AMD Ryzen 8000G: Alle Spezifikationen sollen jetzt durchgesickert sein [Bericht]

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AMD Ryzen
Quelle: AMD

Die neuen Desktop-APUs der Serie Ryzen 8000G sollen voraussichtlich auf der CES 2024, die vom 9. bis 12. Januar in Las Vegas stattfinden wird, vorgestellt werden und noch Ende Januar in den Handel kommen. Einem Bericht zufolge sollen bereits jetzt alle technischen Spezifikationen durchgesickert sein und sich mit den bisher bekannten Informationen decken.

Die neuen Desktop-APUs auf Basis von Zen 4 und RDNA 3, welche AMD als Ryzen 8000G ("Phoenix") vermarkten soll, werden voraussichtlich auf der CES 2024, die vom 9. bis 12. Januar in Las Vegas stattfinden wird, vorgestellt und noch Ende Januar in den Handel kommen. Einem Bericht zufolge sollen bereits jetzt alle technischen Spezifikationen durchgesickert sein und sich mit den bis dahin gehandelten Informationen decken. Zum Einsatz kommen Phoenix und Phoenix 2.

Ryzen 8000G auf Basis von Phoenix und Phoenix 2

Wie das iranische Media Outlet sakhtafzarmag.com angibt, möchte es bereits jetzt exklusiv alle technischen Spezifikationen der kommenden Desktop-APUs für den Sockel AM5 vorliegen haben. Demnach erscheinen insgesamt 14 Modelle, die folgendermaßen als G- und GE- sowie Pro-Serie aufgestellt sein sollen:

AMD Ryzen (Pro) 8000G/GE (Quelle)*

  Codename Kerne Threads Boosttakt iGPU Shader TDP
Ryzen 7 8700G Phoenix 8 × Zen 4 16 5,1 GHz Radeon 780M 768 65W
Ryzen 5 8600G Phoenix 6 × Zen 4 12 5,0 GHz Radeon 780M 768 65W
Ryzen 5 8500G Phoenix 2 2 × Zen 4
4 × Zen 4c
12 5,0 GHz Radeon 760M 512 65W
Ryzen 5 8500GE Phoenix 2 2 × Zen 4
4 × Zen 4c
12 5,0 GHz Radeon 760M 512 35W
Ryzen 3 8300G Phoenix 2 1 × Zen 4
3 × Zen 4c
8 4,9 GHz Radeon 740M 256 65W
Ryzen 3 8300GE Phoenix 2 1 × Zen 4
3 × Zen 4c
8 4,9 GHz Radeon 740M 256 35W
               
Ryzen Pro 7 8700G Phoenix 8 × Zen 4 16 5,1 GHz Radeon 780M 768 65W
Ryzen Pro 7 8700GE Phoenix 8 × Zen 4 16 5,1 GHz Radeon 780M 768 35W
Ryzen Pro 5 8600G Phoenix 6 × Zen 4 12 5,0 GHz Radeon 760M 512 65W
Ryzen Pro 5 8600GE Phoenix 6 × Zen 4 12 5,0 GHz Radeon 760M 512 35W
Ryzen Pro 5 8500G Phoenix 2 2 × Zen 4
4 × Zen 4c
12 5,0 GHz Radeon 760M 512 65W
Ryzen Pro 5 8500GE Phoenix 2 2 × Zen 4
4 × Zen 4c
12 5,0 GHz Radeon 760M 512 35W
Ryzen Pro 3 8300G Phoenix 2 1 × Zen 4
3 × Zen 4c
8 4,9 GHz Radeon 740M 256 65W
Ryzen Pro 3 8300GE Phoenix 2 1 × Zen 4
3 × Zen 4c
8 4,9 GHz Radeon 740M 256 35W

*) noch nicht offiziell bestätigt!

Während die regulären Modelle mit G-Suffix eine cTDP von 45 bis 65 Watt besitzen sollen, kommen die Modelle mit GE-Suffix bereits mit einer voreingestellten TDP von 35 Watt und entsprechend niedrigem Basistakt ("Base") daher. Die acht Pro-Modelle besitzen das Pro-Featureset, welches sich aber auf Software und Support bezieht, technisch sind diese jedoch absolut identisch zu den regulären Desktop-APUs.

