Alien: Isolation - Technik-Infos [Update: Downsampling-Bilder]
Beim Herumspielen mit unserer Preview-Version von Alien: Isolation stießen wir in einer Datenbank auf einen interessanten Hinweis. Dort werden Umgebungen für ein Convolution-Reverb definiert, also einer Technologie, die auch schon in Thief mit True Audio hinzukam. Außerdem wollen wir einige technische Informationen von der Gamecom mit unseren Lesern teilen.
Inhaltsverzeichnis
Alien: Isolation 3.840 × 2.160 (1) (2)
Quelle: Sega
Update vom 03.10.14:
In knapp einer Woche, genauer am 07. Oktober, wird Alien: Isolation für PC, Playstation 3 und 4 sowie Xbox 360 und One erscheinen. Im Vorfeld hat man uns die aktualisierte RTM-Version (Release to Manifacture) zur Verfügung gestellt. Wir haben kurzerhand das Anfangslevel jeweils mit einer Radeon R9 290X sowie einer Geforce GTX 980 durchlaufen und einige Screenshots erstellt – sowohl in Full- als auch Ultra HD. Da wir auf die Schnelle keinen weiteren UHD-Monitor auftreiben konnten, mussten wir Letztere über DSR (Downsampling) erstellen. Ein direkter 1:1-Vergleich werden wir zu gegebener Zeit nachliefern.
Ein paar kurze Eckdaten zur Hardware: Mit einem Core i5-4670K und einer R9 290X hatten wir in Full HD dauerhaft Fps im dreistelligen Bereich, bis hin zu knapp 250. Ebenso verhielt es sich mit der GTX 980, schlichtweg weil die CPU limitiert hat. Die hauseigene, namenslose Engine weiß also durchaus hardwareschonend zu agieren, sodass man auch mit Mittelklasse-PCs auf Ultra-Einstellungen mit SMAA-Kantenglättung (neben FXAA der einzige verfügbar Modus) spielen können wird.
Mit ein Grund für den geringen Hardware-Hunger dürften die engen Korridore darstellen, die zugleich sehr hochauflösende Texturen bei moderater VRAM-Auslastung erlauben. Zu keiner Zeit konnten wir eine Belegung oberhalb der 2 GiByte beobachten. Das "Grieseln" ist im Übrigen so gewollt, um die Filmatmosphäre wiederherzustellen, kann aber wahlweise verringert oder komplett ausgestellt werden.
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Originalartikel vom 4.08.14:
In Alien: Isolation übernimmt der Spieler die Rolle von Amanda Ripley, Tochter der bekannten Heldin aus den Film-Klassikern. Obwohl es im Spiel einige Waffen geben wird und trotz Ego-Perspektive und schicker Technik ist Alien Isolation kein Shooter, sondern stammt aus dem Genre Survival Horror. Wir konnten den Titel bereits Probe spielen, eine Einschätzung fällt allerdings noch schwer. Entwickelt wird das Spiel von Creative Assembly, die bislang vor allem im Bereich Strategiespiele mit der Total-War-Reihe Bekanntheit erlangten.
Die Grafik von Alien: Isolation ist sehr gut gelungen: Die namenlose Engine ist eine Eigenentwicklung, die spezifisch auf die Anforderungen der Entwickler zugeschnitten wurde. Der Deferred Renderer basiert auf Direct X 11, unterstützt Features wie hochauflösende Contact Hardening Shadows, Echtzeitspiegelung, Volumetrische Beleuchtung, eine Umgebungsverdeckung mittels SSAO und AMDs HDAO, Chromatische Aberration und als Kantenglättung FXAA oder temporales SMAA in zwei Qualitätsstufen. Sehr schick: Praktisch alle Texturen sind sehr hoch aufgelöst und brauchen sich definitiv nicht verstecken. Die Raumstation Sewastopol, die wir in unserer Preview-Version erkunden durften, fängt dabei den Look der Filme sehr gut ein.
Wichtiger Faktor bei der Entwicklung war auch die künstliche Intelligenz. Denn das auf unsere Spielfigur Jagd machende Alien wird nur selten durch Skript-Sequenzen gesteuert, sondern reagiert auf äußere Einflüsse wie Geräusche oder Licht - und ist dabei entsprechend unberechenbar. Ein wichtiger Faktor in einem Horror-Spiel ist schließlich die Angst, dass sich etwas an die eigene Figur heranschleicht - Dies funktioniert nach unseren ersten Eindrücken sehr gut.
Wir sprachen mit den Entwicklern im Anschluss an die Präsentation über die Engine und schnitten auch die im Internet kursierenden Gerüchte über einen etwaigen Mantle-Support an, doch dazu wollte man sich dazu noch nicht äußern. Interessant ist dabei das Wörtchen "noch" und dies vor allem in Verbindung mit unserer nächsten Frage: Wir schnitten die gelungene Sound-Abmischung an und zwar völlig neutral, ohne auf eine etwaige True-Audio-Unterstützung abzuzielen, trotzdem bekamen wir mit einem Verweis auf die erste Frage ein "noch kein Kommentar". Wieder in der Heimat angekommen, haben wir uns daraufhin einmal die Dateien unserer Preview-Version genauer angesehen. Und siehe da: In einer Datenbank für "Next-Gen-Audio" fanden wir mehre Einträge zu einzelnen Umgebungen der Demo, die einen Support für ein Convolution-Reverb implizierten. Zur Erinnerung: Diese Technik kam auch in Thief mit dem True-Audio-Patch hinzu.
Alien: Isolation - Hinweise auf Convolution Reverb und True-Audio-Support?
Quelle: PC Games Hardware
Natürlich können wir aus diesen Informationen keine definitive Unterstützung für AMDs neue Technologien ziehen, interessant ist es aber allemal. Zum Abschluss wollen wir Ihnen ein paar Screenshots nicht vorenthalten. Diese wurden in Ultra-HD mit einer GTX Titan aufgenommen und auf Full-HD heruntergerechnet. Erfreulich: Sowohl auf dieser Karte als auch mit einer R9 290X lief zumindest die Demo in Ultra-HD praktisch durchgängig flüssig. Sobald es neue Informationen zu Alien: Isolation gibt, erfahren Sie es natürlich hier.
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Das Spiel schreit förmlich danach.
Das Spiel schreit ebenso nach Sweet FX
Kaufen werde ich mir es trotzdem nicht ich finde das Game nicht so gut.
Aber zu schöne Screens machen reicht es.
Die Grafik find ich absolut klasse und stimmig! Dabei hab ich auf max immer 120FPS! (OK hier müssen auch immer nur paar Räume dargestellt werden und keine riesigen Maps!
Der Sound? Wooow!
Die Grafik find ich absolut klasse und stimmig! Dabei hab ich auf max immer 120FPS! (OK hier müssen auch immer nur paar Räume dargestellt werden und keine riesigen Maps!
Der Sound? Wooow!
Das gab es vor zig Jahren mit so einer Hybrid-Comic-Grafik. klick