Zum "Comeback" von Battlefield 2042: Benchmarks von 34 Grafikkarten in Full HD bis Ultra HD

Battlefield 2042 ist zurück - oder sollte man eher sagen, dass es endlich angekommen ist? Die stetigen Updates und das jüngste Gratis-Wochenende führten zu einem großen Spielerstrom, der anhält. Wir nehmen diese freudige Entwicklung zum Anlass für frische Benchmarks. Welche Grafikkarten erreichen flüssige Bildraten in Battlefield 2042? PCGH hat es ausführlich getestet und gibt Kauf-Tipps.

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Zum "Comeback" von Battlefield 2042: Benchmarks von 34 Grafikkarten in Full HD bis Ultra HD
Quelle: Electronic Arts

Der Multiplayer-Shooter Battlefield 2042 (PCGH-Techniktest) hat kürzlich einen neuen Rekord aufgestellt: Auf der Plattform Steam kämpften mehr als 107.000 Spieler gleichzeitig um die virtuelle Vorherrschaft auf dem Schlachtfeld des Jahres 2042. Damit wurde der vor rund zwei Jahren aufgestellte Startrekord von rund 105.000 aktiven Nutzern übertroffen. Als Hauptgrund für das unerwartete Comeback gilt das vergangene Gratis-Wochenende, dessen kostenlose Spielzeit am 16. Oktober endete. EA und DICE ist es offensichtlich mit der aktuellen Spielversion von BF2042 gelungen, den Spielern ein packendes Erlebnis zu liefern. PCGH nimmt dies zum Anlass, Ihnen frische Benchmarks aus Battlefield 2042 zu liefern, damit Sie zielgerichtet aufrüsten und flüssig spielen können.

BF2042: GPU-Benchmarks von Full HD bis Ultra HD

Zur Erinnerung: Das Ende 2021 erschienene Battlefield 2042 setzt auf die Frostbite-Engine des Battlefield-Entwicklers DICE, welche in abgewandelter Form nicht nur die Vorgänger antreibt, sondern auch Need for Speed Unbound und das 2023er-Remake von Dead Space. Wie schon Battlefield 5 bietet auch Battlefield 2042 eine optionale Raytracing-Aufwertung, allerdings nicht für Spiegelungen, sondern für die Umgebungsverdeckung (RTAO). Battlefield 2042 setzt ausschließlich auf die DirectX-12-Schnittstelle, um eine bessere Ressourcennutzung und somit höhere Bildraten zu erzielen. Generell ist Battlefield 2042 technisch gefällig, nutzt Prozessorkerne vorbildlich und bietet einige sehr schicke Effekte. Wie gut das gereifte Spiel mittlerweile läuft, prüft PCGH im Test von 34 Grafikkarten. BF2042 war für lange Zeit ein Teil des GPU-Leistungsindex, weshalb wir aktuelle Zahlen für Sie haben.

Als Grafikkarten-Benchmarkszene haben wir, wie immer, einen überdurchschnittlich anspruchsvollen Abschnitt auserkoren. Diesen fanden wir nach ausgedehnten Matches auf allen Karten, welche stark unterschiedliche Anforderungen an die PC-Hardware stellen. Nicht zu vermeiden ist, dass die GPU-Benchmarks aufgrund der notwendigen Reproduzierbarkeit im Solo & Koop-Modus gegen Bots stattfinden - der "echte" Mehrspielermodus bietet auf Wunsch größere Karten und läuft schlechter, ist aufgrund schwankender Server-Qualität und des typischen Chaosfaktors nicht für valide (reproduzierbare) Messungen geeignet. Am Ende aller Probemessungen landeten wir bei der Karte "Orbital", welche eine hübsche Mischung aus Natur und Gebäuden darstellt. Die Messungen finden relativ nah am RU-Startgebiet statt: Wir erklimmen einen Hügel, überblicken damit weite Teile der Karte, und sprinten 20 Sekunden über das dicht bewachsene, saftige Grün in Richtung Raketenbasis, während sich die Truppen in weiter Entfernung beharken. Wer mit- oder nachtesten möchte, sieht die Grafikkarten-Testszene und Einstellungen im folgenden Video:

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Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind bei unseren GPU-Benchmarks aktiv. Wie (nach Möglichkeit) immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier Auflösungen Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. Die Messungen erfolgen via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Durchläufen errechnen wir unsere Ergebnisse - die da wären (maximale Details ohne Raytracing, kein Future Frame Rendering, kein Reflex):

Bereits Battlefield 5 harmonierte sehr gut mit Radeon-Grafikkarten und Battlefield 2042 setzt die gute Zusammenarbeit fort. Das äußert sich unter anderem an der starken Performance von Radeon RX 7900 XTX und 7900 XT: Erstere kann die Geforce RTX 4080 durchgehend schlagen und findet sich stets unweit der sündteuren Geforce RTX 4090, während die Radeon RX 7900 XT deutlich vor der vergleichbar teuren Geforce RTX 4070 Ti rangiert. Auch in den tieferen Preisbereichen führt AMD leicht, beispielsweise die RX 7600 vor der RTX 4060 - kriegsentscheidend ist das aber niemals.

