Battlefield 5 Benchmarks (1/2019): Leistung und Fazit
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Battlefield 5 Benchmarks (1/2019): Leistung und Fazit

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Auf der zweiten Seite Seite unseres Benchmark-Marathon zu Battlefield 5 (Stand Januar 2019) finden sie die Ergebnisse der Performance-Analyse und das Fazit.

Battlefield 5 - Frische Grafikkarten-Benchmarks

Nachdem wir geklärt haben, welche Stellschrauben zu welchem Ergebnis führen, wollen wir dann endlich auch die Grafikkarten testen. Zur Sicherheit: DirectX 11 nebst Future Frame Rendering führt nach wie vor zum besten Spielerlebnis, sodass wir die Benchmarks mit diesen Einstellungen durchführen und Ihnen ebenfalls zu diesen Settings raten. Weiterhin setzen wir im Grafikmenü von Battlefield 5 alle Optionen manuell auf das Maximum, welches der Voreinstellung "Ultra" entspricht, deaktivieren V-Sync und testen mit 100 Prozent = nativer Renderauflösung. Als Grafiktreiber verwenden wir den jeweils aktuellen Code von AMD und Nvidia, namentlich die Radeon Software 19.1.1 und den Geforce 417.71 WHQL.

Die Messungen führen wir, wie bereits erläutert, im sehenswerten und gut reproduzierbaren Singleplayermodus durch. Dafür auserkoren haben wir die Provence-Mission, da diese einerseits ein hübsches Herbst-Flair versprüht und andererseits mit relativ geringen Bildraten läuft. Der Benchmark besteht aus einem 20-sekündigen Sprint durch den Wald, vorbei an einigen Kameraden und durch reichlich dynamisches Laub hindurch. Die Szene ist recht anspruchsvoll, um ein Worstcase-Szenario handelt es sich nicht - wir erläutern das auch nochmals im Video. Falls Sie interessiert sind, unsere Messungen am eigenen PC nachzustellen, können Sie sich dort den genauen Ablauf ansehen. Die CPU-Performance unseres Testrechners beeinflusst die starken GPUs selbst die Messungen in 1080p nur sehr geringfügig, der mit 4,8 GHz taktende Intel Core i7-8700K ist mit gleichen Einstellungen aber minimaler Auflösung (720p, 25 % Skalierung) für knappe 200 Fps gut (140 mit deaktiviertem Future Frame Rendering).

Was den Bedarf an Grafikspeicher abseits Raytracing angeht, kommt Battlefield 5 laut unseren Beobachtungen eher nach Battlefield 1 als nach Star Wars Battlefront 2. Während Letzteres in einigen Missionen und Szenarien von mehr als 6 GiByte Speicher profitiert, ist Battlefield 5 mit 6 GiByte weitgehend gesättigt. Das gilt auch dann, wenn man - wie wir - die Grafikspeicher-Begrenzung im Menü abschaltet. Mit 8 GiByte ist das Optimum einschließlich UHD annähernd erreicht. Das Streaming reduziert auf ausnahmslos jeder Grafikkarte die Texturdetails; je nach Bildrate ist das verzögerte Einladen höherer Auflösungsstufen mehr oder minder stark sichtbar. Das ist vor allem für Besitzer einer speicherstarken Grafikkarte ärgerlich, denn eine echte Option, dieses Polster in Qualität zu investieren, fehlt derzeit - wobei Sie natürlich die Renderauflösung erhöhen können, was zu einem deutlich verbesserten Bild führt. Der grafische Content von Battlefield 5 kommt erst ab Ultra-HD wirklich gut zur Geltung und profitiert selbst von noch höheren Pixeldichten. Das Anheben der Auflösung geht allerdings mit einem stark ansteigenden Bedarf an Grafikspeicher einher, ganz besonders deutlich, wenn Sie außerdem Raytracing nutzen wollen.

