500 Vape-Batterien im Elektroauto: Bastler baut EV mit USB-C-Ladeanschluss
Was normalerweise im Müll landet, treibt hier ein ganzes Elektroauto an: Ein Youtuber hat hunderte Lithium-Zellen aus Einweg-Vapes gesammelt und daraus den Akku für ein kleines Elektrofahrzeug gebaut.
Einweg-Vapes landen nach einmaligem Gebrauch im Müll - und das, obwohl sie vollwertige Akkus enthalten. Der britische DIY-Youtuber Chris Doel sammelte rund 500 Akkus aus alten Vapes und baute daraus einen funktionierenden Antrieb für ein Elektroauto. Der Bastler wollte mit seinem Projekt zeigen, wie viel Energie in dem Abfall steckt. Als Basis für sein Projekt dient ein Reva G-Wiz, ein kompaktes Elektroauto aus den frühen 2000er-Jahren. Das Fahrzeug war ursprünglich mit einem schweren Bleiakku-System ausgestattet, das im Rahmen des Projektes vollständig entfernt wurde. Stattdessen wurde ein eigens angefertigtes Batteriepack aus 500 Lithium-Zellen, die aus Einweg-E-Zigaretten stammen, eingebaut.
Umfangreiche Anpassungen an der Fahrzeugelektronik
Die einzelnen Akkus wurden zu mehreren Modulen zusammengeschaltet, um ein System mit etwa 50 Volt Spannung aufzubauen. Die Zellen wurden in einem eigenen Gehäuse montiert und mit Sicherungen sowie Sensoren ausgestattet, um Temperatur und Spannung überwachen zu können. Zusätzlich soll ein einfaches Batteriemanagementsystem integriert worden sein, um die einzelnen Zellgruppen zu kontrollieren. Um die relativ kleinen Vape-Akkus nicht zu stark zu belasten, soll außerdem die Motorsteuerung angepasst worden sein, mit der der maximale Strom begrenzt ist.
Batterie mit USB-C-Anschluss
Trotz der ungewöhnlichen Stromquelle ist das Fahrzeug fahrbereit: Laut Projekt erreicht der umgebaute Reva eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 56 km/h und hat eine Reichweite von knapp 30 Kilometern pro Ladung. Eine weitere Besonderheit des Projektes ist der Ladeanschluss: Der Akku kann über USB-C aufgeladen werden. Aufgrund der kurzen Reichweite und der langsamen Ladezeit eignet sich die selbstkonstruierte Batterie hauptsächlich für experimentelle Demonstrationen. Dennoch zeigt das Projekt die flexible Weiterverwendung von Lithium-Zellen aus einstiger Konsumelektronik.
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Quelle: Chris Doel via Tom's Hardware


10-20€ Pfand und die Sache hat sich in weit über 99,9% der Fälle erledigt. Dann ist es auf dem Niveau normaler Elektrogeräte.
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