AMD AM1: Low-End-Plattform heimlich eingestellt?
Still und heimlich scheint sich AMD von der AM1-Plattform verabschiedetet zu haben. Die Verfügbarkeit der günstigen AM1-Mainboards und Low-End Kabini-APUs hat deutlich abgenommen. Nur noch die Sempron-APUs sowie drei Mainboards sind breit verfügbar, während die schnelleren Athlons lediglich vereinzelt erhältlich sind.
Anfang 2014 hat AMD den AM1-Sockel samt Low-End Kabini-APUs mit Radeon R3 iGPU auf den Markt gebracht. Nach gut drei Jahren scheint man nun langsam aber sicher den Stecker bei der preisgünstigen Plattform gezogen zu haben, die ursprünglich auf Märkte in Schwellenländern abzielte.
So bieten viele deutsche Händler die schnelleren AMD Athlon-CPUs nicht mehr zum Verkauf an. Aus unserem Preisvergleich wird ersichtlich, dass die AMD Athlon-CPUs 5370, 5350 und 5150 nur noch für zum Teil hohe Preise im Amazon Marketplace sowie vereinzelt von Amazon selbst angeboten werden. Einzig die Tray-Variante des AMD Athlon 5350 findet sich noch im Bestand einiger anderer Anbieter. Breit verfügbar sind lediglich die schwächeren AMD Semprons 2650 und 3850. Bei den AM1-Mainboards stehen nur noch drei Varianten bei vielen Händlern zur Auswahl in Form des Asus AM1I-A, Asus AM1M-A und ASrock AM1H-ITX. Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch in den USA ab.
Eine Mitteilung von AMD zum potentiellen End of Life der AM1-Plattform existiert derzeit nicht. Auch werden die Athlon- und Sempron-APUs noch auf AMDs Webseite ohne entsprechende Hinweise aufgeführt. Mit dem aktuellen Fokus auf die AM4-Plattform ist das Aus für AM1 allerdings durchaus im Bereich des Möglichen, zumal die geringe Verfügbarkeit von AM1-Mainboards und -APUs mit dem Ryzen-Launch einhergeht. So könnte auch Platz für die kommenden Raven Ridge-APUs geschaffen werden, die in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen sollen.

Ich glaube nicht, das sie mit einem AM1 Nachfolger kommen. Ich gehe eher davon aus, das wir mit der nächsten mobilen APU-Generationen auf Zen-Basis wieder mehr Boards mit verlöteten Chips sehen werden. Das macht im Grunde die Plattform auch deutlich günstiger. Zen hat genug Power, um den durchschnittlichen 0815 Mail-, Web- und Office-Nutzer über die nächsten Jahre hinweg zufrieden zu stellen. Auch in der Mobilvariante.
Quelle: Prozessorsockel in der Ubersicht: Aktuelle und kommende CPU-Plattformen fur AMD und Intel (2017)
Ich hoffe, daß AMD mit Ryzen 3 vielleicht ein besonders sparsames Modell einführt ...
Ich hab erst vor ca. einem Monat erstmals eine SSD in meinen Rechner eingebaut und... nunja, was soll ich sagen, im Normalbetrieb beträgt der Unterschied (wie erwartet) ziemlich genau 0%. Die einzigen Dinge, die wirklich merklich schneller gehen, sind der Systemstart und das Installieren von Updates. Bei Spielen teilweise die Ladezeit, aber da fehlt es hin und wieder an Platz.
Sicher, nice to have, kann man auch machen, wenn man keine große Festplatte braucht, ansonsten führt das ganze meiner Meinung nach aber den Low Budget-Gedanken ad absurdum, wenn die SSD allein mehr kostet als Board, CPU und RAM zusammen...
Ich hab erst vor ca. einem Monat erstmals eine SSD in meinen Rechner eingebaut und... nunja, was soll ich sagen, im Normalbetrieb beträgt der Unterschied (wie erwartet) ziemlich genau 0%. Die einzigen Dinge, die wirklich merklich schneller gehen, sind der Systemstart und das Installieren von Updates. Bei Spielen teilweise die Ladezeit, aber da fehlt es hin und wieder an Platz.
Sicher, nice to have, kann man auch machen, wenn man keine große Festplatte braucht, ansonsten führt das ganze meiner Meinung nach aber den Low Budget-Gedanken ad absurdum, wenn die SSD allein mehr kostet als Board, CPU und RAM zusammen...