Battlefield 5 - Fazit des ausführlichen Technik-Tests

Bei der Grafik gibt es nur wenig auszusetzen, Battlefield 5 ist ein sehr schickes Spiel geworden, tatsächlich zählt wohl kaum zur Debatte, dass es sich um einen der aktuell grafisch beeindrucktesten Titel handelt. Battlefield 5 ist momentan außerdem ein Technologie-Vorreiter, dies gilt natürlich insbesondere für die schicken Raytracing-Spiegelungen. Aber auch die Komplexität der Level und Maps, die hohe Dynamik und der füllige, stets dicht wirkende Detailgrad sowie die hohe Spieleranzahl im Multiplayer samt ausgefeilter Animationen für jede einzelne Figur sind sehr beeindruckend. Und auch die Performance ist mehr als nur zufriedenstellend. An der DX12-Darbietung muss DICE allerdings noch etwas schrauben, denn selbst in der direkten Gegenüberstellung von DX11 zu DX12 mit deaktiviertem FFR fällt die Performance recht deutlich zugunsten der älteren Schnittstelle aus. Etwas schrauben sollten die Entwickler auch noch am Streaming beziehungsweise der Texturdarstellung. Diese fällt selbst auf sehr potenten Rechnern mit mehr als reichlicher Speicherbestückung häufiger durch diverse Aussetzer und lästiges Nachladen auf. Es gibt zudem noch einige andere technische Probleme, darunter Abstürze, Ladeprobleme zwischen einzelnen Mehrspieler-Maps sowie eine Vielzahl nerviger Gameplay-Macken und Physik-Sperenzchen.

Die Raytracing-Performance in Battlefield 5 zu beurteilen, fällt uns dagegen etwas schwierig. Dies ist allein schon dem Umstand geschuldet, dass abseits Battlefield 5 momentan kein einziges anderes Spiel existiert, mit welchem man die Leistung vergleichen könnte und es abseits Nvidias RTX-Reihe keine anderen spezifisch auf Raytracing ausgelegten Grafikkarten für Spieler gibt - somit bleibt kaum mehr als die Gegenüberstellung von Gleich zu Ähnlich und der individuelle, subjektive Eindruck. Doch hoher Speicherbedarf und einige Fehldarstellungen lassen vermuten, dass das Optimum an Leistung und Optik wohl noch lange nicht erreicht ist. In welchem Umfang die Entwickler allerdings daran noch zu arbeiten gedenken, ist ungewiss. Die angekündigte Unterstützung für Nvidias DLSS könnte aber sowohl den hohen Speicherbedarf als auch die Leistungskosten senken - wir sind gespannt und werden beizeiten selbstverständlich ausführlich über Performance und Qualität berichten.
Raytracing und Direct X 12 einmal beiseite, fällt in unseren Benchmarks das starke Abschneiden der AMD-GPUs ins Auge. So schlägt beispielsweise die Powercolor RX Vega 56 in Full HD und WQHD die Gigabyte GTX 1080, letztere kann sich erst ab UWQHD an der "kleinen" Vega vorbeischieben. In der Mittelklasse ist AMD ebenfalls stark, die GTX 1060 bleibt relativ weit abgeschlagen hinter der RX 580 - selbst die RX 570 mit nur 4 GiByte Speicher ist schneller. Und sogar Renderopa Hawaii schiebt sich in Form der R9 390 am Mittelklasse-Pascal vorbei. DICE' Frostbite-Engine ist durchaus dafür bekannt, gut mit AMD-Hardware zu funktionieren, doch eventuell macht sich auch AMDs langjähriges Konsolen-Engagement ein wenig bemerkbar - die Microsoft - und Sony -Konsolen bauen schließlich auf AMD-Komponenten, die wiederum durch die diversen Spieleschmieden möglichst effizient ausgenutzt werden wollen, soll das Spiel auf den Daddelkisten eine gute Performance aufweisen. Aber auch Nvidias neue RTX-Riege schlägt sich gut und kann die vergleichbaren Karten der Vorgängergeneration durchgehend hinter sich lassen. Auch hier dürfte es allerdings einen besonderen Fokus bei der Optimierungsarbeit gegeben haben, schließlich arbeitet Nvidia für die PC-Version eng mit DICE zusammen und dürfte darüber hinaus darauf bedacht sein, die RTX-GPUs auch in Sachen Leistung in einem guten Licht erstrahlen zu lassen.

Bildergalerie

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Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH

Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele -Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.

Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti", um nur ein Beispiel zu nennen - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominenteste ist AMDs Radeon R9 Fury X, welche wir als Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.

    • Kommentare (292)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von shJACKit
        AW: Battlefield 5: Ausführliche Performance-Analyse und Benchmarks mit 25 Grafikkarten

        Eine Struktur ist dann am leichtesten anzugreifen, wenn sie noch neu und ungefestigt ist. Zum Vgl. bleibe ich mal bei der jungen Weimarer Demokratie, weil es ausreichend ist, obwohl es abertausende andere Beispiele gäbe, vor allem aus dem Tech-Bereich. Ich könnte das jetzt weiter ausführen, werde ich aber nicht.
        Da hättest du selbst darauf kommen können.

        Ein Konzern wie AMD hat eine eigene Abteilung, wo lauter hochbegabte Leute über 130 sitzen, die ganz genau jedes Szenario der positiven und negativen Effekte für sich und andere Teilnehmer bei der Nomenklatur prognostizieren, die sich Tag ein Tag aus nur damit beschäftigen, die alle Möglichkeiten für sich und die anderen Teilnehmer im Detail abwägen. Da sitzt nicht das Pendant von Lederjacke bei einer Tasse Kaffee und entscheidet je nach Wetter und Laune wie die Produkte heißen.

        Insgesamt folgt man dabei einer Unternehmensstrategie, im Einzelfall wird taktiert. Die Summe aller oder der Vielzahl der sichtbaren Taktiken lässt Rückschlüsse auf die Gesamtstrategie zu. Vor dem Hintergrund, was AMD uns gezeigt hat (und das habe ich oben im Detail aufgeführt), nämlich, dass die Nomenklatur ganz genau auf die anderen Teilnehmer abgestimmt wird, und das nicht nur so, dass daraus eigene Vorteile entstehen, sondern vor allem auch Nachteile für die anderen Teilnehmer, wird sehr deutlich, wie naiv und blauäugig es ist, zu glauben, AMD hätte bei der Wahl des Kürzels RX die Raytracing-Entwicklungen von NVIDIA nicht berücksichtigt.

        Wenn die neuen AMD Karten tatsächlich RX 3080, etc., heißen, dann dürfen wir gespannt sein, wie NVIDIA reagieren wird. Arg viele Möglichkeiten haben sie nicht.

        Diese sind:
        1. Direkter Sprung zur 4000er Generation. Wird wohl die Lösung werden, wenn ihnen nichts besseres einfällt.
        2. Weiterführung der 2000er Reihe in 100er Schritten - wie bisher - für RTX und der 1000er Reihe für GTX: 2180 und 1180. Das wäre ziemlich elegant, da man AMD dann in einer Umdeutung auf die 3. Position verweisen könnte. Einzig ärgerlich für NVIDIA wäre dann, dass RTX nicht auf 1000er (1) und GTX auf 2000 (2) wäre, sondern umgekehrt und damit die Umdeutung mit erste Zahl niedriger = besser nicht gelingen wird.
        3. Start einer völlig neuen Benennung. Halte ich für unrealistisch, da die 80er, 70er und 60er, jeweils ggf. auch mit TI schon einen großen Wiedererkennungswert aufweist. AMD könnte das dann einfach fortführen und von der NVIDIA-Arbeit profitieren. Das wird man sich nicht nehmen lassen wollen.

        Also NVIDIA ist hier schon ziemlich in die Enge getrieben, so wie ich das sehe. Vielleicht wird es doch größere Änderungen bei den Namen von NVIDIA geben müssen.

        Eine RTX 3080 gegen eine RX 3080 zu setzen, und dann noch später heraus zu bringen, was genau das Ziel von dieser besprochenen Abteilung bei AMD gewesen sein wird, halte ich für ziemlich unrealistisch.

