AMD Ryzen 8000G: Desktop-APUs mit Zen 4(c) erscheinen im Januar 2024
Wie Gigabyte jetzt offiziell bestätigt hat, erscheinen AMDs neuen Desktop-APUs, welche aller Voraussicht nach dann als Ryzen 8000G vermarktet werden, doch erst Ende Januar 2024 im Handel. Die neue AGESA-Firmware in der Version 1.1.0.0 macht die AM5-Mainboards bereits jetzt kompatibel für die kommenden Prozessoren auf Basis von Zen 4 und RDNA 3.
Wie Gigabyte jetzt offiziell bestätigt hat, erscheinen AMDs neuen Desktop-APUs, welche aller Voraussicht nach dann als Ryzen 8000G vermarktet werden, doch erst Ende Januar 2024 im Handel. Die neue AGESA-Firmware in der Version 1.1.0.0 macht die AM5-Mainboards bereits jetzt kompatibel für die kommenden Prozessoren mit Zen 4 und RDNA 3. Diese Informationen gehen aus einem aktuellen Eintrag auf Gigabytes Support-Webseite hervor und decken sich so mit allen bisherigen Gerüchten, über die PCGH bereits zuvor ausführlich berichtet hatte.
Quelle: Gigabyte (Screenshot: PC Games Hardware)
Gigabyte bestätigt die neuen Desktop-APUs für Ende Januar 2024
AMD AGESA ComboAM5PI 1.1.0.0, so die vollständige Bezeichnung der kommenden Plattform-Firmware für AM5 und den Sockel LGA1718, wird aktuell als Beta-Version verteilt und soll erstmals auch die Ryzen 8000G ("Phoenix") unterstützen.
Damit würden die Phoenix-APUs als zweite Prozessorserie neben den Raphael-CPUs in die neue Firmware für AM5-Mainboards mit 600er-Chipsatz Einzug halten. Die ersten Aktualisierungen mit der SMU ("System Management Unit") unter der Versionsnummer 76.72.0 stammen aktuell Asus, Asrock und Gigabyte.
Gigabyte Technology, a leading manufacturer of motherboards, graphics cards, and hardware solutions, released the latest AGESA 1.1.0.0 beta bios for AM5 next gen APU support on X670, B650, A620 motherboards. The AM5 next gen APU will be launched at the end of January 2024.
- Gigabyte -
Erwartet werden zum Release die nachfolgenden vier Modelle, welche Zen 4 und in den kleineren Modellen auch dessen besonders effizienten und platzsparenden Ableger Zen 4c nutzen und mit den bekannten RDNA-3-iGPUs kombinieren.
AMD Ryzen 8000G - Spezifikationen:*
| Codename | Prozessorkerne | Threads | iGPU | CUs und Shader | |
|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen 7 8700G | Phoenix | 8x Zen 4 | 16 | Radeon 780M | 12 CUs mit 768 Shadern |
| Ryzen 5 8600G | Phoenix | 6x Zen 4 | 12 | Radeon 760M | 8 CUs mit 512 Shadern |
| Ryzen 5 8500G | Phoenix2 | 2x Zen 4 + 4x Zen 4c | 12 | Radeon 740M | 4 CUs mit 256 Shadern |
| Ryzen 3 8300G | Phoenix2 | 1x Zen 4 + 3x Zen 4c | 8 | Radeon 740M | 4 CUs mit 256 Shadern |
*) noch nicht offiziell bestätigt!
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: Gigabyte

Also Asrock verteilt die finale Version. Von Beta ist da nichts angegeben.
Ansonsten: Marketing ist die Antwort. Ein 3400G war auch nichts anderes als Zen+, und ein 2400G nicht mehr als Zen. 4000G war Zen 2, lustigerweise war es bei 5000G einmal die richtige Ziffer, Mobile dann jedoch mit 6000er wieder die falsche.
Also da gibt es durchaus noch einiges an Verbesserungspotenzial. Ich kenne gar kein Namensschema, dass bislang länger als zwei-drei Jahre ohne Ausnahmen, Widersprüche, Verschiebungen oder Doppelungen durchgehalten hätte. (Auch wenn einige mehr als die 0 a, 0 m, 0 w, 0 d, 0 h, 0 m, 0 s von AMDs neuem Verfahren geschafft haben, bei dem schon das erste Produkt eine Verletzung der eigenen Regeln war.)
"Ryzen 7000" gibt es mobile als Zen 4
"Ryzen 7000" gibt es mobile als Zen 4c
"Ryzen 7000" gibt es mobile als Zen 3
"Ryzen 7000" gibt es mobile als Zen 2
Da kann man sich denken, was manch Laie bekommt, wenn er "Ryzen 7000" kaufen geht. Wenn es im Desktop wieder auf getrennte Nummern hinausläuft, ist das schon ein Fortschritt – auch wenn deren Reihenfolge irreführend erscheint.
Hoffen wir, dass AMD diesmal wenigstens darauf verzichtet, die Mainboard-Kompatibilität nach Generationen zu beschneiden. Dass auf einigen Mainboards "Ryzen 2000" lief, aber "Ryzen 2000" nicht, das war richtig blöd.
Interessant wäre beim 8700G halt die RDNA 3 Architektur, die AV1 encoding kann. Das fehlt, soweit ich weiß, beim 7700X der ja noch RDNA 2 ist. Außerdem soll ab und zu doch mal Anno gezoggt werden.
Zumindest wenn ich mich nicht irre, selbst als interessierte Person verliert man da ja schnell mal den Überblick und AMDs "spec" Seite ist Intels "Ark" leider deutlich unterlegen.
Interessant wäre beim 8700G halt die RDNA 3 Architektur, die AV1 encoding kann. Das fehlt, soweit ich weiß, beim 7700X der ja noch RDNA 2 ist. Außerdem soll ab und zu doch mal Anno gezoggt werden.
Zumindest wenn ich mich nicht irre, selbst als interessierte Person verliert man da ja schnell mal den Überblick und AMDs "spec" Seite ist Intels "Ark" leider deutlich unterlegen.