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Wer mit konstant 60 Fps in Full HD/1080p spielen möchte, kommt bereits mit einem Modell zwischen 200 und 270 Euro aus: Arc A750, Geforce RTX 3060, RTX 2060 und Radeon RX 6600 erledigen diese Aufgabe allesamt. Besitzer eines High-End-PCs können sogar die doppelte Bildrate anstreben, konstante 120 Fps werden im Leistungsbereich einer Radeon RX 7800 XT, RX 6800 XT respektive Geforce RTX 4070 und RTX 3080 gehalten.

Wer 60 Fps in WQHD/1440p haben möchte, muss dafür in eine etwas stärkere Grafikkarte investieren, die Zusatzpixel kosten ausschließlich GPU-Leistung. Wir empfehlen mindestens eine Radeon RX 6700, RX 7600, Geforce RTX 4060 oder RTX 3060 Ti, doch es gibt auch einige andere Modelle, vorwiegend älteren Datums, die der Aufgabe knapp gewachsen sind (u. a. RTX 2070 Super, RTX 2080 und RX 5700 XT). Um in WQHD auf 120 Fps zu kommen, wird dann mindestens eine ehemalige High-End-Grafikkarte wie die Radeon RX 6950 XT oder Geforce RTX 3090 fällig. Die aktuelle Oberklasse bestehend aus Radeon RX 7900 XT und Geforce RTX 4070 Ti ist für 120+ Fps zu haben und bringt auch noch einen Puffer für Ultrawide-Freunde (UWQHD) mit.

Für 60 Fps in Ultra HD sind die größten GPU-Kaliber nötig. Viele Grafikkarten alten und neuen Datums eignen sich für diese Mission, beispielsweise eine Radeon RX 6800 XT, 6900 XT, 6950 XT und auch die neuere Radeon RX 7800 XT. Geforce-Freunde sehen sich mindestens nach einer RTX 3080 um, wobei sowohl das 10- als auch das 12-GiByte-Modell der Aufgabe gewachsen ist (-> Gebrauchtmarkt) - effizienter arbeitet jedoch die neuere Geforce RTX 4070. Konstante 120 Fps (oder mehr) in Ultra HD ist unterdessen kaum zu erreichen. Neben einem potenten Prozessor benötigen Sie dafür eine manuell als Limit getriebene Geforce RTX 4090 (ideal sind rund 3 GHz Kerntakt).

Wer mit Raytracing-Schattierung spielt, benötigt für jede Auflösung eine noch stärkere GPU, der Nutzen hält sich jedoch in Grenzen. Die meisten Spieler werden vermutlich eher Details reduzieren, was Battlefield 2042 auch auf schwächeren Grafikkarten spielbar macht, etwa auf einer Arc A580 oder Geforce RTX 3050. Weitere Details zur Technik von BF2042 inklusive der CPU-Anforderungen lesen Sie im PCGH-Techniktest des Spiels. Weitere Leistungsdaten älterer und aktueller Gaming-Grafikkarten liefert indes der Artikel Grafikkarten-Rangliste 2023: 34 Radeon-, Arc- und Geforce-GPUs im Benchmark.

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    • Kommentare (36)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LightLoop Freizeitschrauber(in)
        Würd mich interessieren wo hier die neuen AMD Karten wären
      • Von LightLoop Freizeitschrauber(in)
        Würd mich interessieren wo hier die neuen AMD Karten wären
      • Von drstoecker Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Raff
        Läuft hier am Testsystem auch noch. Aktualisier am besten mal auf die neueste Beta-Version: https://www.guru3d.com/do...

        Könnte der RTX 4090 auch passieren - sehen wir 2024.

        Ich fürchte, das war das Finale mit Battlefield 2042. Aber deine 5700 XT liegt ja immer im Dunstkreis der 6600 XT.

        Werbung für ... was? Ich habe nie verstanden, dass man sich von den langen Balken neuerer Grafikkarten angriffen fühlt, obwohl man zufrieden ist. Du könntest die 60 Fps jedenfalls auch mit maximalen Details und höherer Auflösung haben, wenn du aufrüstest. Budget-Empfehlungen stehen unter den Balken.

        Dafür habt ihr doch uns.

        MfG
        Raff
        Läuft immer noch nicht!
      • Von KasperleX7 Kabelverknoter(in)
        Zitat von drstoecker
        weis jemand warum der afterburner nicht mehr funzt mit Season 6?
        bin aktuell mit ner rtx 4060 am testen.
        Nein, wird anscheinend vom anti-cheat blockiert. Ich hab nur bei Bf2042 keine ingame Anzeige
      • Von efes Software-Overclocker(in)
        cheaterfield. nicht mal level 30 aber K/V 200-1
      • Von Miroyal Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich Zocke BF 2042 mit Texturen und Filterung auf Ultra und alles andere "Low" bzw. "Aus". So werden im schnitt 290fps und bis zu 340 fps möglich, je nach Map und Modi. Kappe ich die Fps auf 120 verbraucht die 7900xtx dabei ca.170 Watt, ohne was dran groß zu machen.

        Mit UV auf 1100mV und einer Begrenzung auf 2200MHz gönnt sie sich zw 210 und 240 W und schafft so im schnitt 240 Fps. Mit 120 Fps cap sind es dann um die 150W

        Aber dafür habe ich die XTX nicht gekauft. Ich will (in Multiplayer Titeln) in 1440p maximale Fps und
        dank AMDs Enhanced Sync muss ich mich um Tearing nicht sorgen, wenn die Freesync Range meines 240Hz Monitors überschritten wird.

        Edit: Nebenbei lief noch mein Zweitmonitor mit HWiNFO
      Direkt zum Diskussionsende
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