Macbook Pro 2016 nutzt exklusiv Radeon Pro 460 mit sparsamer Polaris-11-GPU
Apple setzt als erster Hersteller auf mobile Radeon-Pro-Grafikkarten aus dem Hause AMD. Die Radeon Pro 460, 455 und 450 setzen alle drei auf Polaris 11, wobei das größte Modell den Vollausbau mit 1.024 Shadern nutzt - ein Debüt im Endkundenbereich. Dank niedriger Taktraten sollen die GPUs maximal 35 Watt aufnehmen.
Nachdem Apple bereits im Jahre 2014/2015 als erster den Vollausbau von Tonga in Form der Radeon R9 M295X für den iMac beziehen konnte, bekommt Apple auch aus der aktuellen Generation vorerst exklusiv im Endkundenbereich einen Vollausbau geliefert. Im neuen 15,4-Zoll-Modell des Macbook Pros sitzen die ersten mobilen Radeon-Pro-Grafikkarten (ehemals Fire Pro), die auf Polaris 11 setzen und bis zu 1.024 Shader, also den vollen Grafikchip, nutzen können. Bisher wurde er nur im professionellen Bereich als Radeon Pro WX 4100 und E 9260 (Embedded) angekündigt.
Es handelt sich um die Modelle Radeon Pro 460, 455 und 450, die AMD gestern Abend parallel zu Apples Ankündigung der neuen Macbooks vorgestellt hat. Alle drei Ausführungen nutzen anders als im Desktop-Bereich ein Package, das auf 35 statt 75 Watt ausgelegt ist. Über einen sogenannten Die-Thinning-Prozess kommt Polaris 11 auf eine Dicke von nur 0,38 statt der üblichen 0,78 mm. Das komplette Package mit aufgesetzter GPU ist lediglich 1,5 mm dick. Das soll besonders dünne Notebooks mit Polaris 11 ermöglichen - das Macbook Pro 15" 2016 ist insgesamt 15,5 mm hoch, das Vorgängermodell kam noch auf 18 mm.
Damit die neuen Radeon Pros maximal 35 Watt aufnehmen, senkt AMD die Taktraten deutlich. Die Radeon Pro 460 nutzt den besagten vollen Polaris 11 XT mit 16 Compute Units (1.024 Shader). Die angegebenen 1,86 TFLOPS werden mit rund 910 MHz erreicht. Bei der Radeon Pro 455 sind noch 12 CUs mit 768 Shadern aktiv, 1,3 TFLOPS werden mit rund 850 MHz erreicht. Die Radeon Pro 450 kann auf 10 Compute Units respektive 640 Shader zurückgreifen, eine glatte TFLOPS wird mit rund 780 MHz erreicht. Alle drei Modelle kommen auf eine Übertragungsrate von 80 GB/s, was für einen Speichertakt von 2.500 MHz spricht. 2 oder 4 GiByte werden an die 128 Bit angebunden. Zum Vergleich: Die RX 460 mit 14 CUs (896 Shader) "boostet" nominell bis 1.200 MHz und nutzt 7-Gbps-Speicher mit 3.500 MHz. Die Leistungsaufnahme beläuft sich dort auf 75 Watt.

Du verlinkst Windows-Benches, die Leistung von Nvidia(Maxwell)-Karten bricht aber unter OSX stark ein, AMDs GCN-Karten brechen im Vergleich nicht so stark unter OSX ein. Wenn sich das bei richtiger/produktiver Software (mit OpenCL Support) unter OSX mit den Nvidia-Karten so durchzieht, wäre das für Apple ein guter Grund auf GCN zu setzen. Von Pascal gibt es keine Benches unter OSX, also kann man da (noch) keine Aussagen treffen, ausser dass GP107 zu spät kam um berücksichtigt zu werden.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Apple in seinen extrem dünnen MacBooks klobige MXM Module verwenden kann. Das könnte ich mir höchstens in iMacs vorstellen.
Edit: Es wurden doch nur 15" Macbooks mit dGPU vorgestellt oder?
Es gibt mit 14 Zoll dann ja auch noch die mobilere Version mit der GTX1060 , auch das waere zum arbeiten noch schneller ,wie das Macbook, immer vorraus gesetzt man kann auf das Apple Betriebssystem verzichten
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Das MB Pro ist im Gegensatz dazu eher auf Mobilität getrimmt.