AMD: Details zu Deneb, Propus und Heka
In den nächsten Monaten erscheinen die neuen Desktop-CPUs von AMD. In diesem Zusammenhang sind neue Roadmaps erschienen, die auch weiterreichende Details zu dem kommenden Phenom FX und dessen Nachfolger aufzeigen.
Quelle: [ComputerBase]
AMD: die Roadmap verrät neue Details zu den kommenden Produkten (Bild: ComputerBase)
Wie Computerbase berichtet, sollen die 45-Nanometer-Kerne, die AMD unter den Codenamen "Deneb", "Propus" und "Heka" entwickelt im vierten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen. Dies hatten wir bereits vor einigen Wochen festgestellt, wie Sie im Artikel AMD: Geheime Roadmap mit Hexa-Core nachlesen können. Außerdem werden durch die neuen Roadmaps ursprüngliche Angaben widerlegt, wonach der Phenom FX bereits im zweiten Quartal kommen sollte, diese weisen auf ein Erscheinen Anfang des dritten Quartals hin. AMDs neues Flaggschiff mit 2,6 Gigahertz, der Phenom 9950, soll ebenfalls zu diesem Zeitpunkt kommen - in welchem Stepping und ob dann höhere Taktraten möglich sind, bleibt abzuwarten.
Quelle: [ComputerBase]
AMD: die Roadmap verrät neue Details zu den kommenden Produkten (Bild: ComputerBase)
Im vierten Quartal werden dann jedoch andere Modelle auf sich aufmerksam machen, wenn AMD die Prozessorkerne seiner "Stars"-Familie vorstellt. "Deneb", "Propus" und "Heka" sollen dann für die "Leo"-Plattform erscheinen und die aktuelle "Spider"-Familie ersetzen. Neben dem Umstieg auf 45-Nanometer-Fertigung soll erstmals DDR3-Speicher unterstützt werden. Angeblich sollen so die Prozessoren der Propus-Serie, vermutlich weiter unter dem Namen Phenom, mit einer TDP von maximal 65 Watt kommen. Weiterhin soll dieser über 2 MiByte L2-Cache verfügen, der Deneb bekommt zusätzlich 6 MiByte L3-Cache spendiert und soll angeblich einige Wochen vor dem Propus erscheinen. Angaben zu Taktfrequenzen werden noch keine genannt. Einige Wochen später soll der Deneb FX kommen, der wie der Phenom FX auf Agenda FX basiert.
Für das untere Preissegment hat AMD den "Heka" geplant, dieser soll drei Kerne besitzen, außerdem soll ein neuer Dual-Core unter dem Codenamen "Regor" kommen. Auch diese beiden sollen DDR3-Speicher unterstützen. Letzterer wird in einer Extra Roadmap geführt, die für den Customer-Markt bestimmt ist. Die Prozessoren für den Mainstream-Markt werden unter der "Kodiak"-Plattform zusammengefasst. Erstmals unterstützt werden sollen die neuen Triple- und Dual-Core-Prozessoren mit der "Perseus"-Plattform, welche wohl in nächster Zeit auf den Markt kommen wird.
AMD hat also feste Ziele im Auge, bleibt abzuwarten, wie man diese umsetzen kann. Geht man nach den Gerüchten, sieht für AMD die Zukunft wieder besser aus. Mit den neuen 45-Nanometer-Prozessoren soll endlich die 3-Gigahertz-Marke geknackt werden, was mit den Phenom-Prozessoren bisher nicht gelang. Ob es für die neuen Modelle wieder ein neues Namensschema gibt oder nicht, sind bislang reine Spekulationen. Schauen wir, was dieses Jahr für AMD bringt.