Assassin's Creed 4 Black Flag: Open-World-Hoffnung und Gameplay-Neuerungen

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Schon beim Release von Assassin's Creed 3 wurden die ersten Gerüchte zu einem möglichen Nachfolger im Internet verbreitet. Nach einigen Monaten und unzähligen Leaks, Enthüllungen und Geheiminformanten, wurde Assassin's Creed 4 Black Flag vor wenigen Tagen offiziell vorgestellt. PC Games Hardware hat alle Meldungen, Neuerungen und Gameplay-Infos zu dem neuesten Ubisoft-Abenteuer für Sie zusammengefasst und aufbereitet.

Große Innovation mit großen Aufgaben: Die Open-World in Black Flag

Die Story in Assassin's Creed 4 dürfte allerdings nur die zweite Attraktion des neuesten Teiles sein. Viel mehr beeindrucken die neuen Informationen zur Spielwelt und Gameplay-Features in Black Flag. Ubisoft verspricht nicht weniger als ein komplettes Open World-Spiel, das den Spieler ähnlich zur GTA-Serie völlig frei in die Karibik entlässt. Die einzelnen Inseln sollen frei anzufahren sein, Schiffe patrouillieren selbstständig auf der See und können jederzeit angegriffen werden. Dabei sollen sowohl die Angriffe auf die Schiffe, als auch das Betreten der Inseln ohne Ladeunterbrechungen ablaufen.Die Spieler müssen auf ihrem Boot nur durch ihr Fernglas schauen, eine geortete Insel oder Schiff ansteuern und diese in der Spielwelt erkunden oder angreifen.

Dazu sollen die drei Hauptstädte in Assassin's Creed 4, Havanna auf Kuba, Kingston auf Jamaika und das schon erwähnte Nassau, Unterschiede in ihrem Aufbau und der Architektur aufweisen, also den Einfluss der verschiedenen europäischen Mächte in der Karibik widerspiegeln. Sollte die Technik der aktuellen Konsolen das wirklich bewerkstelligen können und dazu noch eine ordentliche Grafik liefern, könnte Assassin's Creed 4 ein echtes Top-Feature an den Mann bringen. Das Setting lädt gerade zum Erkunden der Spielwelt ein: Versteckte Maya-Tempel auf verborgenen Inseln, nichtsahnende Handelsschiffe, die gerade darum betteln überfallen zu werden und gesunkene Schätze, die per neuer Tauchfunktion gehoben werden können, versprechen das komplette Piraten-Feeling für zuhause. Über 50 solcher einzigartigen Plätze will Ubisoft ins Spiel integrieren.

Dazu sollen Jagd-, Dschungel-, und Sammelmissionen kommen und die bekannten Assassinen-Morde mitsamt Schleich-Feature werden ebenfalls ihren Weg in Assassin's Creed 4 finden. Sogar Wale können gejagt werden, weshalb die PETA auch ihre Kritik an dem Spiel äußerte. Die Missionen scheinen also vielfältig und abwechslungsreich, was anhand der angekündigten Open World auch nötig sein wird. Das Hauptproblem an einer offenen Spielwelt ist ja bekanntlich nicht die Größe, sondern wie sie gefüllt ist und ob es überhaupt Spaß macht, sie zu erkunden. Ob Assassin's Creed 4 dabei eine so dichte, abwechslungsreiche und spannende Spielwelt erschaffen kann wie beispielsweise Bethesdas Skyrim, bleibt noch abzuwarten.

In der Vergangenheit waren es meistens Sammelmissionen, die die offenen Welten von Ubisoft füllten, was auf längere Sicht für Ernüchterung bei den Spielern sorgte. Das Setting der Piraten in der Karibik bietet allerdings ein Füllhorn aus unterschiedlichen Möglichkeiten und Ubisoft scheint sich das richtige Set an Missionen und Herausforderungen heraus gepickt zu haben.

RPG-Elemente, Kampftaktiken und die Angst vor vergangenen Fehlern - Das Gameplay von Assassin's Creed 4

Mit der offenen Spielwelt gehen natürlich auch einige Veränderungen im Gameplay einher. So sollen die Entscheidungen des Spielers die Spielwelt beeinflussen: Sobald Edward verstärkt Jagd auf Handelsschiffe einer Nation macht, verstärken diese ihre Marine in der Karibik und der junge Freibeuter muss sich immer schwierigeren Gefechten stellen. Darüber hinaus sollen weitere Aktionen des Spielers den Spielverlauf verändern, genaue Informationen dazu sind allerdings noch nicht bekannt.

