Batman Arkham Origins: Grafikkarten-Benchmarks, PhysX & Co im Überblick plus Tuning-Tipps [Special der Woche]
Batman Arkham Origins ist da und zumindest Technikinteressierte dürften mit großem Interesse auf unabhängige Benchmarks warten, nachdem Nvidia bereits zahlreiche Informationen und Werte veröffentlichte. Diesem Wunsch kommt PC Games Hardware nun nach: Wir präsentieren Ihnen Benchmarkwerte zahlreicher Grafikkarten, testen die Leistungskosten der PhysX-Effekte und geben darüber hinaus Treiber- und Tuning-Tipps.
Anmerkung: Dieser Artikel hatte die meisten Seitenaufrufe diese Woche. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ihn heute erneut.
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Für PC-Besitzer ist Batman Arkham Origins allemal spannend, da es ein Füllhorn an Grafikfeatures bietet. Wie bei den Vorgängern gibt es einen integrierten Benchmark, der sich aber nicht bequem über das Spielmenü, sondern nur per Startzeilenparameter starten lässt. Das tun Sie wie folgt in Ihrem Steam-Konto:
Rechtsklick auf das Spiel in der Bibliothek -> "Eigenschaften" -> "Startoptionen festlegen" -> "benchmark" (ohne Anführungszeichen) eingeben. Starten Sie nun das Spiel, wird direkt der Benchmark geladen.
Die Grafikeinstellungen müssen Sie vorher im Spiel auswählen, was etwas lästig ist. Wer ganz genau wissen will, kann die Grafikoptionen auch in einer hinterlegten XML-Datei editieren (%\Documents\WB Games\Batman Arkham Origins\GFXSettings.BatmanArkhamOrigins.xml). Das erfordert jedoch Kenntnisse der Engine-Besonderheiten.
Batman Arkham Origins: Physik via Nvidia PhysX
Wie sieht es mit den vorhandenen Physikoptionen aus? Batman Arkham Origins nutzt Nvidias PhysX-Bibliothek – und zwar vollumfassend: Neben simpler, vom Hauptprozessor berechneter Physik dürfen auch Geforce-Grafikchips eingespannt werden (GPU PhysX). Batman Arkham Origins kennt drei Schalterstellungen: Aus, normal und hoch. Die Einstellung "hoch" lässt sich nur auf entsprechenden Geforce-Karten aktivieren. Laut Nvidia werden damit nicht nur Cloth-Physx-Effekte aktiviert (Stoffe, Papier, Geldscheide, Toilettenpapier), sondern auch spezielle Turbulence-Effekte (Partikeleffekte wie Schnee, Rauch, Nebel). Auf "normal" gibt es lediglich Stoffphysik, dafür aber auch auf Radeon-Grafikkarten – der Prozessor muss die Effekte in diesem Fall berechnen. Die Nutzung von APEX Turbulence ist übrigens neu für die Batman-Serie. Diese Art von Partikeleffekten sind laut Nvidia wesentlich flexibler nutzbar für Entwickler und dabei deutlich schneller zu berechnen - trotz erhöhtem Grad an Realismus.
Wie unser Video zeigt, stehen die neuen Effekte für die Partikelphysik tatsächlich nur auf Geforce-Grafikkarten zur Verfügung. Besitzer einer AMD-Radeon-Grafikkarte müssen sich mit den bereits aus Arkham Asylum und Arkham City bekannten Physik-Effekten für Stoffe, Papier & Co zufrieden geben. Die neuen Partikeleffekte sind sehr sehenswert und sollten wenn möglich auf jeden Fall aktiviert werden, insbesondere da sich der Leistungshunger in Grenzen hält. Selbst auf einer betagten Geforce GTX 460 konnten wir die Physik-Effekte problemlos auf "Hoch" setzen. Radeon-Nutzer sollten die Einstellungen nur auf "Normal" setzen, wenn sie eine starke Vierkern-CPU im Bereich von 4 GHz besitzen; Intel-Prozessoren haben aufgrund ihrer hohen Pro-Kern-Leistung die kleinsten Probleme. Deaktivieren Sie die Physik-Effekte komplett, geht durchaus Atmosphäre verloren - gut zu sehen in unserem Video.
