Räder statt Autos: VW‑E‑Bike mit Rückfahrkamera, Radar und Smart Glasses kostet ab 3.999 Euro
Das erste Smart E-Bike unter Volkswagen-Lizenz kombiniert Rückfahrkamera, Radarwarnung und ein digitales Cockpit. In Deutschland gibt es bei der innovativen Lichttechnik jedoch eine Einschränkung.
Ein E-Bike mit Rückfahrkamera, Totwinkelwarner und Head-up-Display: Der Hersteller n+ bietet unter Volkswagen-Lizenz zwei neue Pedelecs an, die Assistenztechnik aus modernen Autos auf zwei Räder übertragen. Das Volkswagen Sport E-Bike kostet 3.999 Euro, das komfortorientierte Crossover-Modell 4.349 Euro. Beide lassen sich bereits vorbestellen, sollen aber erst nach erfolgreicher EU-Zertifizierung ab dem vierten Quartal 2026 ausgeliefert werden. Hinter der Entwicklung und Produktion steht nicht Volkswagen selbst, sondern N Plus North America; den europäischen Vertrieb übernimmt N Plus Europe.
Das auffälligste Merkmal nennt sich Smart View. Eine Kamera und ein rückwärtsgerichteter Radarsensor sitzen am hinteren Schutzblech. Nähert sich von hinten ein Fahrzeug, aktiviert das System automatisch die Kameraansicht auf dem 3,5 Zoll großen Farbdisplay im Lenker. Gleichzeitig warnt es vor Verkehr im rückwärtigen Bereich und im toten Winkel. Neben dem Kamerabild zeigt das integrierte Cockpit Fahrdaten und sechs Unterstützungsmodi an. Der Hersteller bezeichnet das System als weltweit erste vollständig in ein E-Bike integrierte digitale Rückfahrkamera. Diese Aussage ist nicht unabhängig belegt.
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Smart Glasses bringen Warnungen ins Sichtfeld
Optional bietet n+ eine 499 Euro teure Datenbrille an. Sie zeigt Navigationsanweisungen des per Bluetooth verbundenen Smartphones sowie Radarwarnungen direkt im Sichtfeld an. Laut Anbieter wiegt die Brille 47 Gramm und erreicht bis zu acht Stunden Laufzeit. Ein ebenfalls 499 Euro teurer Smart Helmet übernimmt Brems- und Abbiegesignale des Fahrrads. Sein Beschleunigungssensor soll außerdem Stürze erkennen und anschließend eine Nachricht an zuvor festgelegte Kontakte senden.
Für den Antrieb sorgt ein Yamaha PW-X3 mit 250 Watt Nennleistung und 85 Nm Drehmoment. Die Unterstützung endet entsprechend der Pedelec-Vorgaben bei 25 km/h. Der entnehmbare Akku besitzt 490 Wh; n+ nennt je nach Bedingungen bis zu 160 beziehungsweise 162 Kilometer Reichweite. Ein optionaler Gepäckträgerakku mit 814 Wh soll längere Touren ermöglichen. Die Gangwechsel erfolgen trotz des beworbenen Automatikmodus weiterhin manuell über eine Shimano-Cues-Schaltung. Automatisch geregelt wird lediglich die Motorunterstützung beim Anfahren, Beschleunigen und an Steigungen.
Lichttechnik hat in Deutschland einen Haken
Eine LED-Leiste im Oberrohr leuchtet beim Bremsen rot und beim Abbiegen gelb. Nach Angaben von n+ sind diese Brems- und Fahrtrichtungsanzeigen in Deutschland und Frankreich jedoch nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Ob für diese Märkte eine angepasste Variante erscheint, ist bislang offen. Hinzu kommt, dass die vorgestellten Räder noch Vorserienmodelle sind und ihre Auslieferung von der ausstehenden EU-Zertifizierung abhängt. Interessenten sollten daher vor einer Bestellung insbesondere Zulassung, Liefertermin und verfügbare Servicestellen prüfen.
Technisch ist vor allem die Kombination interessant: Radarwarner für Fahrräder und Datenbrillen gibt es bereits, n+ integriert Kamera, Radar, Cockpit, Beleuchtung und Zubehör jedoch in ein gemeinsames System. Ob die Ausstattung den deutlichen Aufpreis gegenüber einem konventionellen Pedelec rechtfertigt, wird sich erst nach unabhängigen Tests zeigen.
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Quelle: Smart Bike

Man soll es nicht glauben es geht auch mit ohne Auto. Ich habe im übrigen irgendwo mal gelesen das die Menschheit durchaus angehalten werden sollte Co² zu sparen. Also jeder einzelne von uns. Ergo auch seine persönliche Mobilität zu überdenken. Insbesondere aber nicht ausschließlich wenn man Kinder hat.
Das vorgestellte Fahrad hat sehr viele Gimiks. Das wird ähnlich sein wie zum Beispiel beim Automobil wo ja auch gesagt wurde das braucht man doch nicht. Schaden wird es aber auch nicht und irgenwann hat sich der Kunde daran gewöhnt und möchte es auch in der Ausstattungsliste sehen. Warum man sich dermaßen über ein Fahrad hier aufregen kann weil es etwas bietet was man selber nicht braucht kann ich nicht ganz nachvollziehen. Insbesondere da ja hier jede Grafikkarte die einfach nur eine anders farbige Backplate besitzt sofort als das Non Plus Ultra gefeiert wird.
