Apple-Leak: Dokument nennt erstmals MacBook Neo vor heutigem Launch-Event [Update]
Apple hat das zuvor aufgetauchte MacBook Neo inzwischen offiziell vorgestellt. Das neue Notebook bildet den günstigsten Einstieg in Apples Laptopportfolio und nutzt erstmals einen iPhone-Prozessor als zentrale Recheneinheit.
Original-Artikel von 14:15 Uhr: Apple könnte ein bislang unangekündigtes Notebook unbeabsichtigt selbst bestätigt haben. In Dokumenten, die auf Apples eigener Website veröffentlicht wurden, tauchte die Bezeichnung "MacBook Neo" auf. Kurz darauf verschwand der Eintrag allerdings wieder. Dennoch sorgt der Fund derzeit für Spekulationen über ein mögliches neues Einstiegsmodell.
Entdeckt wurde der Eintrag offenbar zunächst von Beobachtern, die regelmäßig Apples Konformitätsdokumente für verschiedene Märkte auswerten. Diese Dokumente dienen eigentlich dazu, Geräte noch vor ihrer Markteinführung bei Behörden anzumelden. In der entsprechenden Liste erschien also auch das Macbook Neo mit einer eigenen Modellnummer. Konkrete technische Details oder gar Bilder gibt es zu dem neuen Modell allerdings nicht.
Die Theorie, dass es ein günstigeres Modell geben könnte, gibt es allerdings schon eine Weile. Ein solches Modell soll sich unterhalb der aktuellen MacBook-Air-Serie positionieren und damit eine neue Einstiegsklasse innerhalb von Apples Notebookportfolio bilden.
Bestätigt ist dies natürlich nicht und unklar bleibt auch, in welchem zeitlichen Rahmen ein solches Modell erscheinen könnte. Es ist allerdings möglich, dass Apple das Macbook Neo noch heute vorstellt. Darauf weist zumindest ein Beitrag bei MacRumors hin. Immerhin findet um 15 Uhr deutscher Zeit die große Apple Experience statt.
Offiziell bestätigt: MacBook Neo mit iPhone-Prozessor
Aktualisierung: Inzwischen hat Apple das MacBook Neo offiziell vorgestellt. Das Gerät kann bereits vorbestellt werden und soll ab dem 11. März verfügbar sein. Damit bestätigt sich zeitgleich, dass Apple tatsächlich ein neues Einstiegsmodell unterhalb des MacBook Air positioniert.
Eine Besonderheit liegt beim eingesetzten Prozessor. Im MacBook Neo arbeitet kein klassischer Mac-Chip aus der M-Serie, sondern der aus dem Smartphone bekannte A18 Pro, der ursprünglich im iPhone 16 Pro debütiert. Apple zufolge soll das Notebook damit bei alltäglichen Aufgaben bis zu 50 Prozent schneller sein als der meistverkaufte PC mit aktuell meistverkauften Konkurrenten mit Intel Core Ultra 5. Für lokale KI-Berechnungen nennt das Unternehmen sogar einen Vorsprung von bis zu dem Dreifachen, während Aufgaben wie Bildbearbeitung laut Apple bis zu doppelt so schnell erledigt werden könnten.
Das MacBook Neo nutzt ein 13-Zoll-Liquid-Retina-Display mit einer Auflösung von 2.408 × 1.506 Pixeln und einer Helligkeit von bis zu 500 Nits. Auffällig ist, dass Apple auf eine Notch verzichtet. Stattdessen setzt das Gerät auf gleichmäßige Displayränder im Stil aktueller iPad-Modelle.
Beim Gewicht nennt Apple rund 2,7 Pfund, was etwa 1,22 Kilogramm entspricht. Angeboten wird das Notebook in den Farben Silver, Indigo, Blush und Citrus. Die Farbvarianten setzen sich auch beim Magic Keyboard fort, das jeweils in einem helleren Ton gehalten ist und mit passenden Hintergrundbildern kombiniert wird.
Preislich beginnt das MacBook Neo bei 599 US-Dollar und wird damit zum günstigsten Notebook im aktuellen Apple-Portfolio. Für Bildungskunden liegt der Einstiegspreis bei 499 US-Dollar. Das Basismodell kombiniert 256 GiByte Speicher mit einem Magic Keyboard, während eine Variante mit 512 GiByte Speicher und Magic Keyboard mit Touch ID für 699 US-Dollar angeboten wird.
Apple hebt außerdem hervor, dass es sich beim MacBook Neo um den bislang klimafreundlichsten Mac handeln soll. Laut Unternehmen besteht das Gerät zu rund 60 Prozent aus recycelten Materialien, darunter 90 Prozent recyceltes Aluminium im Gehäuse sowie vollständig recyceltes Kobalt im Akku.
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Update: Das MacBook Air M5 ist bereits gelistet
Versehentlich veröffentlichte Apple-Dokumente enthüllen technische Details zum MacBook Neo – dem günstigen Einstiegsmodell mit iPhone-Chip.