AMD 4800S: Wie schnell ist die CPU der Xbox Series X?
AMD bietet die CPU der Xbox Series X unter dem Namen AMD 4800S als Desktop-Plattform an. Eurogamer hat dieses System beschafft und getestet.
Wie schon bei der vorherigen Konsolen-Generation setzen Microsoft und Sony auch bei den aktuellen Modellen auf SoCs von AMD, die speziell für die Playstation 5, die Xbox Series S und die Xbox Series X entwickelt wurden. Die Chips sind dabei eigentlich nicht für den eigenständigen Verkauf vorgesehen. Inzwischen sind die SoCs aber auch als Teil eines Desktop-Kits erhältlich, das unter dem Namen AMD 4700S (Playstation 5) und AMD 4800S (Xbox Series X) verkauft wird. Und nachdem der AMD 4700S bereits 2021 in einem ersten Test untersucht wurde, hat sich Eurogamer nun den AMD 4800S angesehen.
Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Das Silizium des AMD 4800S entspricht dabei zwar dem der Xbox Series X, es gibt aber doch deutliche Unterschiede. AMD nutzt die Desktop-Kits offenbar als Resteverwertung für teildefekte Chips, deshalb ist die große IGP der SoCs deaktiviert. Im Gegenzug gibt es aber etwas mehr Takt für die acht verbauten Zen-2-Kerne: Diese dürften mit maximal 4,0 statt 3,6 GHz arbeiten.
Dadurch, dass der Chip eigentlich für die Verwendung der integrierten GPU ausgelegt ist, ergibt sich bei Gaming-Tests aber ein Problem, denn der SoC kann eine Grafikkarte nur über vier PCI-E-Lanes (4.0) anbinden. In Spieletests ordnet sich der Chip dabei etwas hinter dem Ryzen 5 3600 mit sechs Kernen und größerem Cache und dem Ryzen 7 Pro 4750G mit acht Kernen und identischem Cache ein. Im Vergleich zu modernen Prozessoren liegt der AMD 4800S hingegen weit hinten, was angesichts der deutlich fortgeschrittenen Architektur und Fertigung auch kaum verwunderlich ist.
Der AMD 4800S wird dabei durch mehr als nur durch sein Alter und die Bandbreite zur GPU ausgebremst. Zwar entspricht die Cinebench-Anwendungsleistung laut Eurogamer den Erwartungen, doch bei speicherlastigen Aufwendungen hat der Chip Probleme. Hintergrund ist der im Vergleich zu anderen Zen-2-Prozessoren vergleichsweise kleine Cache und der GDDR6-Speicher des Systems. Die höhere Bandbreite bei großen Dateien wird damit von einer niedrigeren Bandbreite bei kleinen Dateien und einer vergleichsweise hohen Latenz erkauft, die die CPU ausbremst. Während der Ryzen 5 3600 die meisten Daten in rund 90 ms bereitstellen kann, bewegt sich der AMD 4800S im selben Größenbereich beispielsweise zwischen 140 und 170 ms.
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Am Ende bietet der AMD 4800S damit das erwartbare Paket: Eine CPU-Leistung, die grob der Xbox Series X entspricht, aber von den Limitierungen des Custom-SoCs begleitet wird. Für Spieler ist der AMD 4800S damit keine sinnvolle Lösung, zumal die Beschaffung schwierig ist: Das Testsample musste direkt in China besorgt werden, da der 4800S weder in Europa noch in den USA verkauft wird.
Quelle: Eurogamer via Videocardz

Bei Uncharted glaube ich eher an einen Erfahrungssprung bei Naughty Dog. Ich weiß, klingt als würde ich mir das jetzt so zurechtdrehen, wie ich es brauche, aber zwischen Uncharted 2, 3 und Last of us 1 sind die Unterschiede minimal. Ebenso zwischen Uncharted 4 und Last of us 2. Zwischen Last of us 2 und Uncharted 4 liegt aber auch ein wesentlich größerer Zeitraum (4 Jahre), als zu PS3 Zeiten (jeweils 2 Jahre).
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