        Zitat von fipS09
        Also RTX Trademark spricht ganz klar gegen deine Theorie, bleibt nur noch das mit dem Insider übrig. Meiner Meinung nach ist es weiterhin einleuchtender das X für die Zahl 10 steht, also der Nachfolger der R9 ist. Aber das ist ebenfalls nur eine Theorie die ich nicht belegen kann.
        Ich denke auch weiterhin das das für den durchschnittlichen Consumer Null Auswirkungen hat, der kennt in der Regel nichtmal die Modellbezeichnungen der einzelnen Teile, der schaut nach Intel und Nvidia Stickern auf dem Gehäuse.
        Spricht es nicht. Ich habe mehrfach ausgeführt, dass es letztendlich egal ist, ob auf ein Trademark oder bloß auf eine Informationen reagiert wurde. Denn der Vorgang mit Zielsetzung bleibt der exakt selbe. Diese Zielsetzung erkennen wir, wie oben bereits beschrieben, daran, was AMD uns bisher gezeigt hat. Die Zielsetzung ist ganz eindeutig, den anderen Teilnehmern so viel wie möglich zu schaden, Verwechslungen zu ermöglichen, im Detail z. B. auch Generationsnummern der Konkurrenz vorweg zu nehmen.

        Kannst ja mal überlegen, was mögliche sinnvolle Kürzel für RT bei NVIDIA gewesen wären. Das sind eben eigentlich genau nur RX, RTX, vielleicht noch RT, weiter Vorschläge gerne her. Und genau darüber zerbricht sich die besprochene Abteilung bei AMD Tag ein Tag aus den Kopf, um zu schauen, wie man da best möglichst dazwischen funken kann (das ist belegt). Und du meinst jetzt, soweit würden die nicht kommen. Vielleicht 8-10 Leute, alle IQ 130+, die meisten um die 150. Du meinst, die kommen nicht darauf, wie sie Raytracing, eine Technologie, die sie selbst weder ihr eigen nennen können noch in Bälde werden können, die potentiell - wie gesagt, du musst dich hineinversetzen, und das Gefahrenpotential für AMD war dort schon als ziemlich hoch bis extrem hoch einzustufen - richtig einschlagen könnte, ohne dass sie dort überhaupt mitmischen können, bestmöglich innerhalb der Gesamtstrategie (oben beschrieben) in der Nomenklatur bekämpfen und schon im Vorfeld eindämmen können? Diese Abteilung kommt ganz zufällig auf ein Kürzel, was sich so nahe wie möglich an den potentiellen Raytracing Kürzeln bewegt wie es nur geht, damit der Gesamtstrategie von AMD ohne jeden Zweifel bis zur Perfektion folgt. Völlig klar. Glaub das weiterhin. Wahrscheinlich glaubst du auch an den Weihnachtsmann und seinen Knecht Ruprecht.
      • Von shJACKit
        AW: Battlefield 5: Ausführliche Performance-Analyse und Benchmarks mit 25 Grafikkarten

        Eine Struktur ist dann am leichtesten anzugreifen, wenn sie noch neu und ungefestigt ist. Zum Vgl. bleibe ich mal bei der jungen Weimarer Demokratie, weil es ausreichend ist, obwohl es abertausende andere Beispiele gäbe, vor allem aus dem Tech-Bereich. Ich könnte das jetzt weiter ausführen, werde ich aber nicht.
        Da hättest du selbst darauf kommen können.

        Ein Konzern wie AMD hat eine eigene Abteilung, wo lauter hochbegabte Leute über 130 sitzen, die ganz genau jedes Szenario der positiven und negativen Effekte für sich und andere Teilnehmer bei der Nomenklatur prognostizieren, die sich Tag ein Tag aus nur damit beschäftigen, die alle Möglichkeiten für sich und die anderen Teilnehmer im Detail abwägen. Da sitzt nicht das Pendant von Lederjacke bei einer Tasse Kaffee und entscheidet je nach Wetter und Laune wie die Produkte heißen.

        Insgesamt folgt man dabei einer Unternehmensstrategie, im Einzelfall wird taktiert. Die Summe aller oder der Vielzahl der sichtbaren Taktiken lässt Rückschlüsse auf die Gesamtstrategie zu. Vor dem Hintergrund, was AMD uns gezeigt hat (und das habe ich oben im Detail aufgeführt), nämlich, dass die Nomenklatur ganz genau auf die anderen Teilnehmer abgestimmt wird, und das nicht nur so, dass daraus eigene Vorteile entstehen, sondern vor allem auch Nachteile für die anderen Teilnehmer, wird sehr deutlich, wie naiv und blauäugig es ist, zu glauben, AMD hätte bei der Wahl des Kürzels RX die Raytracing-Entwicklungen von NVIDIA nicht berücksichtigt.

