Erstes Bild eines Schwarzen Lochs: Acht Radioteleskope, vier Petabyte Daten und Algorithmus "Chirp" machten es möglich [Update]
Jetzt aktualisiert: Vergangenen Mittwoch veröffentlichten Astronomen des Projekts Event Horizon Telescope (EHT) das erste Foto eines Schwarzen Lochs. Damit erbrachten sie den Bildbeweis eines bislang einzig theoretischen Konstrukts.
Aktualisierung: Im Interview mit Michael Kramer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn, erfährt die Zeit, dass längt noch nicht alle Daten vom Foto des Schwarzen Lochs eingearbeitet wurden, die zur Verfügung stehen. Deshalb werden die "Bildqualität in den nächsten Jahren noch deutlicher besser".
Die Theorie bestätigte schon lange die Existenz von Schwarzen Löchern. Der letztlich große Beweis fehlte jedoch noch. Das änderte sich am vergangenen Mittwoch. Nach jahrelanger Arbeit präsentierte das multinationale Event-Horizon-Telescope-Projekt (EHT) seine Ergebnisse im Rahmen von sechs gleichzeitigen Pressekonferenzen rund um den Globus und damit einhergehend das erste Foto eines Schwarzen Lochs.
Aufnahme aus 55 Millionen Lichtjahren Entfernung mittels acht Radioteleskopen und dank gutem Wetter
55 Millionen Lichtjahre ist dieses von der Erde entfernt, bringt 6,5 Milliarden Sonnenmassen auf die Waage und thront im Zentrum der Galaxie Messier 87 (M87). Dass die Wahl auf ausgerechnet dieses schwarze Loch fiel, erklärt die am EHT-Projekt beteiligte Max-Planck-Gesellschaft damit, dass die relative Nähe zur Erde ausschlaggebend war. "Die Ergebnisse geben uns zum ersten Mal einen klaren Blick auf ein supermassives Schwarzes Loch und sie markieren einen wichtigen Meilenstein für unser Verständnis der fundamentalen Prozesse, welche die Bildung und die Entwicklung von Galaxien im Universum bestimmen", heißt es vom Direktor am Bonner Max-Planck-Institut und Vorsitzenden des EHT-Kollaborationsrats, Anton Zensus.
Technisch wurden die Astronomen vor eine große Herausforderung gestellt und auch etwas Glück war im Spiel. Da Lichtteleskope für die Aufnahme eines Schwarzen Lochs ungeeignet sind, wurde auf Radioteleskope zurückgegriffen. Acht Radioteleskope aus Nordamerika, Europa, Südamerika und der Antarktis, mithilfe von Atomuhren auf die Nanosekunde genau abgestimmt, wurden mittels Very-Long-Baseline-Interferometrie (VLBI) zu einem gewaltigen virtuellen Teleskop verknüpft. Zusammengenommen entsprach die Öffnung des virtuellen Teleskops beinahe dem Durchmesser der Erde. Würden die menschlichen Augen ein derartiges Leistungsvermögen besitzen, könnte man die einzelnen Moleküle in der eigenen Hand sehen, führt die Max-Planck-Gesellschaft als Vergleich an.
Eine halbe Tonne an Festplatten wurden auf dem Postweg verschickt
Die registrierten Signale mit einer Wellenlänge von 1,3 Millimetern wurden mit Zeitstempeln versehen und an den unterschiedlichen Standorten gespeichert. Erst nach Abschluss der Aufzeichnung wurden sie zu einem Gesamtbild zusammengesetzt. Der Austausch erfolgte allerdings nicht über das Internet. Stattdessen wurden die 4 Petabyte an gesammelten Daten auf physischen Datenträgern an ihre Bestimmungsorte gebracht. Wie die Max-Planck-Gesellschaft erklärt, war der Transport auf dem Postweg bei der Datenmenge schneller und effektiver. Mehrere Hundert Kilo - etwas genauer etwa eine halbe Tonne - an Festplatten wurden verschickt und fütterten die Supercomputer am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn, dem Korrelator, sowie jenen des Haystack-Observatoriums in Westford, Massachusetts.
