Ryzen AI 400: AMDs Chipsatz-Treiber verrät neue Zen-5-APUs
Zur CES 2026 im Januar kommenden Jahres werden auch die AMD Ryzen AI 400 ("Gorgon Point") erwartet, bei denen es sich um sieben Refresh-APUs der Ryzen AI 300 ("Strix Point") handelt. AMDs neuer Chipsatz-Treiber hat diese jetzt verraten.
Noch bevor Ryzen AI 500 ("Medusa Point") mit Zen 6 ("Morpheus") übernimmt, wird AMD seinen aktuellen Mobilprozessoren der Serie Ryzen AI 300 ("Strix Point") eine minimale Frischzellenkur in Form der Ryzen AI 400 ("Gorgon Point") spendieren, welche als Strix Point Refresh in absehbarer Zeit in Notebooks kommen. Die effizienten mobilen Zen-5-APUs werden zur CES im Januar 2026 erwartet.
Während AMD sich noch nicht offiziell zu den neuen Ryzen AI 400 ("Gorgon Point") geäußert hat, wurden die neuen APUs jetzt von AMDs offiziellem Chipsatztreiber, dem sogenannten AMD Ryzen Chipset Driver, in der Version 7.10.02.711 verraten. Das hatte @BuildLabEx herausgefunden, welcher die entsprechenden PMF-Treiber ausfindig machen konnte, welche klar an Ryzen AI 400 adressiert sind. Auch VideoCardz konnte die entsprechenden Treiberpakete ausmachen.
Quelle: VideoCardz
Während auf der CES 2026 insgesamt sieben neue Modelle vorgestellt werden sollen, wird von einem Release im ersten Quartal des kommenden Jahres ausgegangen, das wie gehabt auf Zen 5 ("Nirvana"), Zen 5c ("Prometheus") und RDNA 3.5 ("GFX115X") zurückgreifen wird. Weiterhin alles wie gehabt. Die folgenden sieben SKUs sind inzwischen durchgesickert und aus mehreren Quellen bestätigt worden.
| Codename | Kerne/Threads | Boosttakt | IGP | NPU | |
|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen AI 9 HX 475 | Gorgon Point | 12/24 | 5,2 GHz | Radeon 890M 16 Compute Units 1.024 Shadereinheiten |
XDNA 2 55 TOPS+ |
| Ryzen AI 9 HX 470 | Gorgon Point | 12/24 | - | Radeon 890M 16 Compute Units 1.024 Shadereinheiten |
XDNA 2 50 TOPS+ |
| Ryzen AI 9 465 | Gorgon Point | 10/20 | - | Radeon 890M 12 Compute Units 768 Shadereinheiten |
XDNA 2 50 TOPS |
| Ryzen AI 7 450 | Gorgon Point 2 | 8/16 | 5,1 GHz | Radeon 860M 8 Compute Units 512 Shadereinheiten |
XDNA 2 50 TOPS |
| Ryzen AI 7 445 | Gorgon Point 2 | 6/12 | - | Radeon 840M 4 Compute Units 256 Shadereinheiten |
XDNA 2 50 TOPS |
| Ryzen AI 5 435 | Gorgon Point 2 | 6/12 | - | Radeon 840M 4 Compute Units 256 Shadereinheiten |
XDNA 2 50 TOPS |
| Ryzen AI 5 430 | Gorgon Point 2 | 4/8 | - | Radeon 840M 4 Compute Units 256 Shadereinheiten |
XDNA 2 50 TOPS |
Das neue Topmodell, der AMD Ryzen AI 9 HX 475 soll zudem über die bislang stärkste NPU auf Basis von XDNA 2 verfügen und bis zu 60 TOPS an KI-Rechenleistung bereitstellen können. Weitere Details folgen zu CES im Januar 2026.
Refresh soll OEMs glücklich machen
Bei den Ryzen AI 400 ("Gorgon Point") handelt es sich in erster Linie um ein Refresh der Ryzen AI 300 ("Strix Point"), welches wohl primär dazu dienen soll, dass der Einzelhandel mit "neuen" Modellen und größeren Zahlen werben kann.
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Quelle: @BuildLabEx via VideoCardz

Inoffizielle Bestätigung ist ein Kommentar im GPUOpen-Treibercode.
AI-Aufgaben werden bei den AI-APUs doch durch einem spezialisierten NPU Co-Prozessor beschleunigt.
Finde es sowieso schwachsinnig, jedes Jahr einen neuen Laptop zu holen. Genauso wie alle zwei Jahre ein neues Handy zu kaufen, wenn sich am Markt insgesamt doch sowieso wenig bewegt.
Hinzu kommen auch die aktuellen RAM und SSD Preise (neben den übertriebenen dGPU im PC Markt).
Da sollte man eher Effizient (nämlich lange) die bestehenden Geräte verwenden.
Also besser ist nichts
Ich sehe darin auch kein Sinn, außer natürlich für die OEMs, die mit größeren Nummern werben können um ggf. uninformierte Kunden über den Tisch ziehen zu können.
Anstatt also die erste Ziffer der Modellnummer anzuheben, hätten sie auch die letzte Ziffer anheben können. Das wäre immerhin ehrlich. Nur hätten die OEMs dann kein Interesse, damit neue Notebooks aufzulegen.