Intel in der Krise? 18A soll retten, während AMD- und Intel-CPUs teurer werden
Was bedeutet Intels neue 18A-Fertigung für die Zukunft des Chipgiganten? Während die Preise für die CPUs aufgrund der Lieferschwierigkeiten weiter steigen, sieht Intel in 18A den Hoffnungsbringer.
Nach der Speicherbranche sieht sich mittlerweile auch die Halbleiterbranche mit Preissteigerungen und Fertigungsengpässen aufgrund des zunehmenden Bedarfs von KI-Rechenzentren konfrontiert. Die Preise für Prozessoren von AMD und Intel stiegen zuletzt um bis zu 15 Prozent. Während Speicherchips zu höheren Preisen erhältlich sind, sind die CPU-Lager jedoch vielerorts bereits leer, was direkte Auswirkungen auf PCs und Industrierechner hat, da es aktuell nicht genug CPUs gibt. Das zukünftige Geschäft von Intels PC-Sparte könnte daher vom Erfolg des 18A-Fertigungsprozesses abhängen.
Für den US-amerikanischen Chiphersteller Intel stellt die 18A-Fertigungsklasse einen entscheidenden Meilenstein dar. Das Unternehmen investiert seit Längerem stark in die Entwicklung dieser Technologie, um die Führung bei der Halbleiterfertigung zurückzugewinnen, vor allem im Hinblick auf den Mitbewerber TSMC. Ein Erfolg könnte es Intel ermöglichen, nicht nur eigene Chips effizienter zu produzieren, sondern gleichzeitig wieder als Auftragsfertiger (Intel Foundry) für externe Kunden wie MSI, Dell, Lenovo, Samsung etc. attraktiver zu werden. Mit dem 18A sollen der Produktionsstandort in den USA gestärkt und die Abhängigkeit von TSMC minimiert werden.
Ein Umsatzwachstum durch den 18A-Fertigungsprozess dürfte laut Aussage von Digitimes Asia daher für die zukünftige Marktposition von Intel entscheidend sein. Während die auf 18A basierenden CPUs Panther Lake für Premium-PCs und Wildcat Lake für Einsteiger-PCs gerade erst eingeführt wurden, bleibt deren Verfügbarkeit jedoch eingeschränkt. Um die Nachfrage im PC- und Industriesektor zu bedienen, bietet Intel darum Chips der Arrow-Lake-Familie und ältere Bestände des Raptor Lake an, die mittlerweile zur Neige gehen. Dazu kommt, dass in den 18A-Prozessoren weiterhin Komponenten von TSMC stecken.
Daher wird ein wesentlicher Teil der CPU-Produktion (wie bei AMD) weiterhin über den aktuell weltweit größten Auftragsfertiger TSMC realisiert, was immer noch für eine Abhängigkeit beim taiwanesischen Unternehmen sorgt, während die Intel-eigenen Fabriken in den USA nicht ausgelastet sind und hohe Fixkosten verursachen. Die zusätzliche Belastung durch teurere Rohstoffe und Bauteile zwingt Intel und AMD dazu, die eigenen Gewinnmargen anzupassen, was letztlich zu höheren Preisen im Einzelhandel führt. Somit bleibt Intel nur, die Produktion von 18A-Chips massiv zu erhöhen, um die Situation zu verbessern, Engpässe zu vermeiden, und Käufer neuer PC‑Komponenten nicht an AMD-Ryzen-CPUs zu verlieren.
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Quelle: via Digitimes Asia

Die letzten Quartale ist der Kurs meist zu 60-75% gefallen und 25-40% ist er gestiegen.
Das Ergebnis muss schon ein absoluter Banger werden andernfalls wird es Rücksetzer bis vermutlich 40€ geben
Irgendwas passt nicht mehr zusammen.
Hatte den aktuellen Kurs eher für Ende 2026 erwartet falls Intel zeigt ihre Pläne funktionieren.
Für mich siehts grad so aus wie 2017/2018 bei AMD, brauchbare neue Produkte sind da aber jede Kleinigkeit kann den Kurs wieder zum implodieren bringen.
Bei den Servern stellen Hyperscaler ihre eigene Hardware her, oder nehmen Nvidia. Intel und AMD prügeln sich nicht um die Marktanteile wer den besten Server macht, sondern um Marktanteile wer den besten 4U Barebone mit CPU macht und der eigentliche Mehrwert ist das was danach reingesteckt wird, ob es nun Karten für KI, oder massenhaft SSDs sind. Für Intel interessieren sich die Kunden dieser Produkte so sehr wie die Besitzer eines Ferraris für dessen Zündkerzenhersteller. Hat zu funktionieren innerhalb der erwarteten Spezifikation, aber die Musik spielt woanders.
Laptops hat man bei Intel (aber auch AMD) so lange vergammeln lassen, bis Apple nur noch im eigenen Müll der aussortierten Smartphone Chips wühlen muss und selbst dort etwas kompetitives findet, das sie dann nicht mal richtig kühlen müssen, um ernst genommen zu werden.
Büro PCs sind so die letzte Bastion von Intel. Im Privatbereich sind längst massenhaft Tablets und Smartphones im Einsatz. Intel hat erst nicht reagiert, dem Zug dann nur hinterhergeschaut und selbst Microsoft hat jetzt scheinbar die Schnauze voll und stellt das Surface auf Snapdragon um.
Konsolen sind ebenfalls Fehlanzeige und plötzlich hat Intel das gleiche Problem das Microsoft immer hatte, in dem Sinne, dass die Marke nur mit dem Gerät in der Arbeit verbunden wurde über das man sich aufgeregt hat. In allen anderen Bereichen ist Intel unsichtbar geworden.
Klar, Intel hat nie selber fertige Produkte mit dem WoW Faktor hergestellt, sie haben das 40 Jahre lang anderen Firmen überlassen und es hat ja funktioniert, bis es eben nicht mehr funktioniert hat.
Vergesst Kerne, vergesst Nanometer, vergesst x86 vs. ARM Diskussionen, vergesst alles. Was Intel braucht ist ein Produkt auf das die Leute zeigen und es kaufen wollen. Ein Produkt mit dem dann Intel Asche macht, weil nur sie die passenden Komponenten dafür haben. IBM hat das immer noch mit seinen Servern. Nvidia hat das zur Zeit mit seinen GPUs. Apple hat das mit ihrem iPhone/Pad. Intel zieht blank, alles was ihnen bestenfalls bleibt ist der Status eines Mitläufers, bzw. dank AMD der Status eines jederzeit austauschbaren Lieferanten.
Während die auf 18A basierenden CPUs Panther Lake für Premium-PCs und Wildcat Lake für Einsteiger-PCs gerade erst eingeführt wurden, bleibt deren Verfügbarkeit jedoch eingeschränkt.
Edit: Cannon Lake i3-8121U, der einzige 10nm Prozessor dieser Serie, 2018