AMD Phoenix 2: Hybrid-APUs sollen Zen 4 und Zen 4c effizient kombinieren
AMDs Hybrid-APUs, welche zu der Produktfamilie Ryzen 7040U ("Phoenix") gezählt werden sollen, rücken immer näher, wie jetzt erste Aufnahmen eines möglichen Ryzen 5 7540U mit 2 Performance-Cores und 4 Efficiency-Cores belegen sollen. Erstmals sollen hier Zen-4-Prozessorkerne mit den besonders effizienten Zen-4c-Prozessorkernen kombiniert werden.
Bereits im März dieses Jahres konnte PCGH über AMDs Vorhaben berichten, CPUs beziehungsweise APUs mit Hybridansatz zu veröffentlichen, um dem großen Konkurrenten Intel nachzueifern und ebenfalls Chips mit leistungsstarken "Performance-Cores" und besonders "Efficiency-Cores" einzuführen.
AMD kombiniert Zen 4 und Zen 4c zu einer Hybrid-APU
Auf der populären chinesischen Video-Sharing-Plattform Bilibili wurden jetzt erstmals bestätigt, was bereits zuvor aus einer offiziellen Dokumentation des Herstellers, der Processor Programming Reference ("PPR"), hervorgegangen ist. AMD plant sein Portfolio um Hybird-Prozessoren respektive Hybrid-APUs zu erweitern. Eine Fotoaufnahme zeigt Phoenix und den hybriden Phoenix 2 im Vergleich.
Quelle: Bilibili
AMD Phoenix (links) und Phoenix 2 (rechts) im direkten Vergleich
Während links im Bild ein herkömmlicher AMD Ryzen 7040U ("Phoenix") mit 8C/16T und 12 Compute Units zeigen soll, ist links im Bild vermutlich ein AMD Ryzen 5 7540U mit 6C/12T und 4 Compute Units zu sehen. Dieser soll demnach auf insgesamt zwei große Performance-Cores ("Zen 4") und vier Efficiency-Cores ("Zen 4c"). Die beiden Architekturen unterstützen Simultaneous Multithreading ("SMT"), was wiederum zwölft Threads resultiert. Das gesamte Package fällt deutlich kompakter aus.
Quelle: AMD
Zen 4 und Zen 4c im direkten Vergleich
Ryzen 7000G wird für Ende 2023 im Desktop erwartet
Abseits der regulären und hybriden Ryzen 7040U, welche primär für mobile Geräte wie Notebooks und Handheld-PCs vorgesehen sind, soll Ryzen 7000G auf Basis von Zen 4 und RDNA 3 ebenfalls noch 2023 für den Desktop mit Sockel AM5 erscheinen. Das hat AMD bereits mit einer offiziellen Roadmap bestätigt. Hierbei wird es sich voraussichtlich um Phoenix mit einer TDP von 35 bis 65 Watt handeln.
Quelle: AMD
AMD Ryzen 7000G soll noch in diesem Jahr für den Desktop erscheinen
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Quelle: Bilibili

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Was mich aber wundert, ist die Größe des gezeigten Chips: Für Zen 4c wurde von einer Halbierung des Platzverbrauches gesprochen und von anderen vier vollwertigen Kernen fehlt auch die Hälfte, die Grafikeinheit schrumpft sogar auf ein Drittel. Das wäre ein viel versprechendes Konzept für sparsame, günstige kaum-Gaming-Designs. Aber der gesamte Prozessor hat geschätzt noch 75 bis 80 Prozent der ursprünglichen Fläche?
Darüber hinaus könnte es schon bei AMDs NextGen zu einem Hybrid-Desktop kommen, Zen5 + Zen5c = 8 reguläre plus 16 effiziente/kompakte Kerne. Btw., wenn AMD die lange Marketingabstinenz/Durststrecke bis Zen5 nicht "durchhält"
Schlussendlich, hybride Designs werden, wie es unlängst absehbar war, der Normalfall und Software wird sich zunehmend auf diese einstellen.
Hängt nur davon ab ob gut umgesetzt wurde, sprich ob der welches zwischen den Kernen reibungslos verläuft.
Weil es dann ja keine "Echten" kerne mehr sind sondern Performents und Eco kerne und dass ist irgend wo leicht augen wischerrei. Weil wenn spiele da speziell drauf setzten und so ist es wieder was anderes an sonsten ist die faust formel 6 kerne die spiele optimiert wurden nicht mehr so aussage kräftig.