3DMark Vantage: Die Feature-Tests

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Nach einigen Verzögerungen und mehr als zwei Jahren Wartezeit veröffentlicht Futuremark heute das neueste Produkt aus der bislang optische Maßstäbe setzenden 3D-Mark-Reihe: Den 3D Mark Vantage. PCGH macht den Test.

Neben zwei eher unspannenden Füllratentests - immerhin wird in Feature-Test 2 ein 16-Bit-FP-Format (HDR-tauglich) genutzt, existieren noch vier interessante Shader-Tests:

Parallax-Occlusion-Mapping (POM, Feature-Test 3):
3DMark Vantage: Feature-Test 3 'POM' (Parallax Occlusion Mapping) Quelle: http://www.pcgameshardware.de 3DMark Vantage: Feature-Test 3 "POM" (Parallax Occlusion Mapping)
Hier wird mittels Height-Map eine detaillierte Landschaft mit nur zwei echten Dreiecken simuliert und ist dementsprechend sehr Pixel-Shader-lastig. Die Technik nutzt eine Strahlverfolgung, die gegen die erwähnte Höhentextur gerechnet wird. Die dafür nötigen Shader benötigen eine hohe Texturleistung, dynamisches Branching und auch traditionelle Beleuchtungsberechnungen.

eine Stoffsimulation auf der GPU (Feature-Test 4)
3DMark Vantage: Feature-Test 4 'GPU Cloth' (Stoffsimulation) Quelle: http://www.pcgameshardware.de 3DMark Vantage: Feature-Test 4 "GPU Cloth" (Stoffsimulation)
Zwölf Flaggen mit dem Futuremark-Logo wehen im Wind. Die Tuchbewegungen werden über eine Vertex-Simulation errechnet, die durch Stream-Out-Nutzung eine hohe Vertex- und Geometry-Shader-Last erzeugt.

eine GPU-Partikelsimulation (Feature-Test 5)
3DMark Vantage: Feature-Test 5 'GPU Particles' Quelle: http://www.pcgameshardware.de 3DMark Vantage: Feature-Test 5 "GPU Particles"
Hunderttausende Partikel werden gegen eine Höhentextur getestet und erzeugen so die Silhouette einer liegenden Person. Jedes hereinkommende Vertex wird per Geometry-Shader zu einem vollständigen (kleinen) Rechteck aufgebohrt und erhält so eine darstellbare Größe. Auch dieser Test belastet via Stream-Out Shader-Einheiten mit Vertex-Programmen.

Ein Perlin-Noise-Test (Feature-Test 6)
3DMark Vantage: Feature-Test 6 'Perlin Noise' Quelle: http://www.pcgameshardware.de 3DMark Vantage: Feature-Test 6 "Perlin Noise"
Im Perlin-Noise-Test wird ein Basiselement prozeduraler Texturierung nachgebildet. Diese kommt in der Regel ohne echte Texturzugriffe aus und ist somit extrem rechenlastig, wie auch der Perlin-Noise-Test im 3D Mark Vantage.

Der 3D Mark Vantage rechnet laut Entwicklern durchgehend im Gleitkommaformat mit 16 Bit pro Komponente und erfüllt damit die Kriterien für Echtzeit-HDR-Rendering. Sämtliche Cube-Map-Texturen sind ebenfalls in einem HDR-Format gespeichert. Um unnötigen Aufwand zu reduzieren, wird ein vorgezogener Tiefen-Pass für bestimmte Materialien durchgeführt.

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  1. Seite 1 3DMark Vantage: Systemvoraussetzungen und Geschäftsmodell/Preise
  2. Seite 2 3DMark Vantage: Die Einzeltests und Berechnung der Punktzahl
  3. Seite 3 3DMark Vantage: Die Feature-Tests
  4. Seite 4 3DMark Vantage: Benchmark-Tests
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