Alder Lake Gerüchte: Core i9-12900KS als Konkurrenz für AMDs Zen 3D

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News Maximilian Hohm Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Alder Lake
Quelle: Intel

AMDs Ryzen-5000-Serie ist äußerst beliebt und soll zeitnah einen Refresh in Form von Zen 3D erhalten. Dieser könnte die Spielekrone wieder zu Team Rot bringen, was Intel sicherlich missfallen würde. Lesen Sie daher im Folgenden das neueste Gerücht von einem vorselektierten neuen Chip, der das verhindern soll.

Mit Alder Lake hat Intel erstmals in der jüngeren Vergangenheit wieder ein rundes Produkt auf den Markt gebracht. Zwar kann man den Stromverbrauch unter Volllast kritisieren, doch im Spielbetrieb bzw. während normaler Arbeitsabläufe kann den Chips nicht viel vorgeworfen werden. AMDs kommende Antwort darauf sollen die Ryzen-Chips mit gestacktem 3D V-Cache sein, der Leistungssteigerungen im zweistelligen Prozentbereich in Spielen ermöglichen soll.

Damit wäre AMD beim aktuellen Stand wieder schneller und Intel wäre im Zugzwang. Daher scheint Intel einen neuen Chip zu testen, der am Anfang der Fertigung noch nicht möglich war, den Core i9-12900KS. Dieser soll nicht wie der i9-12900K "nur" mit 4,8-4,9 GHz auf allen Kernen boosten können, sondern problemlos die 5 GHz oder mehr erreichen. Das Kürzel KS steht bei Intel traditionell für einen Chip mit offenem Multiplikator, der außerdem vorselektiert ist. Bereits 2019 nutzte Intel es für den Core i9-9900KS, der eine höhere TDP bei marginal mehr Leistung gegenüber einem Core i9-9900K brauchte. Damals hätte man den i9-9900KS empfehlen können, da er lediglich 25 US-Dollar mehr kosten sollte, doch der Trade-Off des höheren Stromverbrauchs war bereits 2019 fragwürdig. Bei Comet Lake und Rocket Lake hat Intel komplett auf KS-Modelle verzichtet.

Nun soll der i9-12900KS zeitgleich mit AMDs letzter AM4-Iteration erscheinen und mit dieser konkurrieren. Bezüglich der Spieleleistung könnte der 12900KS dabei tatsächlich eine ernste Konkurrenz darstellen. Eine Möglichkeit zur Vorstellung würde sich bei der CES 2022 bieten. Intel hat bisher die Existenz des Chips weder bestätigt noch dementiert.

Quelle: Videocardz

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von TollerHecht
        Ja, dann zeig mir mal wann das in der Praxis eintritt. Mit offenem PL 220W hab ich das noch nie in Anwendungen gesehen, da die 100 Grad schneller erreicht sind als der Boost. Bei 242W bist du selbst mit ner Celsius S36 deutlich unterdimensioniert die in den Top 5 der besten AiOs ist. Nochmal die Frage, wie willst du das Kühlen. Du tust so als wären die 100 Grad ein Ausnahmefall, aber bei mir reicht schon 3DSmax um das Ding beim Rendern voll auzulasten (kein Prime o.ä). Und selbst da dauerts keine Minuten bis du bei 95 Grad Plus bist und die CPU nach 3 weiteren Minuten thermal throttelt.
        Die Radiatorgröße ist zumindest bei unserem Testmuster nur ein Teil des Problems. Für gut 280 W reicht eine Liquid Freezer II 240, aber die kleinere Single-Radi-Ausführung macht bereits 260 W mit. Jenseits von 300 W überhitzt die CPU dagegen wegen mangelnder Wärmeleitung im Package meist schon nach wenigen Sekunden, lange bevor das Wasser überhaupt warm geworden ist.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von TollerHecht
        Ja, dann zeig mir mal wann das in der Praxis eintritt. Mit offenem PL 220W hab ich das noch nie in Anwendungen gesehen, da die 100 Grad schneller erreicht sind als der Boost. Bei 242W bist du selbst mit ner Celsius S36 deutlich unterdimensioniert die in den Top 5 der besten AiOs ist. Nochmal die Frage, wie willst du das Kühlen. Du tust so als wären die 100 Grad ein Ausnahmefall, aber bei mir reicht schon 3DSmax um das Ding beim Rendern voll auzulasten (kein Prime o.ä). Und selbst da dauerts keine Minuten bis du bei 95 Grad Plus bist und die CPU nach 3 weiteren Minuten thermal throttelt.
        Die Radiatorgröße ist zumindest bei unserem Testmuster nur ein Teil des Problems. Für gut 280 W reicht eine Liquid Freezer II 240, aber die kleinere Single-Radi-Ausführung macht bereits 260 W mit. Jenseits von 300 W überhitzt die CPU dagegen wegen mangelnder Wärmeleitung im Package meist schon nach wenigen Sekunden, lange bevor das Wasser überhaupt warm geworden ist.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Es kommt immer auf Art und Höhe der Last an. Es gibt Lasten bei denen ein 5000er Ryzen und ein Alderlake problemlos 4,5-5 GHz halten können ohne großartig über 100W zu kommen - und das können durchaus auch Lasten sein die in der Auslastungsanzeige "100%" generieren (beispielsweise sehr viele unkomplexe Rechenoperationen mit viel Leerzyklen durch warten auf RAM - das kann sogar so extrem sein dass die Auslastung auf 100% steht und die CPU auf 2 GHz RUNTERtaktet weil sie einfach zu wenig zu tun hat bei dem vielen warten! LZMA2 Datenklompression mit sehr großen Wörterbüchern ist so ein Fall). Andere Lasten sind so extrem dass schon wenige Threads dazu führen dass die CPU ins Powerlimit klatscht und den Turbo massiv zurücknimmt.

        Diese ganzen Pauschalaussagen sind halt nicht wirklich zielführend heutzutage, da der tatsächliche Verbrauch moderner CPUs kaum noch von eingestellten Powerlimits, Kühlungen und so weiter abhängt sondern fast ausschließlich davon was das Ding berechnen soll. Die Powerlimits sind effektiv nur noch für die Leute interessant, die über lange Zeiträume sehr stark multithreadlastige Anwendungen fahren die solche CPUs dann auch dauerhaft im Powerlimit halten.
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von TollerHecht
        Auch die Annahme dass die 12900K überhaupt nur in die Nähe vom Standardtakt mit 130W whatever PL kommen ... das ist einfach kompletter BS.
        Ach komm, die 3,2GHz schafft die doch locker mit 125W
      • Von DungeonKeeper1 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Habe den 12900k mit 32GB DDR5 6000 am Laufen. Läuft gut
      • Von HardwareNoob41 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Das ist wie gesagt wohl eins der Ziele von Intel - vielleicht reichen die 100 MHz um dann am Ende in den Tests oben zu stehen mit Ryzen3D bei 99,6% darunter. Ist praktisch zwar völlig wumpe aber so läuft Marketing halt.^^
        Ich würds ja geil finden, wenn AMD mit 15 % understatement betrieben hätte und am Ende sinds 18 % +! Dann würde sich Intel wohl leicht ärgeren, da die Rückkehr nur von kurzer Dauer gewesen wäre!
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