Batman Arkham Origin: Physx im Vergleich
Um die Auswirkungen der Physik-Effekte auf die Performance zu testen, haben wir eine Reihe von Benchmarks durchgeführt. Damit die Bildwiederholrate nicht durch die Grafikkarte limitiert, legen wir die Auflösung auf 1.280 x 720 Pixel (720p) fest und schalten Kantenglättung ab. Alle anderen Optionen stehen auf dem Maximum. Zunächst verwenden wir den internen Benchmark, um zu testen wie stark PhysX auf die Leistung schlägt. Wie zu erwarten ergibt sich die höchste Bildwiederholrate, sofern alle Physik-Effekte abgeschaltet sind. Für Besitzer von Geforce-Grafikkarten macht es keinen großen Unterschied, ob hohe oder mittlere Physik-Details gewählt werden. Die minimale Fps-Zahl liegt bei PhysX Hoch nur leicht darunter oder gleichauf. Wer mit einer Radeon-Grafikkarte spielt, muss die Physik-Spielereien zwangsläufig von der CPU berechnen lassen. Damit hat unser Core i7-4770K bei Standardtakt ordentlich zu kämpfen: Die Bildwiederholrate sinkt im synthetischen Test auf bis zu 11 Fps.
Der PCGH-interne "Gotham Pioneer Bridge"-Benchmark zeigt hingegen, dass die Physik-Effekte in den meisten Fällen nur eine sehr untergeordnete Rolle für die Performance spielen. Die Frameraten bleiben weitestgehend konstant, egal ob wir die Physik-Effekte ausschalten oder die mittlere Detaileinstellung wählen - unabängig von der verwendeten Grafikkarte. Erst der Einsatz von maximalen PhysX-Details hat einen spürbaren Einfluss auf die Bildwiederholrate. Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass Batman: Arkham Origins nur in wenigen, extrem PhysX-lastigen Situationen jene Performanceeinbrüche erlebt, die im mitgelieferten Benchmark gezeigt werden.
Batman Arkham Origins: Grafikkarten-Benchmarks
Die gerade erwähnte Benchmark-Szene findet in der ersten Spielstunde von Batman Arkham Origins statt: Der Spieler tritt erstmals aus Innenarealen in die weitläufige Oberwelt hinaus. Hier, auf den Dächern der verschneiten Gotham City, schwingen wir uns via Bat Grapple (Greifhaken) auf der Pioneers Bridge entlang – eine typische Szene in Batman Arkham City, die sich mit Innenlevels abwechselt. Zum Wohle der Vergleichbarkeit zwischen Radeon und Geforce verzichten wir auf die erweiterten Physikeffekte, PhysX bleibt auf "Aus". Für den Test nutzen wir natürlich die von Nvidia und AMD für Batman AO veröffentlichten Treiber, den Geforce 331.58 WHQL und den Catalyst 13.11 Beta 6. Speziell Radeon-Besitzer sollten den neuen Treiber für Arkham Origins installieren, denn wir können die von AMD versprochene bis zu 35 % höhere Leistung unter Verwendung von MSAA weitgehend bestätigen. Die PCGH-Benchmarkszene im Video:
Klar ersichtlich: Batman Arkham City läuft selbst auf betagter Hardware mit allen Details, sofern Sie auf hochstufige Kantenglättung verzichten und sich stattdessen mit FXAA begnügen. Beachten Sie, dass die Bildrate sigkifikant unter den obigen liegt, wenn Sie Ihren Prozessor mit den Physikeffekten malträtieren – ältere Modelle brechen szenenabhängig enorm ein und es kommt zu Ruckeln.
