[PLUS] Arc Pro B70 im Test mit 40+ Spielen und Aufrüstmatrizen: Intels GPU-Juwel
Während Spieler weiterhin auf die Arc B770 warten, kommt Intels großer Battlemage-Chip bereits auf der Arc Pro B70 zum Einsatz. Bis heute war unklar, was der BMG-G31 in Spielen wirklich leistet - Zeit für einen umfassenden Gaming-Test mit 40+ Benchmarks. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 07/2026.
Auf dieser Seite
- 1 Arc Pro B70: Übersicht
- 2 PCI-Express 5.0 ohne Kompromisse
- 3 Arc Pro B70 vs. Arc B580: Spiele-Benchmarks
- 4 Arc Pro B70 im Leistungsindex
- 5 Arc Pro B70: Auflösungsskalierung
- 6 Arc Pro B70 vs. 81 andere Grafikkarten
- 7 Arc Pro B70 vs. Arc B580: Raytracing-Benchmarks
- 8 Pathtracing Performance Chart
- 9 Stromversorgung und Leistungsaufnahme
- 10 Großer Speicher = großer Energiebedarf
- 11 Die Krux mit dem Active State Power Management
- 12 Energieeffizienz
- 13 G31 vs. G21 vs. G10
- 14 Intel Arc Pro B70: PCGH-Fazit
- 15 Lohnt sich eine Arc B770 im Jahr 2026?
- 16 Aufrüstmatrix - Rasterizing
- 17 Aufrüstmatrix - Raytracing
Ende 2024 beeindruckte Intel mit der Arc B580, einer effizienten und attraktiv bepreisten Grafikkarte auf Basis des BMG-G21-Chips. 2025 waren daher erwartungsvolle Blicke auf den großen Bruder BMG-G31 gerichtet, welcher unter anderem als Arc B770 durch die Gerüchteküche geisterte. Doch daraus wurde nichts. Seit einigen Wochen - und damit einem guten Jahr Verspätung - ist der G31 doch verfügbar, allerdings nur auf den Profi-Grafikkarten Arc Pro B70 und Arc Pro B65. Heute möchten wir endlich diese eine quälende Frage beantworten: Was kann "Big Battlemage"? Das klären wir im umfangreichen Test der Intel Arc Pro B70. Neben den überfälligen Gaming-Benchmarks mit Rasterizing, Raytracing sowie Pathtracing prüfen wir die Leistungsaufnahme, Effizienz sowie Lautheit. Müssen sich AMD und Nvidia warm anziehen?
Intel Arc Pro B70 mit BMG-G31-GPU im Test: Hardware-Übersicht (Hwinfo)
Arc Pro B70: Übersicht
Möglicherweise fragen Sie sich, weshalb Intel die Arc Pro B70 und B65 als Arbeitstiere positioniert und das Gaming-Segment außen vor lässt. Ursächlich ist, wie könnte es anders sein, die Speicherkrise. Ähnlich wie Nvidia bezüglich des RTX-5000-Refreshes dürfte auch Intel die Möglichkeiten durchgerechnet haben - mit dem bedauerlichen Ergebnis, dass sich neue Gaming-Grafikkarten bei den aktuellen Speicherpreisen nicht lohnen. Anders sieht das im professionellen Segment aus, denn die dortige Kundschaft ist hohe Preise gewohnt und obendrein gewillt, für entsprechende Hardware-Eigenschaften sowie technischen Support zu zahlen. So kommt es, dass die Arc Pro B70 und Arc Pro B65 trotz der teuren 32 GiByte GDDR6 Sinn ergeben, während eine "Arc B770" mit 16 GiByte kaum wirtschaftlich wäre, da man hierfür nicht einmal die Hälfte verlangen könnte. Wer Hand an Intels beste GPU, den Battlemage BMG-G31, anlegen möchte, muss daher tiefer in die Tasche greifen. Unser neuester Proband, die Intel Arc Pro B70 im Referenzdesign, kostet derzeit 1.249 Euro.
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