Borderlands 3: Grafikkarten im Benchmarktest, DX11 gegen DX12
Auf Seite 2 unseres Techniktests von Borderlands 3 geht es um Grafikkarten-Benchmarks und um den Vergleich Direct X 11 gegen Direct X 12
Auf dieser Seite
Im folgenden Benchmark sehen Sie beispielhaft, was eine Geforce GTX 1660 und Radeon RX 590 beim Wechsel von DX11 auf DX12 durchmachen. Das Skalierungsverhalten ist grundverschieden, DirectX 12 aufgrund der verworfenen Frames aber in jedem Fall unbrauchbar. Beachten Sie bitte, dass wir hier auf die im nächsten Absatz erläuterte Indoor-Benchmarkszene zurückgreifen:
Wir testen die Grafikkarten folgerichtig unter DirectX 11 und empfehlen diese Schnittstelle auch allen Spielern - zumindest solange, bis ein weiterer Patch die Ungereimtheiten mit der theoretisch überlegenen API aus der Welt räumt. Unsere Benchmarks entstanden allesamt mit dem "Badass"-Preset, das maximalen Details entspricht - es setzt zwei Details, namentlich die Screen-Space-Reflections sowie den volumetrischen Nebel auf die Ultra-Detailstufe, bei dem eigentlichen Ultra-Preset bleiben diese beiden Optionen auf "hoch". Der Leistungsverlust ausgehend von dem Ultra- zum Badass-Preset liegt bei rund 7,5 Prozent. Dies wurde mit einer RX 570/4G in Full HD ermittelt, die Performance-Auswirkungen der einzelnen Detailstufen können Sie in unseren Vergleichen nachvollziehen. Eine für diese Grafikkarte und ein 60-Fps-Target angepasste, optisch möglichst verzichtarme Detail-Anstimmung ist eine Mischung aus hohen und mittleren Details. Interessant: Die häufig teure Schattendarstellung benötigt in Borderlands 3 nur wenig Leistung. Ein Grund dafür ist eventuell, dass Borderlands 3 offenbar für Außenszenen die Distance-Field-Shadows der Unreal Engine 3 mitsamt einer einzelnen, feststehenden Lichtquelle und nur in der Nähe das leistungs- und speicherintensiven Shadow-Mapping nutzt. Laut Dokumentation kann durch Verwenden dieser Technik gegenüber regulärem Shadow-Mapping 25 bis 45 Prozent Performance eingespart werden.
Angepasste Details: Wir haben sämtliche Details auf "hoch" belassen, die Materialkomplexität, Umgebungsverdeckung, Spiegelungen sowie den besonders leistungshungrige Volumetrische Nebel setzen wir auf "mittel".
Borderlands 3: Grafikkarten-Benchmarks
Für die Grafikkarten-Benchmarks setzen wir auf ein forderndes Innenareal, da hier - wie gesagt - die GPU-Leistung eine wichtigere Rolle spielt. PCGH-Tests ergeben, dass Borderlands 3 in gängigen Auflösungen durchweg grafiklimitiert ist, jedes zusätzliche Pixel drückt die Bildrate. Als Testsequenz verwenden wir einen Durchmarsch des als Hauptquartier dienenden Raumschiffs "The Sanctuary". Zum Einsatz kommt die aktuelle Version von Borderlands 3 (v1.01 via Epic Games Store) sowie die jeweils neuesten Grafiktreiber von AMD und Nvidia, welche mit optimaler Performance in Borderlands 3 beworben werden.