Batman Arkham Origins: Tuning-Tipps für Grafikkarten
Den größten Einfluss auf die Leistung hat wie so oft die Kantenglättung. Wer eine ältere Grafikkarte besitzt, sollte mit FXAA vorlieb nehmen um weiterhin flüssige Bildwiederholraten zu erzielen. Multisample-Anti-Aliasing kostet bis zu 50 Prozent Leistung. Wenn Batman: Arkham Origins bei Ihnen ruckelt, sollten Sie als erstes hier ansetzen – und ggf. den Treiber aktualisieren. 2x MSAA bietet hierbei den besten Kompromiss aus Leistung und Bildqualität. Beim Post-Filter FXAA macht es hingegen keinen Unterschied, ob Sie die Einstellung "Hoch" oder "Niedrig" wählen, die Bildwiederholrate bleibt konstant.
Der zweite Punkt, welcher großen Einfluss auf die Leistung hat, ist die Umgebungsverdeckung. Diese kleinen Schatten an Objekträndern sorgen für ein wesentlich ruhigeres und natürlicheres Bild. Unser Testsystem lieferte mit höchster Detailstufe etwa 41 Bilder pro Sekunde. Beim Reduzieren der Detailstufe auf "Normal" stieg die Fps-Zahl um 15 an. Interessanterweise bringt das Abschalten der Option keinen zusätzlichen Performancegewinn, obwohl die Optik etwas darunter leidet. Auch die dynamischen Schatten haben einen messbaren Einfluss auf die Leistung, pro Stufe gewinnen Sie etwa zehn Prozent Leistung. Komplett deaktivieren sollten Sie die Schatten aber nicht, da die Stimmung deutlich darunter leidet. Alle anderen Regler spielen nur eine untergeordnete Rolle für die Leistung, spürbare Performanceverbesserungen gibt es nicht.
Batman Arkham Origins: Fps-Plus durch Treiber-Update
Wie bereits oben erwähnt, profitieren vor allem Radeon-Nutzer von einem Treiber-Update. Wie stark, demonstrieren die unten stehenden Benchmarkwerte. Noch nicht genauer getestet, aber definitiv eine Erwähnung wert: Der brandneue Geforce-Treiber 331.65 liefert eine neue PhysX-Runtime mit, die möglicherweise ein Fps-Plus bringt. Wir raten sowohl AMD- als auch Geforce-Nutzern zu einem Testlauf mit diesem (Physx-)Treiber, falls Fps-Probleme auftreten.

Die Aussage man solle doch eine 290X mit uber-mode in einen HTPC stecken, ist ernsthaft der krankeste Müll den ich im Jahre 2013 lesen durfte.
Fan kommt von Fanatismus. Und der Fanatiker braucht weder Argumente noch hält er sich selbst mit Logik auf. Der Überzeugte Fundamentalist beginnt auch einen Krieg wenn er ein Wort nicht versteht, weil es vom "Feind" kommt. Das reicht dann auch schon.
Darf denn nicht jeder in seinen PC Stecken, was er will? Schon? Warum wird dann gestritten? Ist Grün besser als Rot oder blau?
Get a Life Leute!
Alle
Es wird Zeit das auch AMD endlich proprietären Quatsch macht, damit die Lage wieder ausgeglichener wird.
Wie hier bei Batman muss es auch gute Games für AMD Karten geben, die mit eindeutigen Vorteilen nur auf AMD Karten gut laufen.
Mantle
Am besten man testet die R9 290X und die Titan noch einmal max oc, damit diese komische Diskussion ein Ende findet.
Und danach haut man noch einen Accelero und eine Wakü auf beide Karten, und testet noch einmal.
Aber selbst dann sind beide Chips nicht absolut vergleichbar, da Hawaii deutlich kleiner ist als ein GK110.
Ohne PhysX Mod macht also dieses Game nicht unbedingt viel Spaß mit AMD.
Es wird Zeit das auch AMD endlich proprietären Quatsch macht, damit die Lage wieder ausgeglichener wird.
Wie hier bei Batman muss es auch gute Games für AMD Karten geben, die mit eindeutigen Vorteilen nur auf AMD Karten gut laufen.