Arcania: Gothic 4 - Grafische Tops und Fails aus der Vollversion
Arcania: Gothic 4 ist das hübscheste Mitglied der Gothic-Serie. Doch wie bei allen Spielen gibt es auch bei Gothic 4 so manches von einem Hoch flankierte Tief. PC Games Hardware kürt die Tops und Flops der Arcania-Grafik - nach der Demo nun auch bei der Vollversion.
"Wo Licht ist, da fällt auch Schatten", dieses Sprichwort gilt bei Arcania: Gothic 4 besonders. Nicht, weil die Grafik schlecht ist - im Gegenteil: Gothic 4 bietet ein fantastisches Spiel zwischen Licht und Schatten, gerade wenn dynamische Lichtquellen in Kraft treten. Eine solche Quelle führt der Spieler normalerweise immer mit: eine Fackel. Was tagsüber nur einen lauen Effekt hat, mutiert des nachts und in düsteren Höhlen zu einer wunderschönen Schatten-Show. Ein wenig später, wenn der Protagonist Zugriff auf Zaubersprüche hat, gesellen sich zum Fackellicht auch Feuerbälle und Blitze, welche die Umgebung auch bunt erhellen.
Diesem Glanzpunkt steht die fehlende Kantenglättung gegenüber. Gothic-typisch passiert das Gros des Spiels im Freien, wo naturgemäß Bäume, Sträucher oder ganze Wälder wachsen. Die filigranen Alphatest-Strukturen (Texturen) flimmern in Bewegung stark, insbesondere in niedrigen Auflösungen. Das Spiel bietet derzeit keine AA-Optionen an, auch das "externe" Forcieren mithilfe von Treiber-Tricks (Exe umbenennen, AA-Bits, etc.) schlug bislang (weitgehend) fehl. Downsampling mithilfe des passenden Tools ist ebenfalls nicht möglich, da Gothic 4 einen DirectX-9-Renderer nutzt. Das Einzige, was derzeit gegen das Flimmern hilft, ist Downsampling via Monitor.
Die Oberflächendarstellung ist ein zweischneidiges Schwert. Über weite Teile der Spielwelt glänzt Arcania: Gothic 4 mit messerscharfen Oberflächen (die zum Flimmer-Eindruck beitragen). Diese werden mithilfe von texturbasierten Kniffen erreicht: Parallax Mapping und "Detailshader" sorgen nicht nur für hübsche Furchen und Details, sondern auch für eine dreidimensionale Optik physikalisch flacher Oberflächen. Diese Techniken sind winkel- und entfernungsabhängig, mit der Folge, dass die meisten – nicht alle – Oberflächen erst aus nächster Nähe ihre volle Pracht entfalten. Das ist sinnvoll, da es bei konsequenter Darstellung dieser Details zu noch stärkerem Flimmern käme. Das Problem ist: Je nach Betrachtungswinkel wird die Detailschicht erst sehr spät eingeblendet – und oft gar nicht. Infolge dieses Lapsus steht der Spieler vor unschönen, matschigen Texturen. Ähnliches Probleme zeigen sich in Dialogen, in denen es oft vorkommt, dass die maximale Texturstufe erst nach ein bis zwei Sekunden geladen wird.
Last, but not least: Die dynamischen Schatten, welche von Charakteren und Objekten entsandt werden, sehen aus nächster Nähe sehr gut aus. Allerdings kranken sie technisch bedingt daran, bei niedrigen Display-Auflösungen in Entfernung zu flimmern. Hinzu kommt, dass die Auflösung mit Abstand zum Spieler abrupt abnimmt (MIP-Map-Banding). All dies und mehr haben wir teils kommentiert in der Bildergalerie abgelichtet.
Mehr finden Sie auf der Themenseite zu Arcania: Gothic 4.
Reklame: Bestellungen von Gothic 4 sind unter anderem bei Amazon möglich.

Grafisch ist das Spiel sehr hübsch, aber durch das fehlende AA, das aufploppende Gras und die tickenden Schatten ist es manchmal echt ein Krampf, stehen zu bleiben und die Gegend zu begucken. Das fällt besonders bei den Bäumen auf.
Bei G4 ist bis auf die Grafik ALLES schlecht, da würde auch kein AA helfen...
und du hast recht. bei gothic is alles, bis auf die grafik schlecht. ich bin sau enttäuscht. Habs bei nem kumpel gesehn... schade. echt schade. die serie ist kaputt... wenn teil 5 (wenn einer kommt) nicht wieder an g1-3 anlehnt, wars das für mich
MfG
Das schlichte Design der Menüs ist absichtlich so entworfen worden, es ist Gothic Typisch.
schade eigentlich
habs erst paar minuten gespielt aber fands bisher nicht so berauschend.
Hat mich nach der halben stunde eher wieder dazu gebracht Risen anzuwerfen und noch die allerletzten nebenquests zu machen bevor ich dem titan in den arsch trete
eigentlich traurig ...
Desweiteren versteh ich nich wo die ganze zusätzliche Power abseits der Grafik verbraucht wird. Risen kann ich ganz easy mit meinem alten Single-Core Athlon64 (@3Ghz) zocken. G4 bleibt so allerdings unspielbar (wobei es kein unterschied macht ob Grafik hoch (nicht maximal ...) oder niedrig ...
An der Physik kanns ja nicht liegen. Die ist nämlich irgendwie unter aller Sau. Mal ganz von den steifen Animationen abgesehen.
ich werd mir erstmal ne neue Grundhardware zulegen (is eh geplant) und denn werd ichs nochmal riskieren. evtl. hat man dann ja alles übel weggepatched.
Bei G4 ist bis auf die Grafik ALLES schlecht, da würde auch kein AA helfen...