AMD: Leaks von Ryzen 8000G-APUs zeigen bis zu 30 Prozent mehr Leistung als 5000G-APUs in Passmark

4
News Alexander Pensler Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Aufmacher-Bild
Quelle: AMD

Kurz vor dem Verkaufsstart der AMD Ryzen 8000G-APUs sind weitere Benchmarks zu den Prozessoren mit iGPU aufgetaucht. Offenbar bieten die 8000G-APUs im CPU-Test von Passmark bis zu 30 Prozent mehr Leistung als die Ryzen 5000G-Serie.

Nachdem AMD bereits auf der diesjährigen CES die neuen Accelerated Processing Units (APUs) der 8000G-Serie mit Spezifikationen und eigenen Benchmarks vorgestellt hat, gibt es nun vor dem Verkaufsstart geleakte Passmark CPU-Benchmarks der 8700G, 8600G und 8500G. Bisher waren nur Geekbench-Daten zur Single- und Multicore-Leistung des Ryzen 5 8500G durchgesickert.

Beim Ryzen 7 8700G und Ryzen 5 8600G kommen reguläre Zen-4-Kerne mit 8 bzw. 6 Kernen plus Neural Processing Unit (NPU) für KI-Berechnungen zum Einsatz. Der Ryzen 5 8500G nutzt stattdessen zwei Zen-4-Kerne und vier Zen-4c-Kerne, die aufgrund einer Taktratenreduktion deutlich kleiner gebaut werden können als normale Zen-4-Kerne. Darüber hinaus muss der 8500G ohne KI-Einheit auskommen, alle drei APUs sind zudem mit einer Total Delivery Power (TDP) von 65 Watt spezifiziert.

Die Leistungswerte der neuen AMD Ryzen 8000G APUs im Passmark CPU-Benchmark. Quelle: Passmark (via Videocardz) Die Leistungswerte der neuen AMD Ryzen 8000G APUs im Passmark CPU-Benchmark. Der Passmark CPU-Test liefert laut Leak für den 8700G 32.117 Punkte im Multicore-Benchmark und 3.958 Punkte im Singlecore-Benchmark. Der 8600G erreicht 25.957 Punkte im Multicore-Benchmark und 3.902 Punkte im Singlecore-Benchmark, während der 8500G 21.796 bzw. 3.913 Punkte im Multicore- und Singlecore-Benchmark von Passmark erreicht. Setzt man die Leistung des 8700G als 100 Prozent an, so ergibt sich für den 8600G ein Leistungsverlust von knapp 20 Prozent und für den 8500G ein Minus von rund 32 Prozent gegenüber dem 8700G.

Bis zu 30 Prozent mehr Leistung im Passmark CPU-Test als 5000G-APUs

Vergleicht man die Leistungswerte der neuen 8000G-APUs für den AM5-Sockel mit den mittlerweile zweieinhalb Jahre alten AM4-CPUs auf Zen-3-Basis, so ergibt sich laut Videocardz für den Passmark-Singlecore-Wert der 8000G-APUs eine Steigerung von 20 bis 22 Prozent. Im Multicore-Test schneiden die 8000G-Prozessoren sogar um 30 Prozent besser ab als die APUs der Vorgängergeneration. Zu beachten ist, dass es sich bei diesen Benchmarks um reine CPU-Tests handelt und weder die NPU noch die integrierten Grafikeinheiten mit RDNA-3-Architektur berücksichtigt wurden.

Quelle: Passmark via @momomo_us (X), Videocardz

4
    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ΔΣΛ
        Ich warte gerne auf den PCGH Test, Dave ist sicher schon fertig damit...
        Der ist planmäßig um 15 Uhr online gegangen
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ΔΣΛ
        Ich warte gerne auf den PCGH Test, Dave ist sicher schon fertig damit...
        Der ist planmäßig um 15 Uhr online gegangen
      • Von ΔΣΛ Kokü-Junkie (m/w)
        Passmark ist für mich jetzt nicht sehr seriös.
        Ich warte gerne auf den PCGH Test, Dave ist sicher schon fertig damit...
      • Von Gast1717146601
        Etwas aus dem Kontext gerissen, oder?

        Ich bin mal so frei und zitiere:

        WCCF Tech berichten über einen weiteren Benchmark-Leak zu Ryzen 8000G, diesesmal mit Werten von Passmark und CPU-Z. Unter ersterem legen AMDs kommende Desktop-APUs gegenüber der Vorgänger-Generation (Ryzen 5000G) um +30% im Multithread-Test zu, unter CPU-Z hingegen nur um +12%. Gemeinsam ist beiden Werten, dass hiermit die Performance des Ryzen 7 7700X nicht erreicht wird, vermutlich dürfte auch die Performance des Ryzen 7 7700 nicht geschlagen werden. Die großen Vorteile ergeben sich für Ryzen 8000G primär dadurch, dass AMD eben eine ganze APU-Generation (die eigentlich geplanten Ryzen 6000G Modelle) ausgelassen hat und hiermit nunmehr zum doppelten Generations-Sprung schreitet. Nichtsdestotrotz dürfte sich die Ryzen 8000G Serie gut anlassen und eventuell sogar noch eine weitere Marktbelebung zugunsten von AMD bringen – möglicherweise sogar einmal im OEM-Segment, wo AMD bekannterweise arg schwach ist.

        Quelle: News des 27./28. Januar 2024

        Blebit die Frage, warum der Artikel so einseitig zur Schau gestellt wird?

        mit frdl. Gruß
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Hat wieder jemand "aus Versehen" vergessen, ohne Internetzugang zu benchen? Es ist einfach lächerlich.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk