AMD Epyc 4005: Neue Server-CPUs für den AM5 mit 3D V-Cache
AMD erweitert sein CPU-Portfolio für den Sockel AM5 mit sechs neuen Server-Prozessoren der Serie Epyc 4005 ("Grado"), welche 6 bis 16 Zen-5-Prozessorkerne bei bis zu 5,7 GHz und ein Spitzenmodell mit gestapeltem 3D V-Cache bieten.
AMD erweitert sein CPU-Portfolio für den Sockel AM5 ("LGA-1718") mit sechs neuen Server-Prozessoren der Serie Epyc 4005 ("Grado") im Low-Entry-Segment, die 6 bis 16 Zen-5-Prozessorkerne ("Nirvana") bei Taktfrequenzen von bis zu 5,7 GHz und einem Spitzenmodell mit gestapelten L3-Cache ("3D V-Cache") bieten. Die EK-Preise, welche sich vorrangig an Unternehmen richten, reichen von 239 bis 699 US-Dollar bei einer Abnahme von 1.000 Prozessoren ("1KU"). Die Epyc 4005 werden auch über den Einzelhandel erhältlich sein, wie schon deren Vorgänger, die Epyc 4004.
Die Server-CPUs unterstützen auf ausgewählten AM5-Mainboards bis zu 192 GiByte DDR5-5600 mit ECC-Fehlerkorrektur und bieten zudem die bekannten Pro-Features, welche den Consumer-Prozessoren vorenthalten bleiben.
Spitzenmodell mit 64 MiByte 3D V-Cache
Während der AMD Epyc 4245P mit 6C/12T und bis zu 5,4 GHz bei 65 Watt den Einstieg markiert, stehen der AMD Epyc 4565P und der AMD Epyc 4585PX mit 16C/32T und bis zu 5,7 GHz bei 170 Watt an der Spitze des neuen CPU-Portfolios, der letztgenannte Server-Prozessor verfügt darüber hinaus über einen 64 MiByte großen gestapelten L3-Zwischenspeicher, den sogenannten 3D V-Cache. AMD positioniert seiner Einsteigerlösungen gegen Intels Xeon 6300P und möchte diese in den ausgewählten Workloads schlagen, wie Hersteller-Benchmarks zeigen.
Im Low-Entry-Segment sind die Epyc 4005 danke mehr Prozessorkernen, Threads und PCIe-Lanes der Konkurrenz von Intel aktuell ohnehin deutlich voraus.
Quelle: AMD
Weitere Informationen liefern die offizielle Produktseite sowie das YouTube-Videos, welches AMD im Rahmen der Präsentation veröffentlicht hat.
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Quelle: AMD

AMD hätte aber auch sicherlich keine solche EPYC-Modelle aufgelegt, wenn es keine Anwendungsszenarien gäbe, die von dem größeren Cache profitieren. Oder umgekehrt, würde es keine Nachfrage danach geben, und ohne Nachfrage hätte AMD diese auch nicht gebracht.
er 3D V-Cache bringt in Server-Prozessoren einige entscheidende Vorteile, insbesondere für technische und datenintensive Anwendungen. AMD nutzt diese Technologie beispielsweise in seinen Epyc 4005-Prozessoren, um die Leistung zu steigern. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:
Erhöhte Cache-Kapazität: Durch das Stapeln von zusätzlichem L3-Cache direkt auf dem Prozessor kann eine größere Menge an Daten näher an den Rechenkernen gehalten werden, was die Speicherbandbreite entlastet und die Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöht.
Verbesserte Leistung für datenintensive Workloads: Anwendungen wie technisches Computing, Simulationen und Datenanalyse profitieren stark von der zusätzlichen Cache-Kapazität, da sie große Datenmengen schnell verarbeiten müssen.
Energieeffizienz: Da der Prozessor weniger oft auf den Arbeitsspeicher zugreifen muss, wird der Energieverbrauch reduziert, was besonders in Rechenzentren von Vorteil ist.
Optimierung für Server-Anwendungen: AMDs Epyc 4005-Serie nutzt diese Technologie gezielt für kleine und mittlere Server, die hohe Leistung bei geringem Energieverbrauch benötigen.
Das hört sich echt sehr positiv an, ich bin mal gespannt, was dann dabei herauskommt.
AMD hätte aber auch sicherlich keine solche EPYC-Modelle aufgelegt, wenn es keine Anwendungsszenarien gäbe, die von dem größeren Cache profitieren. Oder umgekehrt, würde es keine Nachfrage danach geben, und ohne Nachfrage hätte AMD diese auch nicht gebracht.
Von den Specs sehen sie ja sehr ähnlich aus...
und teils andere Power Limits.. die je nach Board natürlich Schall und Rauch sind...
Von den Specs sehen sie ja sehr ähnlich aus...