AMD Ryzen 7000 und 7000X3D: Asus und Asrock verteilen erste BIOS-Updates mit neuen Schutzmechanismen
Die ersten Hersteller haben damit begonnen, neue BIOS-Versionen mit der Firmware AGESA ComboAM5Pi 1.0.7.0 für ihre AM5-Mainboards bereitzustellen. Insbesondere die neuen Schutzmechanismen, welche die Spannungen infolge der defekten AMD Ryzen 7000 und Ryzen 7000X3D entsprechend begrenzen sollen, stehen dabei im Fokus.
Die Firmware AGESA ("AMD Generic Encapsulated Software Architecture") wurde herstellerseitig mit neuen Schutzmechanismen ausgestattet, die sicherstellen sollen, dass die als Verursacher der Schäden an den CPUs der Serien Ryzen 7000 ("Raphael") und Ryzen 7000X3D ("Raphael-X") ausgemachte SoC-Spannung ("VSoC") nicht mehr auf über 1,3 Volt ansteigen soll. Damit sollen die Prozessoren vor dem gerade erst publik gewordenen "Durchbrennen" bewahrt und Mainboards geschützt werden.
AGESA ComboAM5Pi 1.0.7.0 wird bereits verteilt
Als erste Hersteller haben jetzt Asus und Asrock jetzt damit begonnen, aktualisierte BIOS-Versionen mit der neuen Firmware AGESA ComboAM5Pi 1.0.7.0 zu verteilen, nachdem zuvor bereits alle Hersteller mit einem "Notfall-BIOS" reagiert hatten, welches aber noch auf Basis von AGESA ComboAM5Pi 1.0.6.0 entstand.
Während Gigabyte, MSI und Biostar mit entsprechenden Updates noch auf sich warten lassen, haben Asus und Asrock bereits eine Vielzahl ihrer Hauptplatinen mit den AM5-Chipsätzen X670E, X670, B650E, B650 und A620 auf den neuesten Stand gebracht und somit gegen mögliche Defekte durch ein etwaiges "Durchbrennen" geschützt. Hinzu kommen zudem die üblichen Optimierungen der Firmware.
Quelle: PCGH
Asus verteilt bereits neue BIOS-Versionen mit AGESA ComboAM5Pi 1.0.7.0
Neben den obligatorischen Optimierungen und Fehlerkorrekturen, die mit jeder neuen Veröffentlichung einhergehen, fällt aber ein anderer Hinweis in den offiziellen Versionshinweisen der neuen BIOS-Versionen sofort ins Auge.
SoC-Spannung auch für Ryzen 7000 begrenzt
Wie bereits zuvor berichtet, waren auch reguläre Ryzen 7000 ohne 3D V-Cache von Defekten betroffen, weshalb die aktualisierten BIOS-Versionen diesem Umstand nun Rechnung tragen und auch hier die SoC-Spannung ("VSoC") entsprechend begrenzen.
SoC Voltage für Ryzen 7000 Series limited to a maximum of 1,30 Volt to protect the CPU and the Motherboard.
Asus
Insbesondere bei der Nutzung der AMD Extended Profiles for Overclocking ("EXPO") für das 1-Klick-Overclocking von DDR5-Arbeitsspeicher kam es Berichten zufolge vermehrt dazu, dass die SoC-Voltage auf 1,5 Volt und mehr ansteigen konnte.
Zukünftig kein positiver Spannungs-Offset mehr
Nicht nur in den neuen BIOS-Versionen ist der Zugriff auf einen positiven Spannungs-Offset für die VSoC zukünftig gesperrt, auch das MSI Center, mit dessen Hilfe man zuvor auch den AMD Ryzen 7 5800X3D zu Tode übertakten konnte, und andere Softwarelösungen sollen zukünftig entsprechende Anpassungen nicht mehr vornehmen können. Die Firmware unterbindet entsprechende Funktionen.
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Quellen: Asus und Asrock

Weil:
Dementsprechend ist deine ursprüngliche Frage:
Ich gehe einfach mal davon aus, dass du den Artikel nicht gelesen hast und es beim nächsten mal tust, bevor du einen Kommentar ablässt.
Das ist einfach nur scheisse was die machen. Die haben alle social media, die könnten auch einfach mal ein kurzen post machen.
Was da gerade abläuft verunsichert doch die meisten, die es sich gerade frisch draufgespielt haben.
Ganz schwach nummer von amd und den mainboard Herstellern.
Ich würde nach der Versionsnummer gehen. Wenn der PC noch läuft, hat das Update wahrscheinlich geklappt.
Ich würde nach der Versionsnummer gehen. Wenn der PC noch läuft, hat das Update wahrscheinlich geklappt.
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EDIT
Immer einen in FAT32 formatierten USB-Stick verwenden. Das BIOS darauf entpacken und aus dem BIOS heraus flashen.