Den für die Zusammensetzung der Daten nötigen Algorithmus, der den Namen Chirp trägt, lieferte die 29-jährige Informatikerin Katie Bouman, die am Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics im US-Bundesstaat Massachusetts forscht und im Herbst eine Stelle als Assitenzprofessorin am California Institute of Technology, besser bekannt als Cal Tech, antritt. Um eine möglichst hohe Präzision zu gewährleisten, arbeiteten vier unabhängige Teams an der Rekonstruktion des Bildes. Einen Monat dauerte die Arbeit. Am Ende ähnelten sich die von den Teams präsentierten Bilder stark. Gegenüber dem Wall Street Journal sagte Boumann, dass es einer der glücklichsten Momente gewesen sei, den sie je hatte, als die Rechnung aufging. Dass die Aufnahmen überhaupt gelangen, war letztlich auch Glückssache, denn neben dem Algorithmus und dem Teleskop-Verbund brauchte es auch gutes Wetter an allen Standorten. Das war im Frühjahr 2017 der Fall.
Gaming-Community nimmt Aufnahme des Schwarzen Lochs als Vorlage für AMDs Ryzen-Logo
Für Wissenschaftler ist der Wert der Aufnahme wohl nahezu unermesslich. Andere machen aus dem Foto des Schwarzen Lochs eher Späße. Gerade in der Hardware- und Gaming-Community werde Vergleiche zu bekannten Logos gezogen. So ähnelt etwa jenes von Spielentwickler Firaxis dem Foto. Und auch für AMDs Ryzen-Logo bietet sich das Bild als Vorlage an - AMD-Fans mit einem Hang zur Astronomie können dank Wallpaper auch ihren Desktop mit dem Schwarzen Loch-Ryzen-Logo schmücken.
Deutlich erkennbar ist auf dem Bild die Akkretionsscheibe des Schwarzen Lochs. Darunter versteht sich eine um ein Objekt - in diesem Fall ein Schwarzes Loch - rotierende Scheibe, die Materie in Richtung des Zentrums transportiert. Auch der Schatten des Ereignishorizonts ist zu erkennen. Die finale Abbildung entspricht letztlich dem theoretischen Modell, wie der Direktor des Ost-Asiatischen-Observatoriums, Paul Ho, betont.
"Als wir uns sicher waren, dass wir den Schatten abgebildet haben, konnten wir unsere Beobachtungen mit unseren umfangreichen Computer-Modellen vergleichen, die die Physik von krummen Räumen, supererhitzter Materie und starken Magnetfeldern beinhalten. Viele Eigenschaften des Bildes stimmen mit unserem theoretischen Verständnis überraschend gut überein. Das macht uns zuversichtlich in Bezug auf unsere Beobachtungen. Eingeschlossen unserer Schätzung der Masse des Schwarzen Lochs."
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Abgeschlossen sind die Beobachtungen des EHT-Projekts jedoch noch lange nicht. Laut der Max-Planck-Gesellschaft ist mit dem NOEMA das zweite IRAM-Observatorium (Instituts für Radioastronomie im Millimeterbereich) in den französischen Alpen dem Projektverbund beigetreten. Es stelle das leistungsfähigste Observatorium auf der nördlichen Hemisphäre dar und mache es so möglich, in neue Empfindlichkeitsbereiche vorzudringen.
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Deine Theorie kann so nicht stimmen, wenn alles was hinter dem Ereignishorizont liegt auch nur im Ansatz etwas mit den Naturgesetzen vor ihm zu tun hat.
Bin erst Heute zum weiterlesen gekommen und antworte ohne Zitate, da sich meine Antwort(en) auf die letzten Beiträge bezieht
Da bin ich auch schon am Überlegen, da man ja vor einiger Zeit festgestellt hat, das sich unser Universum, also der Raum in dem wir unsere Existenz und alle beobachteten Galaxien wahrnehmen können, sich deutlich schneller ausdehnt, als bisher angenommen.
Wenn man jetzt noch feststellen könnte, das sich unser Universum nicht nur geradlinig von einen gemeinsamen Entstehungspunkt ausbreitet, sondern ebenfalls einer gewissen Rotation unterliegt, wäre das Perfekt.
Aber, da wir ja keinen Fixpunkt außerhalb unseres Univerumraum sehen, oder ausmachen können, fehlt uns eine entscheidende Variable!
Zudem könnte der sogenannte Urknall, tatsächlich nur die Entstehung eines schwarzen Lochs darstellen.
