Pi-Rekord mit 5 Billionen Nachkommastellen und dicken Speicheranforderungen
Zwei Hexa-Core-Xeons, 96 GiByte RAM, 20 Festplatten mit 39 TB Speicher, 90 Tage Zeit. Ein US-Student knackt den Rekord bei den meisten Nachkommastellen der Kreiszahl Pi.
Wenn Archimedes das gewusst hätte... Mit ihren endlos vielen Nachkommastellen ist die Kreiszahl Pi eine wunderbare Knobelaufgabe für moderne High-End-Systeme. Der 22-jährige Student Alexander J. Yee aus Illinois, USA, hat mit Unterstützung des mehrmaligen Rekordhalters Shigeru Kondo innerhalb von drei Monaten den Rekord von Fünf Billionen Pi-Nachkommastellen aufgestellt. Selbst mit den zwölf Kernen der zwei Intel Xeon X5680, die bei 3,33 GHz liefen, dauerte die Berechnung mit y-cruncher drei Monate
Die aus dem Stresstest Prime95 bekannten Fast Fourrier Transformationen waren die mathematische Grundlage für die Berechnung. Somit wurden die 130-Watt-CPUs und die 96 GiByte Arbeitsspeicher (12 x 8 GiByte DDR3-1066, sechs Kanäle) permanent ausgereizt. Das zugrunde liegende Betriebssystem war Windows Server 2008 R2 Enterprise x64-Edition. Die fünf Billionen Nachkommastellen legte y-cruncher auf drei Festplatten mit je 2 TB ab. Zur Berechnung in doppelter Präzision musste auf weiteren 16 Festplatten à 2 TB ausgelagert werden.


Noch dazu hat Alexander "nur" das Programm geschrieben, die Hardware gehört Shigeru Kondo, und nicht ihm.
Deswegen wird aus jeder Division eine Menge Additionen mit vielen Zwischenergebnissen, die viel Platz brauchen. Da der Algorithmus auf viele Divisionen setzt braucht man noch viel mehr Additionen und somit noch viel mehr Platz.
Das Problem ist auch weiterhin, dass Algorithmen häufig primitiv rekursiv sind, so dass man bei einer Schleife erst diese bis nach unten abrollen muss und dann wieder rückwärts abgearbeitet wird wozu alle vorherigen Zwischenergebnisse noch im Speicher liegen müssen.
Aber wie man sieht, Stundenten haben doch genug Geld und Zeit. Zumal eine Studie ergeben hat, dass Stundenten die sind, die am häufigsten Feiern.
Naja, ich frag mich wann das ende mal erreicht ist. Ich glaube nicht das Pi unendlich ist, weil würde ich den Kreis jetzt aufschneiden, hat die Gerade ein Anfang und ein Ende.
*Edit* nachgelesen warum Pi unendlich ist. Schließlich ist die Rechenaufgabe um Pi zu berechnen nicht endlich. Und Pi ist eine irrationale Zahl.
Ich kenne einen Mathematik-Studenten. Der ist an manchen Tagen von morgens 9 Uhr bis abends 8 Uhr in der Uni. Wo bleibt da Zeit für andere Sachen?
Dann kenne ich eine Studentin, die auf Finanz-Diplom studiert. Sie ist den ganzen Tag in der Schule und hat in jedem neuen Abschnitt mindestens 10 große Din A4 Ordner mit neuem Material. Jeder Abschnitt geht ungefähr 6 Monate. Die Anzahl der Ordner, die sich seit dem mittleren Dienst angesammelt hat, willst du nicht wissen.
Darauf will ich dich nett hinweisen. Erst überlegen, dann schreiben.