Kommen wir nun zu den Ergebnissen mit maximalen Details, Wie gehabt testen wir in den vier Auflösungen 1.920 × 1.080 (Full HD), 2.560 × 1.440 (WQHD), 3.440 × 1.440 (UWQHD) und 3.840 × 2.160 (Ultra HD):
AMD kann sich selbst auf die Schulter klopfen, Borderlands 3 läuft geschmeidig auf Radeon-Grafikkarten. Gemessen an den meisten Unreal-Engine-4-Spielen fällt die AMD-Performance überdurchschnittlich aus, obwohl keine der Grafikkarten auf die theoretischen Vorteile der DX12-API zurückgreifen kann. Letztere funktionieren Stand jetzt nur in Gears (of War) 5 optimal - ein weiteres Spiel, das sich in der aktuellen AMD-Marketing-Kampagne findet. Die werkseitig übertaktete Radeon RX 5700 XT kann sich erfolgreich an der Geforce RTX 2070 vorbeischieben, während die RX 5700 zumindest teilweise in Schlagdistanz zu der populären Nvidia-Grafikkarte liegt. Doch auch Vega macht eine gute Figur, während der vor seiner Ablöse stehende Polaris-Chip In Form der Radeon RX 590 und RX 570 etwas schwach performt. Auch Nvidias vor einem Jahr abgelöste Pascal-Generation bleibt etwas hinter den Erwartungen zurück.
Tatsächlich ist Borderlands 3 grafisch anspruchsvoller, als der "niedliche", auf den ersten Blick anspruchsarme Comic-Stil erahnen lässt. Die sehenswerte Beleuchtung und zahlreichen Screen-Space-Effekte fordern ihren Tribut, jedes Pixel macht den Grafikarten zu schaffen. Wer mit dem "Badass"-Preset rund 60 Fps sehen möchte, benötigt in Full HD eine ordentliche Geforce GTX 1080 oder Radeon RX Vega 56. In WQHD wird es ungleich anspruchsvoller, für 60 Fps werden bereits Boliden wie eine Radeon VII und Geforce RTX 2080 benötigt. Während Ultrawide-Quad-HD (3.440 × 1.440 Pixel im 21:9-Seitenverhältnis) nur etwas ruckliger wird, stellt Ultra HD ausnahmslos jedes Modell vor eine harte Probe. Flüssig läuft Borderlands 3 nicht einmal auf einer Geforce RTX 2080 Ti oder Titan RTX, hier sind Bildraten im 40er-Bereich die Regel. Beachten Sie bitte, dass unsere Testsequenz überdurchschnittlich anspruchsvoll ist, aber noch keinen Worstcase darstellt.
Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH
Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele -Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen.
Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen. Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti", um nur ein Beispiel zu nennen - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominentesten sind AMDs Radeon VII und die ältere R9 Fury X, welche wir jeweils im Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.

Da bin ich doch für Pre-Caching anstatt das Ruckeln wenn es zur Laufzeit im Game passiert.
Ich hab heute mal wieder DX12 ausprobiert.
Entweder es liegt am neuen Prozessor, oder die haben richtig an ihrer Software gearbeitet.
Kein Geruckel mehr.
Und außerdem .... soll noch mal einer erzählen "kein Game" nutzt 24 Kerne ...
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Jetzt wissen wir auch endlich woher die langen Ladezeiten gekommen sind. BTW ... NUR im Loadscreen. Nirgend wo anders läd es jetzt lange. Und es ist auch nur das erste mal. Beim 2. Game-Start (sofern man weder Auflösung noch sonstwas verändert hat) gehts dann auch wieder fix.
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Ich hab heute mal wieder DX12 ausprobiert.
Ich hab heute mal wieder DX12 ausprobiert.
Entweder es liegt am neuen Prozessor, oder die haben richtig an ihrer Software gearbeitet.
Kein Geruckel mehr.
Und außerdem .... soll noch mal einer erzählen "kein Game" nutzt 24 Kerne ...
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Jetzt wissen wir auch endlich woher die langen Ladezeiten gekommen sind. BTW ... NUR im Loadscreen. Nirgend wo anders läd es jetzt lange. Und es ist auch nur das erste mal. Beim 2. Game-Start (sofern man weder Auflösung noch sonstwas verändert hat) gehts dann auch wieder fix.
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