Borderlands 4: Digital Foundry fordert Patch, weil stündliches Zurücksetzen des Spiels keine Lösung sei
Die Technik-Experten von Digital Foundry haben sich Borderlands technisch genauer angesehen und fordern schnell einen Patch, da der Workaround des stetigen Zurücksetzens von Borderlands 4 keine Lösung sei.
Borderlands 4 kommt nicht aus der Kritik: Nachdem Randy Pitchford von Gearbox auf der Plattform X mitgeteilt hatte, man könne die Leistungseinbußen beim Spielen auf einer PS5 Pro dadurch lösen, dass man immer mal wieder das Spiel beendet und neu startet, hat jetzt Digital Foundry das Spiel technisch auf Herz und Nieren geprüft und teilt seine Ergebnisse auf Youtube mit.
Thomas Morgan von Digital Foundry bestätigt die Leistungseinbußen bei den Konsolenversionen ab einer gewissen Spielzeit, die sich durch die immer schlechter werdende Bildrate zeigen - und das auf allen Konsolen außer der Xbox Series S, da diese keinen Leistungsmodus enthält. Die Leistungseinbußen traten bei seinen Tests bereits nach rund 30 bis 60 Minuten auf, was im Umkehrschluss bedeuten würde, dass man das Spiel rund jede Stunde neu starten müsse, was für die Immersion und das Spielerlebnis und vor allem im Multiplayer keine Lösung darstelle.
Zudem würden auch direkt nach dem Neustart Frame-Einbrüche sichtbar sein. Wenn 60 Fps das Ziel seien, sind die erreichten mittleren 30 Fps nach kurzer Spielzeit nicht akzeptabel. Seine Forderung: Ein Notfall-Patch könne nicht früh genug kommen. Doch Morgan äußerte sich auch positiv: So lobte er die Umstellung auf die Unreal Engine 5 als großes technisches Upgrade, sieht jedoch im Hinblick auf die ähnlichen Startschwierigkeiten bei The Elder Scrolls 4: Oblivion Remastered, das ebenfalls auf der UE5 läuft und nach einiger Spielzeit Framerate-Einbrüche aufwies, Schwächen bei der Engine. Morgan schätzt, dass eine Art Speicherleck vorliegen dürfte, konkret spricht er von einem Datencache, der vermutlich nicht aus dem Systemspeicher geleert werde und so die Bildrateneinbrüche verursachen könne.
Auch die PC-Version hatte sich Digital Foundry bereits angesehen. Die Empfehlung: Die Grafikeinstellung "Badass" führe zu extremen Rucklern im Spiel und sollte daher besser nicht genutzt werden. Für die Konsolenversionen sieht Morgan aktuell nur eine Lösung: die Verwendung des 30-Fps-Qualitätsmodus. Dann würden viele CPU-Engpässe, wie sie im 60-Fps-Leistungsmodus auftreten, reduziert werden.
Wie gehen Sie vor, wenn Sie bei Borderlands 4 Leistungseinbrüche bemerken: Neustart, Abbruch oder einfach weiterspielen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: Digital Foundry, via Youtube

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ist seit Anfang an so, schon cache gelöscht, neu installiert etc., bringt alles nichts. Mich wundert es eher ,dass ich eine Ausnahme auf 3 Rechnern damit scheine, da ich sonst nichts gelesen habe davon. Also entweder mache ich etwas falsch bzw. checke es ingame nicht, wobei ja anscheinend automatisch gespeichert wird denn ein Menüpunkt zum Speichern habe ich net gesehen, oder ich kann mir das einzig allein so erklären, dass GeforceNow oder Steam was den Speicherstand angeht etwas verwurstelt und sich GeforceNow immer durchsetzt. Ist aber auch nur bei BL4 so.
Denn wer heute wieder Hardware vom äußeren Rand kauft, wird das beim GTA6 Release auf jeden Fall nochmals machen.
Wir haben Jahre auf dieses Spiel gewartet und trotzdem normal gelebt.
Aber sobald das Teil draußen ist, ist die Geduld absolut am Ende: Spiel oder stirb!
Man kann nur gewinnen, wenn man noch 6 Monate wartet.