Black Myth Wukong: GPU-Benchmarks
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Black Myth Wukong: Grafikkarten-Benchmarks
Selbstverständlich orientiert sich die Frage "Can it run Wukong?" am Grafikhammer Crysis, das mit seiner wegweisenden Technik viele Jahre lang Grafikkarten zum Keuchen brachte. Black Myth Wukong sieht tatsächlich phasenweise so aus, wie wir Crysis in Erinnerung haben, doch das nur am Rande. Im Folgenden steht der Leistungshunger des Spiels im Fokus. Wir haben diverse Grafikkarten in den vier Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD sowie Ultra HD für Sie getestet. Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind stets im UEFI unserer Systeme aktiv. Die Messungen erfolgen wie üblich via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse.
Die Grafiktreiber entsprechen den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall Intels Game On Driver 5971 und Nvidias Game Ready Driver 560.94. Auch Intel lieferte noch am Wochenende einen passenden Treiber für Black Myth Wukong. Lediglich AMD fehlt. Wir pflegen erst dann Radeon-Werte ein, sobald die angepasste AMD Software Adrenalin 24.8.1 verfügbar ist. Interessanterweise gab es vor einigen Tagen bereits eine Download-Page dafür, der Treiber wurde jedoch zurückgezogen. Wir vermuten Last-Minute-Probleme und behalten das Geschehen im Auge. Benchmarks ohne den angepassten Treiber anzufertigen wäre jedoch vergebene Liebesmüh.
But can it run Wukong ... or not? Blickt man auf Steam und die dort verbreitetsten Grafikkarten, lautet die Antwort zweifellos "Nein!". Der Affenkönig hat einen ungezügelten Appetit auf Rechenleistung, zumindest mit allen Nvidia-Effekten am Anschlag. Diese Tatsache wird dadurch verschlimmert, dass das Spiel in einigen Bereichen schlechter läuft, als es der integrierte Benchmark suggeriert. Dieses im Kern uralte Problem umgehen wir seit jeher durch Nutzung eigener, besonders "gemeiner" Spielstände. Somit gilt, was in jedem PCGH-Test gilt: Erreicht eine Grafikkarte in unserem Benchmark gute Bildraten, ist im übrigen Spiel nichts zu befürchten. Übrigens testen wir mit Gewissheit kein Worst-Case-Szenario, sondern nur eine überdurchschnittlich GPU-lastige Szene; spätere Bosskämpfe mit bildfüllenden Effekten sind vermutlich noch anspruchsvoller. Dennoch: Um zu zeigen, wie unfassbar anspruchsvoll das Spiel ist, haben wir die mit Abstand schnellste Grafikkarte am Markt herangezogen und um zehn Prozent übertaktet. Das kommt heraus:
Native Darstellung mit Pathtracing? Vergessen Sie's. Die auf knapp 100 TFLOPS (!) übertaktete Geforce RTX 4090 schleppt sich in Ultra HD gerade so über die 20-Fps-Marke. Wie das große Vorbild von Crytek wird somit auch Black Myth Wukong noch einige GPU-Generationen niederstrecken - selbst eine um Faktor 2 beschleunigte Geforce RTX 5090 könnte die Pracht nicht ansatzweise stemmen, erst Faktor 3 wäre annehmbar. (DLSS) Frame Generation skaliert dafür hervorragend, in Ultra HD ist ein Plus von 82 Prozent zu verzeichnen. Anscheinend kann der Zusatzaufwand in ansonsten stattfindenden Wartephasen eingeschoben werden. Das passt zu unserer Beobachtung, dass "Full Ray Tracing" auf der Maximalstellung eine geringere Power-Ausfüllung erzeugt als Lumen-Raytracing. Diese wiederum lässt darauf schließen, dass doch kein SER zum Einsatz kommt, doch das ist Spekulation.
Maximale Details mit maximaler Auflösung können wir folglich abhaken. Stattdessen testen wir auch dieses UE5-Spiel mit Upsampling. Da das Spiel keine vorgefertigten Modi anbietet, sondern einen Auflösungsregler, stellen wir 66 Prozent ein. Das Upsampling entspricht somit einem klassischen "Quality"-Modus, der in den meisten Fällen noch gut aussieht und trotzdem reichlich Leistung freisetzt. Zwecks maximaler Aussagekraft testen wir nicht nur vier Auflösungen, sondern auch zwei Detailstufen: mit "Full Ray Tracing" auf maximaler Qualität sowie ohne diese Aufwertung. Die Ergebnisse:
*Nvidia Geforce: DLSS 3.7, AMD Radeon: FSR, Intel Arc: XeSS 1.3 - in jedem Fall wird spatial mit 66 Prozent der Auflösung gearbeitet.
