Ryzen AI Max: Strix Halo zielt auf M4 Pro und Geforce RTX 4090
AMD stellt seinen Ryzen AI 9, Ryzen AI 7 und Ryzen AI 5 mit den Ryzen AI Max(+) ein echtes Powerhouse für Gaming-, Computing und KI-Beschleunigung zur Seite, welches es in der Form schlicht und ergreifend bislang nicht gegeben hat.
AMD stellt seinen Ryzen AI 9, Ryzen AI 7 und Ryzen AI 5 alias "Strix Point" mit den Ryzen AI Max(+) alias "Strix Halo" ein echtes Powerhouse für Gaming-, Computing und KI-Beschleunigung zur Seite, welches es in dieser Form schlicht und ergreifend so nie zuvor gegeben hat und das in gleich vier Konfigurationen auf den verschiedensten Einsatzgebieten die Marktführerschaft übernehmen soll. Die vier "Mega-APUs" firmieren als Ryzen AI Max+ 395 und als Ryzen AI Max 390, 385 und 380.*
Quelle: AMD
*) Ryzen AI Max 380 als Pro-Version nur für Unternehmen erhältlich.
Die vier Ryzen AI Max(+), welche auch als Ryzen AI Max(+) Pro für den Einsatz in Unternehmen erscheinen werden, sind abhängig von der Ausführung mit 6, 8, 12 oder 16 Zen-5-Prozessorkernen ("Nirvana") sowie 16, 32 oder 40 Compute Units auf der Basis von RDNA 3.5 ("GFX1150") mit 1.024, 2.048 oder 2.560 Shader-Einheiten ausgerüstet. Die Standard-TDP beträgt immer 55 Watt, während die cTDP herstellerseitig von 45 bis 120 Watt frei konfiguriert werden kann.
Das neue Speicherinterface mit einer Speicherbandbreite von bis zu 256 GiB/s sowie der bis zu 80 MiB große AMD Smart Cache (L2+L3) sollen dabei nicht nur die gesamte Konkurrenz der APUs auf x86-Basis das Fürchten lehren, sondern auch den neuesten Apple M4 Pro im 3D-Rendering und sogar eine Nvidia Geforce RTX 4090 bei der Beschleunigung des Sprachmodells 70B LLM deutlich hinter sich lassen.
Die vier Ryzen AI Max(+) sollen allerdings nicht nur in kompakten stationären und mobilen Workstation-PCs wie dem HP ZBook Ultra und dem HP Z2 Mini, sondern auch in besonders leistungsstarken tragbaren Gaming-PCs, Notebooks und Tablets wie dem Asus ROG Flow Z13 zum Einsatz kommen. Die Markteinführung soll dann zwischen dem 1. und 2. Quartal dieses Jahres über die OEMs erfolgen.
Quelle: AMD
Die vollständigen technischen Spezifikationen der vier Ryzen AI Max(+), welche genauso wie der 32 bis 128 GiB große und mindestens 8.000 MT/s schnelle LPDDR5X-Systemspeicher verlötet werden, lesen sich folgendermaßen:
| AMD Ryzen AI Max(+) | |
|---|---|
| Socket | FP11 |
| Fertigung | TSMC 4nm FinFET |
| Aufbau | Multi-Chiplet-Module (MCM) |
| CPU | Zen 5 (Nirvana) |
| Ryzen AI Max(+) 395 mit 16C/32T Ryzen AI Max 390 mit 12C/24T Ryzen AI Max 385 mit 8C/16T Ryzen AI Max 380 mit 6C/12T |
|
| CPU-Konifguration | 16x Zen 5 mit 5,1 GHz 12x Zen 5 mit 5,0 GHz 8x Zen 5 mit 5,0 GHz 6x Zen 5 mit 4,9 GHz |
| GPU | RDNA 3.5 (GFX1150) |
| Radeon 8060S mit 40 Compute Units Radeon 8050S mit 32 Compute Units Radeon 8040S mit 16 Compute Units |
|
| 2.560 Shader-Einheiten 2.048 Shader-Einheiten 1.024 Shader-Einheiten |
|
| L2-Cache | 1 MiByte pro Kern |
| L3-Cache | 64 MiByte |
| MALL-Cache | 32 MiByte |
| Speicher | 256-Bit LPDDR5X 8.000 - 8.533 MT/s |
| KI-Engine | XDNA 2 |
| 50 TOPS | |
| Standard-TDP | 55 Watt |
| cTPD | 45 - 120 Watt* |
| Release | Q1/25 bis Q2/25 |
*) cTDP kann von OEMs zwischen 45 und 120 Watt konfiguriert werden.
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Quelle: AMD

Inwiefern der dann ein Markterfolg wird, hängt wohl stark davon ab wie sich dann der Preis eines Laptops mit einer solchen APU gegenüber einem Laptop mit in Spielen gleichschneller diskreten Grafiklösung verhält.