AMD Ryzen: Mehr als 7 Prozent IPC-Zuwachs alle 12 bis 18 Monate
Mark Papermaster, CTO von AMD, sprach in einem Interview über die Zukunft des Unternehmens. Demnach will AMD mit jeder künftigen CPU-Generation ein noch größeres IPC-Wachstum abliefern als die in der Industrie üblichen 7 Prozent pro Jahr. Auch sonst gibt sich Papermaster positiv: Viele Ziele von AMD sind auf gutem Weg, um erfüllt zu werden.
AMDs CTO Markt Papermaster sprach in einem Interview mit Anandtech ausführlich über Zukunft des Unternehmens. Laut ihm soll AMD auch weiterhin alle 12 bis 18 Monaten neue Prozessoren veröffentlichen, die parallel von mehreren Teams entwickelt werden. Dabei verlasse man sich aber nicht auf Intels Tick-Tock-Schema: Stattdessen soll mit jeder Generation der größtmögliche Sprung bei Fertigung und Architektur erzielt werden.
Jedes Jahr eine höhere IPC
Mit jeder kommenden CPU-Generation will AMD einen überdurchschnittlichen Geschwindigkeitszuwachs präsentieren. Die durchschnittliche IPC wächst laut Papermaster jedes Jahr um 7 Prozent, und ebendiesen Wert will man kontinuierlich übertreffen. Mit Zen 3 soll das indes bereits gelungen sein, wenn man den letzten Gerüchten glaubt. Auch das 2014 angekündigte 25x20-Projekt soll laut Papermaster immer noch möglich sein: AMD hat 2014 angekündigt, die Energieeffizienz der eigenen APUs bis 2020 um das 25-fache zu erhöhen.
Mit Blick auf HBM-Speicher erklärt er, dass AMD den Speichertyp bei jedem Produkt individuell festlegt. Die hauseigenen Radeon Instinct MI-Grafikkarten würden auch weiterhin auf HBM setzen, da diese davon profitieren können. Bei anderen Produkten steht ein Einsatz bislang nicht fest, da (G)DDR-Speicher durch die aktuelle Entwicklung gut mithalten kann und die Anforderungen dadurch oft schon erfüllt werden.
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Mit Hinblick auf den Marktanteil von AMD sagte Papermaster, dass man im Server-Segment das aktuelle Ziel wohl einhalten könne: AMD will dort bis Mitte 2020 wieder im zweistelligen Bereich sein. Der Grund für die langsamen Fortschritte liegt dabei in der Natur des Server-Markts: Die Partnerschaften mit anderen Unternehmen sowie auch die Optimierung und Zertifizierung von Software sind langwierige Prozesse, deshalb sind keine noch schnelleren Sprünge beim Marktanteil möglich.
Quelle: Anandtech