Vorstellung und Marktstart wurden bereits bestätigt

Wie Gigabyte bereits offiziell bestätigt hat, erscheinen AMDs neuen Desktop-APUs, welche aller Voraussicht nach dann als Ryzen 8000G(E) vermarktet werden, demnach Ende Januar 2024 im Handel. Die neue AGESA-Firmware in der Version 1.1.0.0 macht die AM5-Mainboards bereits jetzt kompatibel für die kommenden Prozessoren mit Zen 4 und RDNA 3. Diese Informationen gehen aus einem aktuellen Eintrag auf Gigabytes Support-Webseite hervor und decken sich so mit allen bisherigen Gerüchten, über die PCGH bereits zuvor ausführlich berichtet hatte.

Auch erste Benchmarks möchte die iranische Website bereits vorliegen haben, wobei hier noch Vorsicht angebracht ist. Zum einen werden die ersten Benchmarks in der Regel direkt vom Hersteller erhoben und sind entsprechend handverlesen, zum anderen dauert es bis zum Release der APUs noch eine ganze Zeit.

AMD Ryzen (Pro) 8000G/GE in Benchmarks*
AMD Ryzen 8000G/GE in Anwendungen
AMD Ryzen 8000G/GE in Anwendungen AMD Ryzen 8000G/GE in Spielen

*) noch nicht offiziell bestätigt!

Auch wenn alle Informationen nach wie vor mit einer gewissen Vorsicht zur Kenntnis genommen werden sollten, die Informationen zu den kommenden AMD Ryzen 8000G auf Basis von Phoenix und Phoenix 2 speisen sich mittlerweile aus zahlreichen voneinander unabhängigen Quellen und sind daher sehr wahrscheinlich.

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Quelle: sakhtafzarmag.com

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    • Kommentare (29)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Raff
        MCDs hat AMD ja bereits millionenfach herumliegen - nur spielt man derzeit nicht groß mit der Skalierbarkeit (6 oder 4 MCDs). Das wäre schon geil für die integrierte GPU. Am liebsten würde ich endlich eine Iteration 192 MiB bei GPUs sehen, egal ob an 384 Bit oder in einer APU (wobei's bei Letzterer deutlich hilfreicher wäre als bei knapp 1 TByte/s externer Transferrate).

        MfG
        Raff
        Lassen sich die Caches der MCDs denn frei ansprechen oder puffern die einfach nur Zugriffe auf den jeweiligen VRAM-Bereich ab? In letzterem Fall wäre der Speicher für eine IGP genauso nutzlos, wie der Controller nebendran selbst, denn die IGP hat eben keinen VRAM. Wenn man tatsächlich auf monströse Threadripper-Größe wechseln würde/wollte, sollte man lieber echten VRAM in Form von HBM integrieren. Ich sehe allerdings weiterhin keinen Markt für diese >2.000-Euro-Prozessoren mit der Leistung einer <1.000-CPU-GPU-Combo, die hier so oft herbeigesehnt werden.

        Zitat von PCGH_Dave
        Nein, es wurde bereits bewiesen, dass X3D-Cache da überhaupt nicht hilft. Ich finde nur gerade das Video dazu nicht.

        Bei Zen bis Zen 3 waren die APUs immer monolithische Designs mit weniger L3-Cache, die zum Chiplet-Pendant in der Regel 20 Prozent langsamer rechnen. Ich hoffe, dass Zen 4 endlich damit bricht. Wie üblich müsst ihr aber die Tests abwarten. Ich bin vor allem auf die Modelle mit Zen-4c-Kernen gespannt. Das ist mal was Neues.
        Wieso machst du dir da noch Hoffnungen? Phoenix ist doch kein neuer Chip, sondern seit fast einem Jahr auf den mobilen Markt und natürlich monolithisch und natürlich mit halbiertem Cache und natürlich CPU-seitig deutlich langsamer als die Dragon-Range- oder gar Dragon-Range-3D-MCMs. Das wird Phoenix2 mit Zen-4c-Einsparungen garantiert nicht besser hinbekommmen und dementsprechend im Desktop nicht mit den Raphael-Desktop-MCMs mithalten können. Ist doch letztlich immer die gleiche Technik, nur mit anderem Namen drauf. (Und V-Cache gibt es mangels Schnittstellen erst recht nicht.)
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Raff
        MCDs hat AMD ja bereits millionenfach herumliegen - nur spielt man derzeit nicht groß mit der Skalierbarkeit (6 oder 4 MCDs). Das wäre schon geil für die integrierte GPU. Am liebsten würde ich endlich eine Iteration 192 MiB bei GPUs sehen, egal ob an 384 Bit oder in einer APU (wobei's bei Letzterer deutlich hilfreicher wäre als bei knapp 1 TByte/s externer Transferrate).