Dafür spricht zumindest, das man bisher ja keinen Ursprung zur Entstehung unseres Universum/Weltall definieren kann.
Paralleluniversen, stellen allerdings die Matroschka-Version wieder mehr in den Vordergrund.
Da wir allerdings nicht wissen, in welchem Teilungsbereich wir uns gerade befinden, bleibt die Frage nach dem Ursprung unseres Universum, in einem Universum, das wiederum in einem Universum, eines weiteren Universum, usw. besteht, weiterhin unbeantwortet.
Jetzt, muß man aber unbedingt sich trotzdem, der einseitigen Liniearität wegen, vom Matroschkaprinzips wegen,
abwenden und einen Stammbaum mit seinen weiten Verzweigungen als mindestens Kosmisches, eher viel differenzierter, bildlich betrachten.
Wo befinden wir uns gerade?
Wenn ich da so drüber nachdenke, merke ich, wie wenig wir tatsächlich davon verstehen, trotz aller wissenschaftlichen Leistungen, wissenschaftlicher Theorien, oder Utopien, auf unserer Erde!
Was aber unbestritten bleiben sollte, ist die Tatsache, das wir aus Utopien in sehr vielen Fällen durch wissenschaftliche Erkenntnissen und daraus entwickelten Technologien, Realität entstehen lassen können, ganz nach den mathematisch physikalischen Gesetzen!
Entstanden im geistigen Universum eines biologischen Computers!
In einem Game kann man sehr wohl Zeit erschaffen, genauso auch Raum.
Was gibt's daran nicht zu verstehen?
Es ist eine Welt/Universum erschaffen worden, in einem von Menschen als reales Universum bezeichneten!
Darin wird eine definierte Zeit als Startzeit angegeben, in einer geschaffenen Umgebung, bei der letztlich mindestens zwei Endzustände für die Spielfigur vorgegeben sind, entweder Game Over, oder Game Win!
In einigen Games gibt's auch gewisse Zustände die beim erreichen eines implementierten Programmierfehler, kein Ende, oder Fortschritt zulassen, außer, man macht händisch ein Game-Reset!
Genau diesen Ereignishorizont, betrachten wir von Außen und wir nehmen durch die von uns ausgeführten Handlungen unseres gesteuerten Avatars/Spielfigur aktiv in gewissen Grenzen am Werdegang anderer Spielfiguren, oder Physischen Darstellungen, Einfluß.
Die Grenzen dazu bestimmt die Programmierung des Game!
Die emotionale Empfindung einer darin vorkommenden Spielfigur, oder der von uns selbst gesteuerten Spielfigur, wurde ebenfalls in einem Sience Fiction Roman behandelt, ich glaube auch schon mal verfilmt. ( in einer neueren Filmserie bei Sky, allerdings zu fokussiert auf, wenn Spielfiguren sich ihrer programmierten Einschränkungen entziehen wollen, bzw. ihr Universum verstehen wollen, sich also ein Bewußtsein entwickelt)
Das allerdings weit vor der Zeit, als in Computerspielen, die Spielfiguren menschliche Gesichts- und Charakterzüge und emotionale Empfindsamkeit implementiert bekommen haben!
Weiterhin werden entgegen aller physikalischer Gesetze, Objekte, oder Spielfiguren durch diesen Raum und durch diese Zeit bewegt, die wir in der realen Welt/Univerum, nur mit Hilfsmitteln erreichen können.
Und genau das muß erstmal in unserem biologischen Computer entstehen, also ebenfalls in einem wirklich von uns selbst erschaffenen Raum und erschaffener Zeit!
Hier ist Sience Fiction, weit der realen wissenschaftlichen Erkenntnis voraus und stellt somit bis heute noch, die unübertroffene Leistung unseres Gehirn zu aktuellen High-End-Computern dar.
Einige geschichtliche und aktuelle Zeitgenossen stellen mit ihren Theorien, oder Belegen, die besondere Selektion heraus, die es bei unseren biologischen Computern auch gibt!
Nur meistens werden viele als Fantasten hingestellt, begleitet mit Spott und Häme, obwohl diese eine herausragende Gedankenstruktur aufweisen, abseits alltäglicher realer Gedankenlast!
Simulationstheorien gegenüber stehe ich auch kritisch gegenüber, nur genau der Punkt, "...man hat dazu Erklärungen, oder plötzlich keine." muß man sehr kritisch betrachten.