        Wenn die neuen AMD Karten tatsächlich RX 3080, etc., heißen, dann dürfen wir gespannt sein, wie NVIDIA reagieren wird. Arg viele Möglichkeiten haben sie nicht.

        Diese sind:
        1. Direkter Sprung zur 4000er Generation. Wird wohl die Lösung werden, wenn ihnen nichts besseres einfällt.
        2. Weiterführung der 2000er Reihe in 100er Schritten - wie bisher - für RTX und der 1000er Reihe für GTX: 2180 und 1180. Das wäre ziemlich elegant, da man AMD dann in einer Umdeutung auf die 3. Position verweisen könnte. Einzig ärgerlich für NVIDIA wäre dann, dass RTX nicht auf 1000er (1) und GTX auf 2000 (2) wäre, sondern umgekehrt und damit die Umdeutung mit erste Zahl niedriger = besser nicht gelingen wird.
        3. Start einer völlig neuen Benennung. Halte ich für unrealistisch, da die 80er, 70er und 60er, jeweils ggf. auch mit TI schon einen großen Wiedererkennungswert aufweist. AMD könnte das dann einfach fortführen und von der NVIDIA-Arbeit profitieren. Das wird man sich nicht nehmen lassen wollen.

        Also NVIDIA ist hier schon ziemlich in die Enge getrieben, so wie ich das sehe. Vielleicht wird es doch größere Änderungen bei den Namen von NVIDIA geben müssen.

        Eine RTX 3080 gegen eine RX 3080 zu setzen, und dann noch später heraus zu bringen, was genau das Ziel von dieser besprochenen Abteilung bei AMD gewesen sein wird, halte ich für ziemlich unrealistisch.

        Zitat von fipS09
        Also RTX Trademark spricht ganz klar gegen deine Theorie, bleibt nur noch das mit dem Insider übrig. Meiner Meinung nach ist es weiterhin einleuchtender das X für die Zahl 10 steht, also der Nachfolger der R9 ist. Aber das ist ebenfalls nur eine Theorie die ich nicht belegen kann.
        Ich denke auch weiterhin das das für den durchschnittlichen Consumer Null Auswirkungen hat, der kennt in der Regel nichtmal die Modellbezeichnungen der einzelnen Teile, der schaut nach Intel und Nvidia Stickern auf dem Gehäuse.
        Spricht es nicht. Ich habe mehrfach ausgeführt, dass es letztendlich egal ist, ob auf ein Trademark oder bloß auf eine Informationen reagiert wurde. Denn der Vorgang mit Zielsetzung bleibt der exakt selbe. Diese Zielsetzung erkennen wir, wie oben bereits beschrieben, daran, was AMD uns bisher gezeigt hat. Die Zielsetzung ist ganz eindeutig, den anderen Teilnehmern so viel wie möglich zu schaden, Verwechslungen zu ermöglichen, im Detail z. B. auch Generationsnummern der Konkurrenz vorweg zu nehmen.

        Kannst ja mal überlegen, was mögliche sinnvolle Kürzel für RT bei NVIDIA gewesen wären. Das sind eben eigentlich genau nur RX, RTX, vielleicht noch RT, weiter Vorschläge gerne her. Und genau darüber zerbricht sich die besprochene Abteilung bei AMD Tag ein Tag aus den Kopf, um zu schauen, wie man da best möglichst dazwischen funken kann (das ist belegt). Und du meinst jetzt, soweit würden die nicht kommen. Vielleicht 8-10 Leute, alle IQ 130+, die meisten um die 150. Du meinst, die kommen nicht darauf, wie sie Raytracing, eine Technologie, die sie selbst weder ihr eigen nennen können noch in Bälde werden können, die potentiell - wie gesagt, du musst dich hineinversetzen, und das Gefahrenpotential für AMD war dort schon als ziemlich hoch bis extrem hoch einzustufen - richtig einschlagen könnte, ohne dass sie dort überhaupt mitmischen können, bestmöglich innerhalb der Gesamtstrategie (oben beschrieben) in der Nomenklatur bekämpfen und schon im Vorfeld eindämmen können? Diese Abteilung kommt ganz zufällig auf ein Kürzel, was sich so nahe wie möglich an den potentiellen Raytracing Kürzeln bewegt wie es nur geht, damit der Gesamtstrategie von AMD ohne jeden Zweifel bis zur Perfektion folgt. Völlig klar. Glaub das weiterhin. Wahrscheinlich glaubst du auch an den Weihnachtsmann und seinen Knecht Ruprecht.
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Battlefield 5: Ausführliche Performance-Analyse und Benchmarks mit 25 Grafikkarten