        MfG
        Raff
        Lassen sich die Caches der MCDs denn frei ansprechen oder puffern die einfach nur Zugriffe auf den jeweiligen VRAM-Bereich ab? In letzterem Fall wäre der Speicher für eine IGP genauso nutzlos, wie der Controller nebendran selbst, denn die IGP hat eben keinen VRAM. Wenn man tatsächlich auf monströse Threadripper-Größe wechseln würde/wollte, sollte man lieber echten VRAM in Form von HBM integrieren. Ich sehe allerdings weiterhin keinen Markt für diese >2.000-Euro-Prozessoren mit der Leistung einer <1.000-CPU-GPU-Combo, die hier so oft herbeigesehnt werden.

        Zitat von PCGH_Dave
        Nein, es wurde bereits bewiesen, dass X3D-Cache da überhaupt nicht hilft. Ich finde nur gerade das Video dazu nicht.

        Bei Zen bis Zen 3 waren die APUs immer monolithische Designs mit weniger L3-Cache, die zum Chiplet-Pendant in der Regel 20 Prozent langsamer rechnen. Ich hoffe, dass Zen 4 endlich damit bricht. Wie üblich müsst ihr aber die Tests abwarten. Ich bin vor allem auf die Modelle mit Zen-4c-Kernen gespannt. Das ist mal was Neues.
        Wieso machst du dir da noch Hoffnungen? Phoenix ist doch kein neuer Chip, sondern seit fast einem Jahr auf den mobilen Markt und natürlich monolithisch und natürlich mit halbiertem Cache und natürlich CPU-seitig deutlich langsamer als die Dragon-Range- oder gar Dragon-Range-3D-MCMs. Das wird Phoenix2 mit Zen-4c-Einsparungen garantiert nicht besser hinbekommmen und dementsprechend im Desktop nicht mit den Raphael-Desktop-MCMs mithalten können. Ist doch letztlich immer die gleiche Technik, nur mit anderem Namen drauf. (Und V-Cache gibt es mangels Schnittstellen erst recht nicht.)
      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        Hm, keine Radeon 780M in Kombination mit 4c-Kernen?
      • Von JoeyTai Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        So ein Ding müsste man mal unter den Heatspreader der Fadenreißer montieren. Ich wüsste gerne, inwiefern das von der Quad- bis Octa-Channel-Speicherschnittstelle profitiert.

        MfG
        Raff
        DAS ist ne richtig spannende Idee, finde ich!
      • Von ArktosFFM Software-Overclocker(in)
        Zum Vergleich die PS5:
        The GPU has 36 compute units running at a variable frequency capped at 2.23 GHz, making it capable of a peak theoretical performance of 10 teraFLOPS.

        Dagegen 8700G: 12x RDNA 3 Compute Units. Wenn man auf den 8700G noch FSR3 draufschaltet, erhält man wohl ein ähnliches Spielerlebnis wie mit der PS5.
        Nachteil von FMF - kaum ein aktuelles Spiel unterstützt den Kram.

        PS5 -> kein FMF / FSR3 Support
        FSR3 Support bei 8700G vorhanden
        8700G+ FSR3 /FMF -> erwartbare Bildqualität sicherlich schlechter als PS5 nativ bei gleicher Auflösung.

        Ich bin auf die ganze FMF-Story gespannt.
      • Von hawkytonk Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        ... Ich bin vor allem auf die Modelle mit Zen-4c-Kernen gespannt. Das ist mal was Neues.
        Auf 8500G(E) und 8300G(E) bin ich auch am meisten gespannt.
        Hab mir momentan ein neues NAS zusammengestellt und scharre schon mit den Füßen. Es fehlt nur noch die CPU.
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