AMD Phenom II X6 1090T: Knapp 7 GHz Takt mit flüssigem Helium
Kaum hat AMD die neuen Thuban-Prozessoren auf dem Markt gebracht, wird das neue Topmodell von Übertaktern ans Limit getrieben. Beinahe wurde die 7,00 GHz Marke geknackt.
Der Chiphersteller AMD lud im Rahmen eines Events am Wochenende zahlreiche Overclocker ein, um das neue Flaggschiff, den Phenom II X6 1090T an seine Leistungsgrenzen zu bringen. Am Ende des Events konnte ein Rekord von 6,94 GHz mit allen sechs aktiven Rechenkernen erreicht werden. Der Bus-Takt betrug 248 MHz während der Multiplikator auf 28 eingestellt war.
Um diesen Rekord zu realisieren, setzten die Übertakter auf flüssiges Helium. Dieses Element hat eine noch niedrigere Temperatur als flüssiger Stickstoff. Der Phenom II X6 1090T konnte sogar kurzzeitig auf 6,99 GHz betrieben werden und die 7,00 GHz Marke so beinahe überschritten werden, jedoch gingen den Overclockern die Kühlmittel aus.
Im Forum von Xtreme-Systems kann die Zusammenfassung des Events nachgelesen werden.
Quelle: computerbase.de
AMD Phenom II X6 1090T @ 6,94 GHz
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und dann müsste dir alles um die Ohren fliegen. Aber theoretisch ne geile Sache 
Wieso dass?
Silizium wird nur supraleitend, wenn es extrem hoch dotiert wird, einen Klassischen Siliziumchip bekommt man nicht so schnell supraleitend, der Widerstand steigt sogar mit abnehmender Temperatur
Ja spätestens bei (unmöglichen) 0°K wirds supraleitend
dann kommt noch dazu dass man dann alle komponenten mit ner flüssigkeit kühlen muss, da vakuum keine wärme leitet und dir sonst irgend was anderes abraucht das sonst durch die umgebungsluft ausreichend gekühlt wird
Bei 1 Bar ~4K also -269°C, nur ~4°C über dem absoluten Nullpunkt- und ~75°C unter Stickstoff
Bei 0 Bar wird es bei etwa 2,1K also ~-271°C superfluid, ohne in den normalen flüssigen Zustand überzugehen
Desweiteren eignet sich Helium grundsätzlich besser als Kühlmittel, da es sowohl eine höhere Wärmekapazität als auch Wärmeleitfähigkeit besitzt
Mit Helium kann man aber noch tiefer kühlen
Flüssiges 4He entwickelt unterhalb seines Lambdapunktes sehr ungewöhnliche Eigenschaften. Helium mit diesen Eigenschaften wird als Helium II bezeichnet. Das Sieden von Helium II ist wegen seiner hohen Wärmeleitfähigkeit nicht mehr möglich. Erhitzen bewirkt stattdessen eine direkte Verdampfung der Flüssigkeit in den gasförmigen Zustand, wenn der „Siedepunkt“ erreicht ist.
Helium II ist ein suprafluider Stoff. So fließt es etwa durch kleinste Öffnungen in Größenordnungen von 10−7 bis 10−8 m und hat keine messbare Viskosität. Jedoch konnte bei Messungen zwischen zwei sich bewegenden Scheiben eine Viskosität ähnlich der von gasförmigem Helium festgestellt werden. Dieses Phänomen wird mit dem Zwei-Fluid-Model (bzw. Zwei-Flüssigkeiten-Modell) nach László Tisza erklärt. Laut dieser Theorie ist Helium II wie ein Gemisch aus 4He-Teilchen im normal-fluiden sowie im suprafluiden Zustand, demnach verhält sich Helium II so, als gäbe es einen Anteil an Heliumatomen mit und einen ohne messbarer Viskosität. Anhand dieser Theorie können viele Phänomene der Tiefentemperaturphysik wie zum Beispiel der „Thermomechanische Effekt“ relativ einfach und klar erklärt werden. Allerdings muss man deutlich darauf hinweisen, dass die zwei Flüssigkeiten weder theoretisch noch praktisch trennbar sind .
Die Wärmeleitfähigkeit von Helium II ist größer als die jeder anderen bekannten Substanz, was durch den Effekt des zweiten Schalls beschrieben wird. Sie ist eine Million mal höher als die von Helium I und mehrere hundert Mal höher als die des Kupfers. Sie ist so hoch, weil die Wärmeübertragung durch quantenmechanische Effekte bestimmt wird. Die meisten gut wärmeleitenden Materialien besitzen ein Valenzband freier Elektronen, die die Wärme gut leiten. Helium II hat kein solches, sondern leitet den Wärmepuls mit einer Geschwindigkeit von 20 m/s bei 1,8 K. Dieser Vorgang kann durch eine Wellengleichung beschrieben werden.
1971 gelang David M. Lee, Douglas D. Osheroff und Robert C. Richardson, das Helium-Isotop 3He ebenfalls in einen suprafluiden Zustand zu versetzen, indem sie das Isotop unter die Temperatur von 2,6 Millikelvin abkühlten. Dabei geht man davon aus, dass zwei Atome 3He ein Paar bilden, ähnlich einem Cooper-Paar. Dieses Paar besitzt ein magnetisches Moment und ein Drehmoment. Die drei Wissenschaftler erhielten für diese Entdeckung 1996 den Nobelpreis für Physik.
Damit ist Helium II das vermutlich ultimative Kühlmittel, allerdings ist sein Einsatz kaum sinnvoll, da es extrem teuer ist und man auch mit normalem Helium (das auch schon teuer genug ist, jedenfalls wesentlich teurer als LN2) wohl immer an den Coldbug kommt
Da kann AMD schon stolz drauf sein. Wenn man bedenkt, wo weit sie im OC Bereich vor ein paar Jahren noch waren.
dann kommt noch dazu dass man dann alle komponenten mit ner flüssigkeit kühlen muss, da vakuum keine wärme leitet und dir sonst irgend was anderes abraucht das sonst durch die umgebungsluft ausreichend gekühlt wird