Wir können an dieser Stelle unsere Ausführungen zum Benchmark-Tool wiederholen. Black Myth: Wukong ist nicht nur ansehnlich, es dient Nvidia auch als Technikdemonstration. Die Benchmarks sagen unmissverständlich "Wer maximale Details flüssig erleben möchte, greift zu einer Geforce RTX 4000". Seien wir ehrlich, unterhalb einer RTX 4070 Ti Super (ab circa 800 Euro) kommt hier nur wenig Freude auf. In einem Spiel, das Souls-Elemente inklusive baum- bis hausgroßer Bosse auffährt und bei denen es auf Reaktionszeit ankommt, sollten es mindestens 60 Fps ein.
Doch werfen wir zunächst einen Blick auf die Ergebnisse mit maximalen Details, ergo mit den Nvidia-Effekten auf Maximalstellung. Eine Geforce RTX 4070 kann selbst das 2022er-Topmodell Geforce RTX 3090 Ti überholen, was auf eine deutliche Optimierung für Ada Lovelace schließen lässt. Laut Nvidia kommt beim RTX-Branch der Unreal Engine 5 Shader Execution Reordering (SER) zum Einsatz, was einen Teil der konkurrenzlosen RTX-4000-Leistung erklärt. Dennoch haben die mittelgroßen Ada-Grafikkarten genauso große Probleme wie die schnellsten Ampere- und Radeon-Grafikkarten - Letztere testen wir, wie oben erläutert, erst mit dem offiziellen Treiber nach. Erwartungsgemäß ändern sich die Machtverhältnisse, wenn die Pathtracing-Aufwertung deaktiviert wird. Ohne die Nvidia-Technik läuft Black Myth Wukong signifikant besser und wird damit schlagartig auf allen Gaming-Grafikkarten mehr oder minder flüssig spielbar.
Black Myth Wukong: Fps-Tuning mittels Presets
Angesichts dieser Werte lautet die Antwort auf die Frage, ob das die Leistungskosten wert ist, fast immer "nein". Nutzer einer Geforce RTX 4090 - laut einer aktuellen PCGH-Umfrage rund 24 Prozent der Teilnehmer - können es jedoch wagen. Alternativ versuchen Sie, mithilfe der Pathtracing-Presets von Low (Niedrig) bis Very High (Sehr Hoch) einen performanten Kompromiss für Ihre Grafikkarte zu finden. Die folgende Tabelle von Nvidia liefert wertvolle Anhaltspunkte. Bedauerlicherweise lassen sich die Effekte (Globale Beleuchtung, Schatten, Reflexionen, Kaustiken) nicht einzeln ein- und abschalten, sondern nur mithilfe globaler Presets regeln. Die Einstellung "Medium" stellt gewiss für die meisten Grafikkarten den besten Kompromiss dar, denn die Halbierung Strahlenauflösung für GI und Reflexionen dürfte reichlich Leistung freisetzen. Die (nicht in jeder Szene sichtbaren) Kaustiken bei Wasserflächen gibt's jedoch nur bei der Maximalstufe.
Quelle: Nvidia
Black Myth Wukong Pathtracing: Presets
Black Myth Wukong: Spiel vs. Benchmark
Wir erwähnten bereits, dass unsere Benchmarkszene anspruchsvoller ist als der integrierte Benchmark. Die folgende Aufstellung zeigt das Ausmaß anhand einer Geforce RTX 4090. Sie sehen jeweils die aktuellen Werte (finales Spiel, Savegame) gegenüber den eine Woche alten Resultaten (integrierter Benchmark, Fly-by):
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(Natürlich hätten wir längst tonnenweise Benchmarks machen können. Da die aber immer aufwendiger werden, hasse ich es, wenn die nur eine Halbwertzeit von drei Tagen haben -> Warten auf finalen Code.)
MfG
Raff
Also ich mach mir da schon Gedanken, den anderen 24.10.37.04 mag ich nicht installieren. Der wird vom Adrenalin nicht mal gefunden, wenn ich auf Empfohlene + Optional umstelle und suche.
Du könntest auch den 24.7.1 nehmen und wenn der Optimierte kommt, einfach noch 2-3 Stichproben, ob sich überhaupt was verändert.
Steht BMW überhaupt noch auf der Agenda, oder wurde es gestrichen, mangels Treiber?
MfG
mecks
Special K emuliert SDR zu HDR, das Ergebnis ist echt gut:
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