Intel vs AMD: Ryzen legt in Japan deutlich zu
In Japan hat sich der Marktanteil von AMD-CPUs im Vergleich zur Konkurrenz in den letzten drei Jahren mehr als vervierfacht. Intel konnte trotz des jüngsten Launches der neuen Core 10000er Prozessoren keinen großen Anteil wiedergutmachen. Damit setzt sich wohl auch in Ostasien der Trend fort, den man insbesondere in Deutschland beobachten kann.
Intel hatte es in den letzten Jahren nicht gerade leicht. Zunächst hatte man zu lange auf konservative Kern-Bestückung gesetzt, dann funktionierte der 10-Nanometer-Prozess viele Jahre nicht und dann betrat Konkurrent AMD 2017 auch noch die Bühne und revolutionierte im Grunde den kompletten CPU-Markt. Mit mehr Kernen und günstigeren Preisen konnte Intel seitdem nicht mehr wirklich Land gewinnen. Deshalb wird vor allem bei Hardware-Enthusiasten und PC-Zusammenstellern immer wieder zu AMD Ryzen geraten.
Intel vs AMD: Ryzen-Marktanteil wächst und wächst
Diese Empfehlungen inklusive jährlicher Releases von neuen Ryzen-Prozessoren führten letztlich dazu, dass der Marktanteil von AMD endlich wieder steigen konnte. Das zeigen nun auch eindeutige Zahlen, die dieses Mal aus Japan stammen. Hier konnte AMD Mitte 2017 nur einen Marktanteil von gerade mal 16 Prozent aufweisen. Jedoch hat sich diese Zahl drastisch verändert. Zu seinen Hochzeiten im Juli 2019, als die Ryzen 3000er CPUs veröffentlicht wurden, schaffte es der Hersteller auf stolze 68,6 Prozent.
Der Marktanteil ist durch den jüngsten Launch der Konkurrenz zwar wieder leicht auf 67,4 Prozent gesunken, dennoch sprechen die Zahlen für sich. Auch hier in Deutschland und in den Niederlanden wird anhand von Verkaufszahlen immer wieder beeindruckend dargestellt, welch enormen Vorteil AMD zurzeit im CPU-Markt hat. Neben Japan ist AMD auch in Südkorea äußerst beliebt. Allerdings sollte dazu gesagt werden, dass sich solche Statistiken meist auf Do-it-yourself-Bastler beziehen. Bei Fertig-PCs sieht man oftmals noch Intel-CPUs vertreten.
Quelle: Hardwaretimes

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Was nützen einem denn die 8 Kerne, wenn 6 Kerne der Konkurrenz schon schneller sind?
Was nützen einem denn die 8 Kerne, wenn 6 Kerne der Konkurrenz schon schneller sind?
Genau Nüschte ! Denn welch halbwegs vernünftiger Mensch sollte in Zukunft noch einen lahmen INTEL 8 Kerner (für 600 € mit 250 Watt) käuflich erwerben,
wenn Du dafür einen schnelleren AMD 6 Kerner für nen Hunni bekommst ?
Bin ich ganz bei Dir !
MfG Föhn.
tja "Alter Mann" mir ergeht es nicht anders. Wo die Zeit geblieben ist? In einigen grauen Haaren und so einigen selbs zusammen gebauten und aufgerüsteten Rechnern. Damals zu Hochzeiten AMDs auch ein Athlon K7, K8, und nun eben wieder AMD mit Ryzen. Ein immer wieder kehrender Rhythmus. Mal Intel, dann wieder AMD. Nur schade das Die Grafiksparte da schon viel länger keinen Wechsel mehr hatte. Die Letzte war noch unter ATIs Label, da gestehe ich aber immer bei Grün gewesen zu sein, zumal die besten Chipsätze für AMDs K7 nun mal von Nvidia kamen. Lang ist es her.
Das waren noch Zeiten wo es hieß, Intel Pentium III vs AMD Athlon K7.
Heute nach 20 Jahren sieht es nicht anders aus, der Name ist geblieben nur das Modell hat sich geändert.
20 Jahre... wo sind die bloß geblieben...?
Egal das Rennen geht weiter...
Es gibt einen 3200G 4/4 und einen 3400G 4/8, von denen es schon Vorgänger gab (auch mit und ohne SMT) und die natürlich schon seit mehr als 2 Jahren mit i3 und i5 konkurrieren, das NAchfolgermodell kommt die Tage (1 Monat) auf den Markt.
Die Modelle sind und waren für AMD sowohl auf dem Retail Markt als auch bei OEM für Office PCs sehr erfolgreich!
Und erfolgreich ist eine Definitionssache. Marktanteile bei den großen OEMs hat AFAIK Intel so gut wie gar nicht verloren. Der Markt selber stagniert bzw ist sogar leicht rückgängig, wenn man den öffentlich zugänglichen Zahlen glauben darf. Du findest bei den Entscheidern kaum jemand der sagt: Hey ich kauf ein paar hundert AMD Office PCs. Die Sicherheit das Intel Systeme über viele Jahre ohne großen Support laufen, ist viel wichtiger als ein kleiner Kostenvorteil bei der Anschaffung. Intel hat "bewiesen" das ihre "Officegurken" auch nach mehreren Jahren und vom Bürostaub zugesetzt einfach funktionieren. Egal ob im Winter mit laufender Heizung oder bei +30°C im Sommer.
Um das mal mit Zahlen zu unterfüttern. Dell bietet offiziell 119 PCs mit Intel CPUs unterhalb des XEON an. Und ganze 5 Systeme mit einem Ryzen. Und in keinem davon sitzt eine APU. Bei HP sieht es etwas besser aus. Da sind 25 AMD Configs verfügbar. 6 davon haben eine APU. Aber dem gegenüber stehen auch knapp 80 Intel Configs. Für das AMD Einstiegsmodel(2200G) zahlt man bei HP 30€ mehr, bei ansonsten gleicher Ausstattung, wie für einen i3. Und der i3 hat dabei noch die deutlich niedrigere TDP. Und ja wenn man 100, 200 oder noch mehr PCs rumstehen hat, wird auch das ein Faktor.