Ryzen mit Zen 4c: AMD plant hybride CPUs mit effizienten Prozessorkernen
Wie aus einem offiziellen Dokument von AMD hervorgeht, plant der Hersteller seinem Konkurrenten Intel nachzueifern und ebenfalls Hybrid-CPUs mit leistungsstarken P-Cores und effizienten E-Cores einzuführen. Hierfür soll bereits Ryzen 7040 alias "Phoenix" vorgesehen sein.
Wie aus einem offiziellen Dokument, der Processor Programming Reference ("PPR"), hervorgeht, plant AMD seinem großen Konkurrenten Intel nachzueifern und ebenfalls Hybrid-CPUs mit leistungsstarken "Performance-Cores" und besonders effizienten "Efficiency-Cores" einzuführen. Dieses Vorhaben könnte bereits mit den mobilen Prozessoren der neuen Serie Ryzen 7040 alias "Phoenix" umgesetzt werden.
AMD verfolgt ebenfalls einen hybriden Ansatz
Wie dem für derartige Entdeckungen bekannten Twitter-Nutzer @InstLatX64 zuerst aufgefallen ist, verfolgt auch AMD einen hybriden Ansatz, wie ihn Intel bereits mit den Serien Core-i-12000 ("Alder Lake") und Core-i-13000 ("Raptor Lake") erfolgreich in der Praxis umgesetzt hat. Auch hier sollen Prozessorkerne mit dem Präfix P ("Performance") und E ("Efficiency") zum Einsatz kommen. Das geht aus einer offiziellen Dokumentation, dem Processor Programming Reference (.ZIP), von AMD hervor, welche für jedermann frei einsehbar ist und mit entsprechenden Informationen zu dem Vorhaben aufwartet.
E-Cores könnten auf Zen 4c setzen
Um die besonders effizienten E-Cores zu realisieren, könnte AMD auf Zen 4c zurückgreifen. Diese speziell auf Effizienz optimierte Variante der Zen-4-Architektur kommt erstmals für AMD Bergamo, mit bis zu 128 Prozessorkernen für Cloud-native Workloads und maximale Thread-Dichte, zum Einsatz. Auch die neuen Cloud-CPUs sollen ganz besonders effizient zu Werke gehen. Aller Voraussicht nach wird AMD dieses Vorgehen bald auch auf die Desktop-CPUs und -APUs übertragen.
Quelle: AMD
Zen 4c könnte schon bald auch für Ryzen zum Einsatz kommen
Zen 4c ist somit nicht nur eine Option für Epyc, sondern auch für Desktop-Prozessoren und APUs der Serie Ryzen. Nicht ohne Grund wird AMD auch in Zukunft die besonders effizienten Ableger seiner CPU-Architektur im Portfolio haben, wie Zen 5c auf der offiziellen Mikroarchitektur-Roadmap bereits vor einiger Zeit bestätigt hatte.
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Quelle: AMD via @InstLatX64 (Twitter)

Das es dann ganz oben ganz dünn wird und sich da ein haufen fujitsu-bretter finden ist ja wohl klar.
Ich gehe eher davon aus, das der mehr-verbrauch noch eher von der stromversorgung kommt. So eine phase die im idle nicht abgeschaltet wird braucht letztlich auch strom.
Naja, wie dm auch sei, man sieht nichts richtig stromsparendes mit aktuellen intel-CPU`s und das vermutlich nicht komplett ohne grund.
Das sehr viele nicht-Sockel-1700-System folgen, stimmt natürlich dennoch, allerdings sollte man auch auf die allgemeinen Verhältnisse (am unteren Ende der Liste stehen ebenfalls keine 12xxx) und vor allem auf die verwendeten Mainboards achten: Praktisch durchgängig 0-Ausstattung Low-End, für ihre Sparsamkeit bekannte Office-Modelle oder ITX-Platinen. Besagter Core i5-12500 ist, soweit ich das überblicke, abseits eines i5-9600K (Platz 79, 9,2 W, Z390 Aorus Pro) das erste System mit einer Oberklasse-ATX-Platine. Das macht die Stromverschwendung fürs Nichtstun natürlich nicht besser, aber ein Mainboard kann in dieser Situation einen extrem großen Einfluss auf den Systemverbrauch haben. Um CPUs zu beurteilen, hätte man eigentlich nur deren Stromanschluss messen dürfen oder sollte zumindest die Package Power mitprotokollieren, denn 20 W mehr oder weniger durch Platinen sind möglich. Man beachte in diesem Rahmen auch z.B. das i5-11600K-H510-Gespann auf Platz 67 mit 8,5 W. "Rocket Lake: Das Effizienzwunder" ist eine eher selten gelesene Schlagzeile. Dagegen sehe ich kurz vor Schluss einen Broadwell H, also ein waschechtes Mobile-Design, mit 26,2 W.
Die Schlaf-Modi sind aber eben gerade ein wichtiger Aspekt beim Stromspar-Kerndesign: Absolut jeder Prozessor kann auf 0 W gebracht werden. Das nennt man dann "ausschalten", ist aber selten eine Option. In deinem Beispiel ist zum Beispiel ausdrücklich C8 angegeben, dass heißt die kompletten Caches sind geleert; abgesehen vom weiterhin aktiven Taktsignal ist das System eigentlich schon fast im S3 und kann weder Hintergrundtasks ausführen noch Bildinhalte aktualisieren noch direkt auf Eingaben reagieren. Davor müssen jeweils Daten aus dem RAM geladen werden, was nicht nur unangenehme Verzögerungen mit sich bringen, sondern auch viel Energie verbrauchen würde.