Will EA ein jährliches Battlefield? Analyst bringt Gerücht ins Rollen

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Will EA ein jährliches Battlefield? Analyst bringt Gerücht ins Rollen
Quelle: Electronic Arts

Der Analyst Michael Pachter will erfahren haben, dass EA die Shooter-Reihe Battlefield in einigen Jahren jährlich veröffentlichen möchte - nach einem Modell ähnlich wie Call of Duty. Offiziell bestätigt ist das bislang nicht.

Der berüchtigte Branchenanalyst Michael Pachter bringt ein neues Gerücht zur Battlefield-Reihe ins Rollen und sorgt damit erneut für Diskussionen um die Zukunft von Battlefield. In einem neuen Video erklärte Pachter, dass der General Manager der Reihe, Byron Beede, ihm persönlich mitgeteilt habe, dass Electronic Arts mittelfristig auf einen jährlichen Veröffentlichungszyklus hinarbeiten wolle. So sollen zukünftig dann drei Studios parallel in einem Dreijahresrhythmus an neuen Teilen arbeiten, um jährlich einen frischen Serienableger zu ermöglichen. Das Modell erinnert stark an die Call-of-Duty-Reihe. Doch sei ein solcher Rhythmus erst in fünf bis sechs Jahren realistisch, so Pachter.

Ein jährliches Battlefield: Zwischen Vision und Skepsis

Noch gibt es keine offizielle Stellungnahme seitens Beede oder EA zu diesen Aussagen. Insider Gaming habe zwar nachgefragt, jedoch noch keine Antwort erhalten. Derzeit arbeitet ein Zusammenschluss aus mehreren Studios - darunter DICE, Motive, Ripple Effect und Criterion - am kommenden Battlefield, das in der internen Planung offenbar auf einem stabilen Kurs liegt. Ob daraus allerdings die Grundlage für eine jährliche Veröffentlichungsstrategie hervorgeht, ist unsicher.

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Pachters Einschätzung stößt aber auch auf Skepsis. Manche Beobachter befürchten, dass ein solches Modell der Qualität der Reihe schaden könnte. Gerade seit der schwierigen Veröffentlichung von Battlefield 2042 bemüht sich EA schließlich, das Vertrauen der Community zurückzugewinnen. Es dürfte riskant sein, nach dieser Phase sofort auf ein aggressives Veröffentlichungsmodell zu setzen. Eine stärkere Taktung könnte aber auch neue Möglichkeiten für Experimente bieten - Spin-offs, kleine Multiplayer-Ableger oder nicht-klassische Shooter-Formate. Noch ist unklar, welche Richtung EA tatsächlich einschlagen wird.

Wie würden Sie reagieren, wenn Battlefield künftig jährlich erscheinen würde - würden Sie sich über mehr Abwechslung freuen oder fürchten Sie einen Qualitätsverlust der Reihe? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Michael Pachter auf Youtube, via Tom Henderson auf Insider-Gaming

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von wanted-9- Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von MrWan
        Das weiß ich. Mir ging es darum, dass eben jedes Jahr ein "neues" Call of Duty zum immer höheren Preis erscheint, dass inhaltlich eigentlich eher einem teuren Battle-Pass gleicht. Die Grafik entwickelt sich im Schneckentempo weiter, die Engine ist oft schlecht optimiert und bei Release dauert es meist eine Weile, bis das Spiel ausreichend fehlerfrei läuft.

        Und bis auf wenige Ausnahmen, wo man bei einem Wechsel zum neuen Spiel alte freigeschaltete Waffen, etc. weiternutzen konnte, verliert man bereits ein Jahr später alle Errungenschaften. Das ist auch schlecht für die Motivation. Das fand ich bei längeren Produktzyklen, wie z. B. bei BF V sympathischer.

        Aber CoD ist meines Erachtens eh nur eine reine Cashcow geworden. Da geht es doch schon längst nicht mehr um das Spiel an sich. Sonst würden im Mulitplayer keine Fortnite-ähnlichen Figuren, Snoop Dogg, Plüschbären oder sonst was auftauchen, die man für unverhältnismäßig viel Geld erwerben oder teilweise im Battle-Pass freispielen kann. Solche Skins passen einfach nicht in das Setting.
        Das ist absolut nichts mehr hinzuzufügen
      • Von wanted-9- Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von MrWan
        Das weiß ich. Mir ging es darum, dass eben jedes Jahr ein "neues" Call of Duty zum immer höheren Preis erscheint, dass inhaltlich eigentlich eher einem teuren Battle-Pass gleicht. Die Grafik entwickelt sich im Schneckentempo weiter, die Engine ist oft schlecht optimiert und bei Release dauert es meist eine Weile, bis das Spiel ausreichend fehlerfrei läuft.

