Anno 117: CPU-Benchmarks & Fazit
Wie gut läuft Anno 117 auf Intel- und AMD-CPUs? PCGH hat zahlreiche Ryzen- und Core-Prozessoren getestet.
In diesem Artikel
CPU-Benchmarks in Anno-Spielen haben Tradition bei PC Games Hardware. Nicht umsonst befindet sich Anno 1800 seit dem Release in sämtlichen CPU-Testparkours. Insbesondere hat sich herausgestellt, dass der Prozessor zum limitierenden Faktor wird, wenn die Stadt an Größe zunimmt. Eine der großen Fragen beim Anno-1800-Nachfolger ist, ob sich die CPU-Auslastung insgesamt gebessert hat. Da wir nicht alle Zeit der Welt hatten, bevor dieser Test entstanden ist, konnten wir keine unendlich große Stadt bauen. Zudem fällt die Planung aufgrund der zahlreichen neuen Bedürfnisse und Attribute in Anno 117 etwas komplexer als noch im Vorgänger aus. Trotz allem ist es uns gelungen, eine hübsche kleine Stadt zu bauen, die sowohl für die CPU- als auch für die GPU-Benchmarks zum Einsatz kommt. Wie gehabt, testen wir in möglichst geringer Auflösung. Auf den Wunsch unserer Community hin haben wir außerdem Benchmarks in Ultrawide (21:9) durchgeführt. Die zusätzliche Breite führt zu einer höheren CPU-Last. Sie finden alle weiteren Informationen im Video.
Prozessor-Benchmarks
Wer hätte diese Zahlen erwartet? Anno 117 nutzt moderne Prozessoren deutlich besser aus, als man es von der Reihe gewohnt ist. Die CPU-Fps fallen ausgesprochen hoch aus, vorausgesetzt, man spielt nicht mit zehn Jahre alten Prozessoren. Zwar bleibt die Kernlast moderat, doch sie reicht aus, um rund zwölf bis vierzehn Threads zu beschäftigen. Das führt zu einer ungewöhnlichen Situation: Ein Core Ultra 5 235 erreicht höhere Bildraten als ein Core Ultra 7 265K. Der Grund liegt in den kürzeren Latenzen und der effizienteren Fertigung beim 235er, während zusätzliche Kerne beim 20-Kerner 265K kaum Vorteile bringen. Dass geringe Latenzen für einen Fps-Boost sorgen, zeigt auch der Vergleich zwischen Ryzen 7 9800X3D und Ryzen 9 9950X3D. Die oberen vier CPUs sind zwar partiell GPU-limitiert, gut sichtbar an der durchschnittlichen Framerate, unterscheiden sich dafür aber merklich bei den Frametimes. Abermals zeigt sich hier, dass es zur Analyse der CPU-Leistung zum Vorteil gereicht, die P0.2-Fps ebenfalls einzublenden. Hier ist AMDs Ryzen 7 9800X3D die mächtigste CPU. Aber generell scheint Anno 117 absolut vorbildlich auf 3D V-Cache anzusprechen. Eine Steigerung von 72 Prozent (!) von 7500F auf 7600X3D zeigt eindrucksvoller denn je auf, was es bedeutet, mehr L3-Cache zur Verfügung zu haben. Daher haben wir auch wieder den Fall, dass AMDs 5800X3D oberhalb des Core i9-14900KS liegt, wenn auch mit nicht so tollen Frametimes.
Das ist Ihnen alles zu hoch? Kein Problem, denn Sie können Anno 117: Pax Romana auch auf einem Core i7-8700K oder Ryzen 7 3700X flüssig spielen, zumindest mit moderat großen Städten. Wie es im Endgame aussieht, können wir zu aktueller Stunde noch nicht bewerten, dafür hat die Zeit gefehlt. Schauen Sie sich auch bitte die 21:9-Benchmarks an. Die zusätzliche Breite kostet in Anno 117 tatsächlich zwischen 15 und 20 Prozent der Bildrate. Wir haben eine Stichprobe mit sieben der CPUs gemacht, die auch im regulären Test zu finden sind. Die Framerate bricht nicht merklich ein, kann aber bei nicht so leistungsfähigen CPUs das Zünglein an der Waage sein. Insgesamt werden Sie jedoch eher im GPU-Limit landen, wie die Grafikkarten-Benchmarks zeigen.
Anno 117: Pax Romana - Fazit
Nach vielen Stunden mit Anno 117 fällt unser Fazit durchweg positiv aus. Das neue Anno sieht nicht nur gut aus, sondern läuft auch wesentlich performanter als der Vorgänger. Die spielerischen Neuerungen gefallen, insbesondere das Militär führt das Spiel zu seinen Wurzeln zurück. Ob sich die Performance doch noch zu einer Diashow entwickelt, werden wir beizeiten anhand einer riesigen Stadt klären, welche sich derzeit noch im Bau befindet. Bis dahin zählt in Anno 117 vor allem Grafikleistung. Das gemächliche Gameplay macht jedoch auch mit niedrigen Bildraten im 30er-Bereich Spaß.
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Nicht groß? Ist das Ironie? Ich sags nochmal... Achte mal auf das Schiff. Das sieht mit RTX Reflexionen so aus, als ob es schwebt und nein im Bewegtbild wirds nicht besser. Anno117 sieht auf dem Meer mit RTX Reflexionen irgendwie platt aus... Detailarm. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Das ist ein total komisches Verhalten.
Und zum Thema übertrieben. Ich hab lieber etwas übertriebene Reflexionen als verwaschene bzw gar keine...
Ist jetzt m.E. nicht so gross der Unterschied bei einem statischen Bild, aber wenn ich mich entscheiden müsste läge mir das linke Bild , da rechts Manches übertrieben wirkt wie Spiegelung und Schatten. Ich könnte mir vorstellen, dass beim Bewegtbild die Unterschiede besser sichtbar sind. So oder so siehts recht hübsch aus.
Und zum Thema übertrieben. Ich hab lieber etwas übertriebene Reflexionen als verwaschene bzw gar keine...
Ist jetzt m.E. nicht so gross der Unterschied bei einem statischen Bild, aber wenn ich mich entscheiden müsste läge mir das linke Bild , da rechts Manches übertrieben wirkt wie Spiegelung und Schatten. Ich könnte mir vorstellen, dass beim Bewegtbild die Unterschiede besser sichtbar sind. So oder so siehts recht hübsch aus.
Übrigens mit dem neuen AMD Treiber läuft Anno117 deutlich besser