        Leute, habt ihr es bald mal?

        MfG
      • Von fipS09 Volt-Modder(in)
        AW: Battlefield 5: Ausführliche Performance-Analyse und Benchmarks mit 25 Grafikkarten

        Zitat von shJACKit
        Bei RX 3080 hat man erzwungen, dass NVIDIA den Schaden nehmen würde, wenn NVIDIA jetzt wechselte (sofern sich dieses Gerücht bewahrheiten wird).
        Jetzt spekulieren wir also schon mit Gerüchten.

        Zitat von shJACKit
        Es muss ja nicht jeder eine Intelligenzbestie sein. Und ich verstehe auch, dass Leute im nahen IQ-Umfeld sich gerne gegenseitig liken.
        Nun wirst du aber frech. Aber um mich mal kurz auf dein Niveau herab zu begeben: Versuchs doch mal im RTL Forum, da dürftest du auch den ein oder anderen Like abgreifen können.

        Ich habs jetzt nochmals versucht. Wenn sich alle gegen dich stellen sind halt entweder alle anderen doof, oder du bist das Problem. Vielleicht sind wir auch alle von AMD gekauft. Im Endeffekt trifft in deiner Welt wahrscheinlich letzteres zu.
      • Von shJACKit
        AW: Battlefield 5: Ausführliche Performance-Analyse und Benchmarks mit 25 Grafikkarten

        Zitat von fipS09
        Wäre da nicht 870, 880 und 890 einleuchtender gewesen? Also wie man es bei den Mainboards mit Ryzen auch gemacht hat? Generell machen niedrigere zahlen immer einen schlechteren Eindruck. 70, 80 und 90 macht meiner Meinung nach auch mehr Sinn als 10. 20 und 30, das wirkt sonst so als hätte man nie das Topmodell. Außerdem gabs vor den R9s ja auch schon die 7970 und die 7990 also die letzten zwei Zwiffern bewegen sich schon länger im Bereich knapp unter 100. Kann man als Theorie von mir aus so stehen lassen, als Beweis taugt es allerdings wohl eher nicht.
        Ich habe es oben noch hinzugefügt, da ich wusste, dass dem unmündigen Menschen diese Frage aufkommen wird. AMD topt die Generation nur, wenn es noch tief genug ist, so dass es für den Gegenspieler wenig Sinn ergäbe auszuweichen. Eigenen Verstand einsetzen bitte. 7 ist schon zu hoch, da kann NVIDIA 8 und 9 einfach skippen und auf etwas neues umsatteln, was AMD ja möglichst vermeiden möchte um eine Verwechslung zu gewährleisten. Anders sieht es jetzt bei RTX 2080 aus. 1000er-Schritte gerade erst neu eingeführt, wird es für NVIDIA jetzt schwer eine neue Nomenklatur einzuführen, ohne selbst Schaden zu nehmen.

        Kinder, den Verstand benutzen. AMD handelt nicht nur zum eigenen Vorteil, sondern auch zum Nachteil der Konkurrenz. Das ganze ist eine Abwägung. Wenn AMD damals 870, 880 und 890 eingeführt hätte, hätte Intel leicht eine neue Nomenklatur eröffnen können, ohne Schaden zu nehmen. Bei RX 3080 hat man erzwungen, dass NVIDIA den Schaden nehmen würde, wenn NVIDIA jetzt wechselte (sofern sich dieses Gerücht bewahrheiten wird).