Da wir Menschen gewisse geistige Vorstellungen erzeugen können, wir aber in der realen Welt nur eingeschränkt unserer Sinnesorgane wegen, beschränkte Wahrnehmungen haben, habe ich eine eigene Ansicht entwickelt!
Wenn das Universum plötzlich taghell mit Licht überstrahlt würde, hat ein Chirurg gerade im tiefsten Inneren unseres Körpers eine Zelle aufgeschnitten in die das Licht seiner Umgebung hineinscheint.
Da wir allerdings in der Zelle, so winzig wie wir dann selbst sind, vor lauter Licht den Rest unseres Universum nicht mehr wahrnehmen, genauso wenig wie den Chirurgen der gerade in unsere Richtung schaut.
Geht nicht, da wir seine schiere perspektivisch unendliche Größe im Gesamten nicht erfassen können.
Im besten Fall vielleicht eine Bakterie auf seiner Haut, sofern wir nah genug herankommen, nur stellt diese dann für uns selbst schon eine Galaxie dar!
Ach wie selbst überzeugt wir Menschen doch sind, wie unbedeutend im Gesamten was wir Existenz, oder auch Universum nennen und wie wenig wir tatsächlich wahrnehmen können, viel wichtiger Verstehen!
Menschen, das aggressivste Bakterium auf der Erde, das Krebsgeschwür eines Universum, wird wohl irgendwann chirurgisch entfernt werden, oder wegen Nahrungsmangel Sterben!
Hier sieht man ein Bild, wie man sich unser Universum aktuell vorstellt:
Das Universum ist flach - Telepolis
Irgendwie sieht das Bild doch sehr komisch aus, und der Ursprung sieht sehr platt und unidirektional für eine Explosion mit einem Knall aus. Was also wäre, wenn das Modell minimal anders wäre, und statt einem Knall-Zentrum ganz links, einfach eine Kurve wäre, der Rand eines schwarzen Lochs, das Materie dort Energie entzieht und zerstäubt, die sich dann in unserer Richtung zum Zentrum hin, wieder sammelt, allerdings auf die Druckverhältnisse angepasst, die in unserem Ereignishorizont vorherrschen?
Wenn unsere Bewegungsrichtung der Mittelpunkt eines schwarzen Loches, statt der Gegenrichtung wäre, dann müssten wir ja unendlich dicht gepackt werden - die Frage ist nur, ob wir das überhaupt feststellen würden: eher nicht.
Dann könnte unser Ereignishorizont durch Konsum des Ereignishorizonts über uns materiell wachsen, gleichzeitig dem über uns liegenden Ereignishorizont aber konstant Energie zuführen und die Ereignishorizonte unter uns könnten das gleiche tun. Man könnte also einfach durch eine komplett relative Definition von Energie, Masse und Zeit, unendlich viele Universen abbilden, ohne dass sie in sich funktionsunfähig wären.
Das ist sicherlich eine unwissenschaftliche und unbeweisbare Darstellung, aber in einem Punkt, nämlich im Vergleich mit der Urknall-Theorie halte ich sie für ebenbürtig. Denn auch das wird niemals jemand beweisen können, da er dazu hinter den beschriebenen Urknall reisen müsste.
Interessant ist das schon. Nur was bringen uns die Erkenntnisse. Einstein sagte mal.
Das schwarze Loch kann man nicht überlebt. Und selbst wenn, ist halt die Frage, selbst wenn man damit in die Vergangenheit reisen könnte, es überlebt. Ist die andere frage ob man in der richtigen Vergangenheit dann ist. Zum Schluss landet man in einer paralellwelt in der Vergangenheit. Raus kommt man nicht mehr aus dem schwarzen Loch.
zudem müsste man Lichtgeschwindigkeits flugzeuge bauen können, diesen mit Tricks überlebbar machen.
Ein unlösbare Problem. Sehe also das uns direkt das schwarze Loch so nichts bringt. Aber vielleicht reichen ja schon die Erkenntnisse aus um unsere Technologie zu verbessern aus.
Und diese theorie das es mehrere lebensformen gibt ist auch möglich. Und ob es Aliens gibt, wer weiß, möglich ist alles.
Nichts sagende Fotos .