Core i7-5775C und i5-5675C: Details zu Broadwell-CPUs mit offenem Multi
Die chinesische vr-zone.com will die Spezifikationen zu insgesamt fünf Broadwell-Prozessoren für das Desktop-Segment in Erfahrung gebracht haben. Zwei davon sollen als gesockelte Version für den LGA 1150 erscheinen, je ein Core i7 und i5. Neu ist das C-Suffix, wie K-Modelle sollen sich diese per Multiplikator übertakten lassen. Die Veröffentlichung soll im zweiten Quartal stattfinden.
Nachdem Intel auf der Game Developers Conference Anfang diesen Monat zumindest eine gesockelte Broadwell-CPU angekündigt und auch gezeigt hat, liefert die chinesische vr-zone.com jetzt Details zu den Spezifikationen. Demnach sollen es zwei Modelle auf den Endkundenmarkt schaffen, der Core i7-5775C sowie der i5-5675C. Wofür das C-Suffix steht, kann die Webseite selbst noch nicht beantworten. Fest stehe jedoch, dass sich beide Prozessoren über den Multiplikator übertakten ließen.
Unterschiede zwischen den beiden CPUs gibt es beim Takt, dem L3-Cache sowie bei der Unterstützung für Hyperthreading. Der i7-5775C arbeitet mit 3,3 (Basis) beziehungsweise 3,7 GHz (Turbo), bekommt 6 MiByte L3-Cache spendiert und beherrscht gemäß der i7-Einstufung SMT. Der i5-5675C taktet etwas langsamer mit 3,1/3,6 GHz GHz, wird um 2 MiByte L3-Zwischenspeicher beschnitten und kann maximal 4 Threads verwalten. Gegenüber den aktuellen "Devil's Canyon"-CPUs (i7-4790K, i5-4690K) sollte sich zumindest auf Seiten des CPU-Parts kein Geschwindigkeitsrausch einstellen: Der Takt ist niedriger und der L3-Cache jeweils um 2 MiByte verkleinert. Dafür wird die TDP von 95 auf 65 Watt gesenkt und die integrierte Iris-Pro-GPU 6200 mit 128 MiByte EDRAM-Cache fällt deutlich flotter aus als die HD 4600 in den beiden Haswell-Modellen.
Daneben nennt vr-zone.com drei R-Modelle als verlötete BGA-Ausführungen, die vorzugsweise in All-in-One-PCs und NUCs eingesetzt werden. Die Veröffentlichung soll im kommenden, zweiten Quartal stattfinden, die Computex Anfang Juni dürfte also der spätest mögliche Vorstellungsermin sein. Genannt wird daneben nochmal Skylake für das dritte Quartal.
Quelle: chinesische vr-zone.com (maschinelle Übersetzung), englische vr-zone.com

Gleiche Architektur nur kleinere Fertigungsgröße, dabei 700MHz weniger Takt und 25% weniger Cache!
Der 4790k sollte den 5775C einstampfen.
Klar kannst du auch Broadwell auf ein Z87 Board einbauen, passt ja mechanisch.
Aber wenn die Hersteller keine Bios Updates bringen, weil sie eben neue boards verkaufen wollen, nützt es dir nichts.
Warten wir mal ab, was am Ende wirklich bei rauskommt.
Zwischen der Einführung von Haswell und dem Shrink zu Broadwell liegt mehr Zeit als zwischen Sandy und Ivy.
Außerdem kommt Skylake praktisch im Anschluss. Da lohnt es sich nicht mehr alte Board noch für Broadwell fit zu machen.
Zwischen der Einführung von Haswell und dem Shrink zu Broadwell liegt mehr Zeit als zwischen Sandy und Ivy.
Außerdem kommt Skylake praktisch im Anschluss. Da lohnt es sich nicht mehr alte Board noch für Broadwell fit zu machen.