        Und bis auf wenige Ausnahmen, wo man bei einem Wechsel zum neuen Spiel alte freigeschaltete Waffen, etc. weiternutzen konnte, verliert man bereits ein Jahr später alle Errungenschaften. Das ist auch schlecht für die Motivation. Das fand ich bei längeren Produktzyklen, wie z. B. bei BF V sympathischer.

        Aber CoD ist meines Erachtens eh nur eine reine Cashcow geworden. Da geht es doch schon längst nicht mehr um das Spiel an sich. Sonst würden im Mulitplayer keine Fortnite-ähnlichen Figuren, Snoop Dogg, Plüschbären oder sonst was auftauchen, die man für unverhältnismäßig viel Geld erwerben oder teilweise im Battle-Pass freispielen kann. Solche Skins passen einfach nicht in das Setting.
        Das ist absolut nichts mehr hinzuzufügen
      • Von MrWan PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von wanted-9-
        Also ich will COD absolut nicht in Schutz nehmen, da die mich seit Jahren doch immer nur enttäuschen. Allerdings haben die nicht direkt ein Jährliches Modell. Normalerweise konnte man hier auch grob 2-3 Jahre Entwicklungszeit rechnen, da sich hier jährlich die Studios abgewechselt haben. Ändert dennoch nichts an der Tatsache, dass die Qualität sehr stark nachgelassen hat.
        Das weiß ich. Mir ging es darum, dass eben jedes Jahr ein "neues" Call of Duty zum immer höheren Preis erscheint, dass inhaltlich eigentlich eher einem teuren Battle-Pass gleicht. Die Grafik entwickelt sich im Schneckentempo weiter, die Engine ist oft schlecht optimiert und bei Release dauert es meist eine Weile, bis das Spiel ausreichend fehlerfrei läuft.

        Und bis auf wenige Ausnahmen, wo man bei einem Wechsel zum neuen Spiel alte freigeschaltete Waffen, etc. weiternutzen konnte, verliert man bereits ein Jahr später alle Errungenschaften. Das ist auch schlecht für die Motivation. Das fand ich bei längeren Produktzyklen, wie z. B. bei BF V sympathischer.

        Aber CoD ist meines Erachtens eh nur eine reine Cashcow geworden. Da geht es doch schon längst nicht mehr um das Spiel an sich. Sonst würden im Mulitplayer keine Fortnite-ähnlichen Figuren, Snoop Dogg, Plüschbären oder sonst was auftauchen, die man für unverhältnismäßig viel Geld erwerben oder teilweise im Battle-Pass freispielen kann. Solche Skins passen einfach nicht in das Setting.
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        DICE wird das nächste Studio werden, das EA zu Grabe tragen wird.
      • Von Snowhack Volt-Modder(in)
        Abzusehen BF ist ja jetzt schon nichts anderes mehr als ein etwas umfangreicheres CoD, hat ja die Beta eindrucksvoll gezeigt.
      • Von wanted-9- Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von MrWan
        Ich hoffe sehr, dass dies nicht wirklich umgesetzt werden wird. CoD ist ein gutes Negativbeispiel hinsichtlich der Qualität bei einem solchen Modell.
        Also ich will COD absolut nicht in Schutz nehmen, da die mich seit Jahren doch immer nur enttäuschen. Allerdings haben die nicht direkt ein Jährliches Modell. Normalerweise konnte man hier auch grob 2-3 Jahre Entwicklungszeit rechnen, da sich hier jährlich die Studios abgewechselt haben. Ändert dennoch nichts an der Tatsache, dass die Qualität sehr stark nachgelassen hat.

        Bei BF könnte ich mir aber vorstellen 2-3 Jahre das Game ordentlich mit Content zu füttern um dann wieder einen Banger rauszuhauen. Mit BF6 finden sie hoffentlich wieder etwas in die Spur.
      Direkt zum Diskussionsende
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