Noch interessanter klingen sowieso die neuen RPG-Elemente, die in Assassin's Creed 4 verbaut werden sollen: Ein eigener Stützpunkt soll errichtet werden können, natürlich erhält Edward Kenway über die Zeit immer neue Fähigkeiten und das Schiff soll komplett ausrüstbar und auflevelbar werden. Gerade das letzte Feature lässt aufhorchen: Schon in Assassin's Creed 3 konnte das eigene Schiff verbessert werden, Black Flag soll aber noch einen Schritt weiter gehen. Kanonenanzahl, Ausrüstung und Matrosen auf der Jackdaw sollen ausgewählt werden können, dazu müssen Schäden am Schiff immer wieder repariert werden. Das Mikromanagment eines Pirates! wird Ubisofts neuer Titel sicher nicht erreichen, allerdings machen die ganzen RPG-Features Hoffnung, dass Assassin's Creed 4 vielleicht stärker in die Richtung eines The Witcher 2 geht und Action- mit Rollenspiel vereint.

Das Setting und die bisher erwähnten Features sprechen dafür, allerdings ist gerade bei Spielen der Assassin's Creed-Reihe Vorsicht geboten. Oftmals hören sich die Features der einzelnen Spiele auf dem Papier sehr gut an, wirken im fertigen Spiel aber nicht bis zum Ende durchdacht. Als Beispiele können hier der monotone Missionsaufbau aus Assassin's Creed, der Festungsausbau aus Assassin's Creed 2 oder das Tower & Defense-Feature aus Revelations angeführt werden, die neuen Wind in die Serie bringen sollten, letztendlich aber vor allem für Kopfschütteln sorgten.

Natürlich wäre es unfair, die neu angekündigten Gameplay-Features wegen vergangener Fehler zu verdammen, aber eine gesunde Portion Skepsis ist anhand der ganzen starken Ankündigungen vielleicht angebracht. Die aus der Assassin's Creed-Reihe bekannten Missionstypen werden in dem neuen Teil etwas weniger auftreten, vor allem weil sich ein großer Teil des Spieles auf dem Meer abspielt. Die Kämpfe sollen allerdings noch brutaler und intensiver von Statten gehen, das halbautomatische Anvisieren wurde über Bord geschmissen. Dazu soll der Spieler nun eine größere Entscheidungsfreiheit darüber haben, wie er die Kämpfe angeht.

Sollte er beispielsweise ein Schiff entern wollen, könnte er versuchen mit Hilfe seiner Kanonen die Verteidigung mürbe zu schießen, per Großangriff seine Männer in den Nahkampf schicken oder höchstpersönlich mit einer Schleicheinlage die feindlichen Wachen ausschalten. Das Schlachtfeld soll für den Spieler offen gehalten werden, damit dieser seine Taktik an die vorliegende Situation anpassen kann.

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  1. Seite 1 Assassin's Creed 4: Setting und Story des Freibeuterabenteuers
  2. Seite 2 Assassin's Creed 4 Black Flag: Open-World-Hoffnung und Gameplay-Neuerungen
  3. Seite 3 Assassin's Creed 4 Black Flag: Technische Details und unser Fazit
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Troollin Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Auch AC4 wird vermutlich ein Pflichtkauf. Bisher hab ich alle Teile gespielt und es hat mir eigentlich immer gefallen.
        Besonders gefällt mir, dass sie nun bei den Settings schön variieren.
      • Von Troollin Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Auch AC4 wird vermutlich ein Pflichtkauf. Bisher hab ich alle Teile gespielt und es hat mir eigentlich immer gefallen.
        Besonders gefällt mir, dass sie nun bei den Settings schön variieren.
      • Von Julianus2008 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich verstehe überhaupt nicht, was alle gegen den Festungsaufbau aus AC2 haben. Ich habe das Feature immer gemocht, fand es wundervoll, wie die Stadt wieder mit Leben gefüllt wurde. Ich habe zwar AC3 noch nicht gespielt, werde mir aber auf jeden Fall auch AC4 holen, das Setting gefällt mir sehr gut, mich hat noch kein Assassin's Creed enttäuscht.
      • Von BlackNeo BIOS-Overclocker(in)
        Wenns wieder ne Edition mit Statue oder so gibt wird die gekauft^^
      • Von Westcoast Kokü-Junkie (m/w)
        Assassin's Creed 4 wird für mich ein pflichtkauf, habe bis jetzt alle teile gezockt.
      • Von Raz3r Freizeitschrauber(in)
        Zitat von POWER_TO_THE_GROUND
        Schon wieder ein neues AssasinsCreed ? ich hab noch nichtmal das alte gespielt

        Da kann ich dich beruhigen.
        Bin mit dem dritten Teil auch noch nicht durch, glaube bin im 5 Kapitel.

        Im Moment kommen auch auch so viele Spiele raus, da kommt man gar nicht mehr hinterher.
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