Faktisch wird es darauf hinaus laufen, dass nur Reichere sich ein Auto leisten können. Peak Oil, Konkurrenz um Energienutzung, CO2-Preis, aktuell Krieg ... erhöhen die Preise für Energie. Seit einer Weile ist es doch bereits so, dass Arme sich kein Auto leisten können. Für eine stärkere Angleichung (also, dass auch die Reicheren aus dem Auto aussteigen müssten) bräuchte es einen demokratischen sozialistischeren Ansatz. Das meine ich durchaus positiv. Die Gesellschaft könnte und sollte darüber ja entscheiden. Aktuell tun es, wie auch [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] schreibt, die Reicheren.
Aufgrund der menschenverursachten Krisen bezüglich Natur und Klima müsste wesentlich mehr passieren als Appelle für weniger Autonutzung. Es sieht aber so aus, dass Maßnahmen viel zu langsam und zögerlich (Ausbau der Fahrrad- und ÖPNV-Infrastruktur), teils gar nicht (obgleich einfach umsetzbar wie Tempolimit. Dies wäre zwar eher symbolisch aber zumindest mal eine Aussage/Positionierung) ergriffen werden. Aufgrund des hohen Ressourcenverbrauches wäre es gut, die Zahl der Autos (in Deutschland immerhin 48 Millionen!!) zu reduzieren und durch kollektive Mobilitätsformen zu ersetzen. Es gibt schon Alternativen, die auch gut funktionieren. Wie [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] auch schon geschrieben hat, ist offenbar eine tatsächliche Verkehrswende auch nicht von vielen gewollt (also u.a. Auto abschaffen, denen es möglich ist).
Okay, ich nahm an, dass diejenigen, die ein Upgrade für Hals-App (O-Ton Dave 😃 ) brauchen, älter sind und langsamer fahren und folglich für diejenigen ein einfacher Rückspiegel ausreichte.
Das mag in Teilen so sein. Aber es sind längst nicht Alle bspw. Krankenpfleger:innen im Schichtdienst, dass sie ein Auto bräuchten oder Förster:innen, Bäuer:innen, dass sie gar ein SUV bräuchten.
Wenn es für die meisten Leute nicht mehr bezahlbar ist, wer bezahlt dann die ganzen Straßen und Wege? (incl. Fahrradwegen
Das "Problem" dabei ist, dass die Verkehrsinfrastruktur immer noch zu einem guten Teil aus den Abgaben und Steuern aller Autofahrer beglichen wird.
Wenn es für die meisten Leute nicht mehr bezahlbar ist, wer bezahlt dann die ganzen Straßen und Wege? (incl. Fahrradwegen
Das wird in Zukunft auch auf die E-Autos zukommen. Aktuell praktisch keine Steuern und Strom relativ billig zu Sprit, oder gleich aus der eigenen Solar.
Heißt für den Staat, fast keine Steuereinnahmen, außer bei Kauf des Autos.
Das wird sich sicher ändern, sobald die E-Autos die "kritische Masse" erreicht haben...
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Das wird hier garantiert nicht anders werden. Die Milliardensteuern aus den Kraftstoffen kann sich kein Land entgehen lassen.
Das ist auch nichts besonderes. Ferrari hat ein Fahrrad, Lamborghini ebenfalls, Porsche hat seines und selbst Bugatti hat eines im Angebot - zum Preis eines Neuwagens.
Einfach elektrifizieren, ansonsten sind alle aufgerufen, das Auto so wenig zu nutzen, wie sie sich zumuten können/wollen.
Aufgrund der menschenverursachten Krisen bezüglich Natur und Klima müsste wesentlich mehr passieren als Appelle für weniger Autonutzung. Es sieht aber so aus, dass Maßnahmen viel zu langsam und zögerlich (Ausbau der Fahrrad- und ÖPNV-Infrastruktur), teils gar nicht (obgleich einfach umsetzbar wie Tempolimit. Dies wäre zwar eher symbolisch aber zumindest mal eine Aussage/Positionierung) ergriffen werden. Aufgrund des hohen Ressourcenverbrauches wäre es gut, die Zahl der Autos (in Deutschland immerhin 48 Millionen!!) zu reduzieren und durch kollektive Mobilitätsformen zu ersetzen. Es gibt schon Alternativen, die auch gut funktionieren. Wie [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] auch schon geschrieben hat, ist offenbar eine tatsächliche Verkehrswende auch nicht von vielen gewollt (also u.a. Auto abschaffen, denen es möglich ist).
Wenn es gerade aus geht und man über die 25km/h kommt, dann kann man auch schneller fahren. Die Motorkraft nimmt man dann in Anspruch, wenn es etwas schwieriger wird oder man es bequem haben will.
Fahr mal schön weiter mit deinem Fahhrad zur Arbeit.
Zum Fahhrad zurück. Viel zu teuer und Rückfahrtkamera und Radarmelder empfinde ich für sehr unnötig, hätten die das Bike lieber 3000€ günstiger angeboten. Ich bin zum Glück mit Fidoo sehr zufrieden und das schon seit Jahren für unter 1K.