGA4844") sowie den beiden Chipsätzen AMD TRX50 und WRX90 kompatibel sind.

AMD Ryzen Threadripper Pro 9000WX und Ryzen Threadripper 9000X
TRPRO9000
TRPRO9000 TR9000

Neben den Ryzen Threadripper 9000X und Ryzen Threadripper Pro 9000WX wird voraussichtlich auch die Radeon AI Pro R9700 am 23. Juli in den Handel starten.

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Quelle: B&H Foto & Electronics via VideoCardz

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Wern1111 Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich versteh gar nicht wieso alle den Pro wollen und rumjammern das er zu teuer ist.
        meiner einer hat kein Problem mit der begrenzung auf 1 TB RAM oder "nur" 48 PCIe Lanes

        Zocken kann man mit so einer Kiste auch recht gut. Mir ist es egal ob ich im 3DMark Steel Nomad 150 oder 160 FPS erreiche. Es gibt auch immer wieder Spiele die nach mehr Kernen lechtzen.

        Beim umstieg von 3970 auf 7970 hatte ich ein fettes grinsen im Gesicht als ich das erste mal einen 500er Stapel Bilder in Lightroom importierte und die Objektivkorregtur machte.
        Für viel Speicherplatz hab ich einen echten Server mit einem Adaptec und SSD-Cache der das LAN mit 2x 10 gbit befeuert.
      • Von Wern1111 Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich versteh gar nicht wieso alle den Pro wollen und rumjammern das er zu teuer ist.
        meiner einer hat kein Problem mit der begrenzung auf 1 TB RAM oder "nur" 48 PCIe Lanes

        Zocken kann man mit so einer Kiste auch recht gut. Mir ist es egal ob ich im 3DMark Steel Nomad 150 oder 160 FPS erreiche. Es gibt auch immer wieder Spiele die nach mehr Kernen lechtzen.

        Beim umstieg von 3970 auf 7970 hatte ich ein fettes grinsen im Gesicht als ich das erste mal einen 500er Stapel Bilder in Lightroom importierte und die Objektivkorregtur machte.
        Für viel Speicherplatz hab ich einen echten Server mit einem Adaptec und SSD-Cache der das LAN mit 2x 10 gbit befeuert.
      • Von MTMnet Software-Overclocker(in)
        Ich finde die vielen PCIe Lanes verlockend.
        Die vermisse ich bei den Intel und AMD "Desktop" Serien.

        5-7 Steckplätze. Alles frei konfigurier und nutzbar für Zusatz-Karten.
        GPU's, 4 Fach SSD Extender / Soundblaster / Videograbber.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        TR4 wollte halt noch "HEDT" sein. Gut, die interne Architektur war dafür ungeeignet – aber der Rest passte. Seit Zen 2 übernimmt dagegen Ryzen 9 das Segment und Threadripper schwebt spätestens ab 3000 Pro in Höhen, die für Hobbyisten kaum noch zu stemmen und selten sinnvoll sind. Hinzu kommen die Schwächen beim Gaming. Die beliebten LGA1366- und LGA2011-v3-HEDTlern erreichten, zumindest mit OC, die gleiche oder gar eine höhere Pro-Kern-Leistung als im Mainstream und ihre größere, aber für Spiele noch nutzbare Kernanzahl verlängerte die Nutzbarkeit des Systems aus Heimanwendersicht. Das wog die zusätzlichen Investitionen teilweise auf. Aber heute hat schon ein Ryzen 9 mehr Kerne als nutzbar sind und ein Threadripper klar zu viele für Gaming; das Speicher-Subsystem zieht die Performance in Oligo-Thread-Szenarien zusätzlich runter.

        Reine Workstationtechnik halt, auch wenn AMD immer wieder anderes behauptet.
      • Von twack3r Software-Overclocker(in)
        Extrem ärgerlich, dass die TR Pro wohl zunächst nur an OEMs gehen und erst später im Retail landen.

        Ich habe nun einen gebrauchten 7955WX geschossen, denn ich brauche die Lanes dringend.

        Falls in 2026 noch ein X3D Pro TR kommt (mit 4 CCDs wegen Specherbandbreite) dann fliegt der 7955WX raus; wenn nicht, dann muss der jetzt erst mal reichen.
      • Von DaXXes Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        4,4k Netto? Wo kann ich mich bewerben?
        Inklusive Restsystem dürfte ein Build in dieser Leistungsklasse der Sparbeträge eines Medianeinkommens von einigen Jahren entsprechen. Also mehr Kosten als man über eine normale Nutzungsdauer hinweg finanzieren kann, selbst wenn man auf alle anderen Hobbies (und Software für den Threadripper) verzichtet. Workstation halt: Nur sinnvoll, wenn man die Technik beruflich braucht.
        Da fand ich die ersten beiden Threadripper-Generationen gar nicht so schlecht. Die hatten noch ein einigermaßen vertretbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Inzwischen ist es aber schon so, dass diese Plattform als reines „Hobby-Projekt" vollkommen unrentabel ist – und auch dermaßen leistungsstark, dass man die als Heimanwender wohl gar nicht mehr wirklich ausgelastet bekäme
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