        Es muss ja nicht jeder eine Intelligenzbestie sein. Und ich verstehe auch, dass Leute im nahen IQ-Umfeld sich gerne gegenseitig liken. Vielleicht auch mal einer mit 110 sich nach unten orientiert. Wenn du nicht die Fähigkeit besitzt, dich in die Position von jemand anderen zu versetzen, dann kannst du auch nicht nachvollziehen, warum wie gehandelt wird.
      • Von fipS09 Volt-Modder(in)
        AW: Battlefield 5: Ausführliche Performance-Analyse und Benchmarks mit 25 Grafikkarten

        Zitat von shJACKit
        3. k -> x, AMD hat einfach genauso wie Intel einen Buchstaben hinten angehängt, einfach nur um einen höheren Preis rechtfertigen zu können, ohne einen technologischen Unterschied zu bieten.

        Ist diese Herleitung für dich semantisch nachvollziehbar?
        Nö, mit der Aussage suggerierst du das Intel einen technologischen Unterschied bei "K" Prozessoren bieten würde, es ist aber nicht so das bei K Prozessoren mehr Features hinzugefügt wurden, sondern es ist lediglich so das die Non-K Prozessoren einen gefixten Multi haben, damit sind die Prozessoren bei AMD sogar kundenfreundlicher. Technisch unterscheiden die sich genau wie die Intels nur vom Takt, Intel machts halt zu Pflicht das teurere zu kaufen weil sie übertakten bei Non K CPUs verbieten. Technologisch ist da alles gleich.

        Zitat von shJACKit
        GPU:
        Intel: 760, 770, 780 -> AMD: 270, 280, 290. Das gleiche bloß wieder eine Zahl höher. Wieder um zu täuschen.
        Wäre da nicht 870, 880 und 890 einleuchtender gewesen? Also wie man es bei den Mainboards mit Ryzen auch gemacht hat? Generell machen niedrigere zahlen immer einen schlechteren Eindruck. 70, 80 und 90 macht meiner Meinung nach auch mehr Sinn als 10. 20 und 30, das wirkt sonst so als hätte man nie das Topmodell. Außerdem gabs vor den R9s ja auch schon die 7970 und die 7990 also die letzten zwei Zwiffern bewegen sich schon länger im Bereich knapp unter 100. Kann man als Theorie von mir aus so stehen lassen, als Beweis taugt es allerdings wohl eher nicht.

        Zitat von shJACKit
        Mit dem RX (R = Ray oder Raytracing, X = Symbol für Strahlen (vgl. X-Ray) Symbol versucht man Raytracing vorzutäuschen, obwohl man es gar nicht hat. Da man wusste, dass NVIDIA bald RT auf den Markt bringen wird, hat man hier einfach mal im Voraus reagiert und abgekupfert, anstatt wie üblich im Nachhinein kopiert.
        Und AMD wusste auch das Nvidia extra für Raytracing ihre Jahrelange (und laut deiner Aussage für Kunden extrem wichtige) Nomenklatur aufgibt? Das R hat AMD schon ewig in ihren Grafikkarten, demnach bestand AMDs Masterplan schon was länger, und ein X dran zu hängen ist in diesem Bereich nicht so selten (siehe Titan X als Beispiel). Wir akzeptieren auch hier deine Theorie, nur schlüssig ist sie für die meisten halt nicht.

        Nvidia finally trademarks Turing, alongside GeForce RTX and Quadro RTX branding | KitGuru
        NVIDIA Trademark Filings Point To GeForce RTX, Quadro RTX Branding For Turing GPUs | HotHardware
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        Also RTX Trademark spricht ganz klar gegen deine Theorie, bleibt nur noch das mit dem Insider übrig. Meiner Meinung nach ist es weiterhin einleuchtender das X für die Zahl 10 steht, also der Nachfolger der R9 ist. Aber das ist ebenfalls nur eine Theorie die ich nicht belegen kann.
        Ich denke auch weiterhin das das für den durchschnittlichen Consumer Null Auswirkungen hat, der kennt in der Regel nichtmal die Modellbezeichnungen der einzelnen Teile, der schaut nach Intel und Nvidia Stickern auf dem Gehäuse.
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