AFDS12, Tag 2: Kaveri-APU mit 1 TFLOPS weiter auf Kurs für 2013
AMD setzt in Zukunft voll auf APUs - das ließ Dr. Lisa Su, Senior Vice President und General Manager Global Business Units bei AMD, in ihrer Einführung zum Fusion Developer Summit 2012 mehrfach verlauten - man habe die Zukunft AMDs auf heterogene Systeme und APUs gesetzt. Für die dritte APU-Generation "Kaveri" gibt es nun gute Nachrichten.
Quelle: PC Games Hardware
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Mittels einer Grafik während der Keynote bestätigte Dr. Su indirekt die bekannte Planung, dass AMDs dritte APU-Generation namens Kaveri noch 2013 erscheinen soll. Kaveri vereint dabei Steamroller-CPU-Kerne erstmals mit GCN-basierter Grafikhardware. Insgesamt sollen dabei rund 1 TFLOPS an Rechenleistung freigesetzt werden können, wie die gezeigte Folie erneut bestätigte.
Gegenwärtig sind APUs in Form der kürzlich vorgestellten Trinity-APUs auf rund drei Viertel dieser Leistung beschränkt, doch besonders interessant sind die weiteren Fortschritte, welche für AMDs HSA-Initiative im Jahre 2013 ebenfalls geplant sind. Im nächsten Jahr sollen CPU und GPU einen gemeinsamen Speicher-Adressraum erhalten, bei welchem die GPU auf den Speicher mithilfe ganz normaler CPU-Pointer zugreift. Das führt zu einem kohärenten Speicher für CPU und GPU, sodass neue Algorithmen möglich werden, welche zurzeit aufgrund des zeitintensiven Umkopierens von Speicherbereichen einfach nicht genug Leistungszuwachs bringen, um auch praktisch eingesetzt zu werden.
Ob die geplanten Neuerungen tatsächlich in Kaveri oder in einem anderen Produkt 2013 umgesetzt werden, hat AMD bislang allerdings noch nicht direkt bestätigt.
Ich denke mal AMD wird versuchen die Nachfolger des Bulldozers nach und nach aus dem Endkundenmarkt herauszubekommen und ausschließlich auf APU's setzen. Die aktuellen Meldungen gehen ja alle in diese Richtung.
Ok, das ist aber ne neue Folie. Auf den Folien vom letzten Jahr war die Sache mit dem gemeinsamen Adressraum für CPU und GPU für die nächste Ausbaustufe noch drin. Da standen aber auch noch keine Jahreszahlen drüber...
So ganz kann ich das auch irgendwie noch nicht glauben, das Trinity da nichts bringt. Laut SemiAccurate sollen sich CPU und iGPU ja einen gemeinsamen Memory-Controller in Trinity teilen. Dami hätte man ja praktisch schon alles dafür da um das zu realisieren.
Wäre gut, wenn ihr das mal noch etwas genauer aufschlüsseln könntet. Eventuell wurde bei Kaveri gemeint, das man die Aufgaben dynamisch zwischen CPU und iGPU verschieben kann, das soll Trinity nämlich in der Form noch nicht können.
Das geht dann auch in die Richtung, die Draco meint.
Du hast da btw. auch durchaus recht, auch wenn ich die Prozentzahlen etwas tiefer ansetzen würde, man muss in so einem Fall ja gegen eine dedizierte GPU+CPU rechnen, bzw. gegen eine Multi-Core/Multi-Sockel CPU. Man wird einige Programme aber auf jeden Fall beschleunigen, die bisher einfach nicht geeignet waren für dedizierte GPUs, wegen dem immensen Overhead.
Laut Roadmap stimmt das alles so. Ich habe es auch gar nicht anders in Erinnerung. Technisch fehlt sicher öfters mal nicht mehr so viel, aber solange man nicht sicher sein kann das wirklich alles sehr gut funktioniert und man es schafft in wenigen Wochen zu realisieren, verzichtet man wohl darauf. Read meinte ja auch, man will den Mund nicht mehr zu voll nehmen.
Schade, ich hatte eigentlich erwartet, dass der gemeinsame Adressraum schon mit Trinity kommt, und mit Kaveri dann weitere Verbesserungen kommen.
So ganz kann ich das auch irgendwie noch nicht glauben, das Trinity da nichts bringt. Laut SemiAccurate sollen sich CPU und iGPU ja einen gemeinsamen Memory-Controller in Trinity teilen. Dami hätte man ja praktisch schon alles dafür da um das zu realisieren.
Wäre gut, wenn ihr das mal noch etwas genauer aufschlüsseln könntet. Eventuell wurde bei Kaveri gemeint, das man die Aufgaben dynamisch zwischen CPU und iGPU verschieben kann, das soll Trinity nämlich in der Form noch nicht können.
Das geht dann auch in die Richtung, die Draco meint.
Du hast da btw. auch durchaus recht, auch wenn ich die Prozentzahlen etwas tiefer ansetzen würde, man muss in so einem Fall ja gegen eine dedizierte GPU+CPU rechnen, bzw. gegen eine Multi-Core/Multi-Sockel CPU. Man wird einige Programme aber auf jeden Fall beschleunigen, die bisher einfach nicht geeignet waren für dedizierte GPUs, wegen dem immensen Overhead.