Intel Core i9-12900K: Alder Lake-Flaggschiff zeigt sich in Basemark-Datenbank
In der Basemark-Datenbank ist Intels Core i9-12900K aufgetaucht, das Flaggschiff der kommenden Alder-Lake-CPUs. In den Systemdaten gibt es aber Unstimmigkeiten, und das Benchmark-Ergebnis hat kaum Aussagekraft.
Nachdem bereits letzte Woche ein Core i7-12700K in der Datenbank von Sisoftware aufgetaucht ist, wurde nun ein Core i9-12900K in der Datenbank von Basemark entdeckt. Bei diesem dürfte es sich um das Flaggschiff von Intels kommenden Alder Lake-S-Prozessoren handeln.
Unstimmigkeiten und wenig Aussagekraft
Laut dem Benchmark-Eintrag hat der getestete Core i9-12900K zwölf Kerne, die mit einem Basistakt von 3,2 GHz und einem unbekannten Boost-Takt liefen. In der Realität dürfte der i9-12900K dabei zwar dazu passende 24 Threads haben, diese aber durch den Einsatz von 16 Kernen erreichen.
Im Inneren des Prozessors sollen laut aktuellem Kenntnisstand acht Golden-Cove-Kerne mit SMT und acht Gracemont-Kerne ohne SMT arbeiten, was insgesamt 24 Threads ergibt. Da dieser Ansatz neu ist, teilen aber offenbar viele Tools einfach weiterhin die Anzahl der Threads durch zwei und geben das als Ergebnis (fehlerhafte) Kern-Anzahl an. Das war auch beim Eintrag des i7-12700K schon so.
Die falsche Kernzahl ist aber nicht das einzig Auffällige an dem Benchmark-Eintrag: Auch die verbaute Grafikkarte wirft Fragen auf. Bei dieser handelt es sich angeblich um eine RTX 3080, und auch der erreichte GPU-Score passt zu diesem Modell. Als Hersteller wird aber PC Partner beziehungsweise Sapphire angegeben, was kaum stimmen dürfte. Sapphire bietet ausschließlich AMD-Grafikkarten an und gehört nicht zu PC Partner, auch wenn zumindest früher Sapphire-Grafikkarten dort gefertigt wurden.
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Denkbar wäre daher eher, dass "Sapphire" in dem Eintrag einfach nichts verloren hat, und dass die Grafikkarte stattdessen von einem Tochterunternehmen von PC Partner stammt. Zu PC Partner gehören die Marken Manli, Inno3D und Zotac, die alle Geforce-Grafikkarten anbieten.
Zuletzt enthält der Benchmark-Eintrag leider lediglich einen Test im GPU-Limit, sodass durch das Ergebnis keine Rückschlüsse auf die CPU-Leistung möglich sind. Wenn in dem System aber tatsächlich ein Intel Core i9-12900K verbaut war, dann dürfte es nicht allzu lange dauern, bis weitere Benchmark-Werte zu dem Prozessor auftauchen werden.
Quelle: Basemark via Videocardz




Und dazu hat Amd ca. 10 Jahre !!!! gebraucht , ist dabei fast Pleite gegangen, und ist bei der Fertigung auf TSCM angewiesen denen eigentlich der Erfolg zu verdanken ist .
Wie hier schon gesagt wurde. Wer Produkte nach Marke kauft macht eindeutig was falsch
Aber wenn man jahrelanges auf der Stelle treten hier noch feiert wird man auch nicht für Argumente offen sein. So what.
Aber offensichtlich scheine ich falsch gepolt zu sein. Mir ist es eigentlich vollkommen gleichgültig, von welchem Hersteller mein Prozessor kommt. Ich kaufe zu dem Zeitpunkt, zu dem ich kaufen muss/will, das beste Preis/Leistungsverhältnis ein. Und die Systeme bleiben erst einmal ein paar Jahre im Einsatz. Ob das jetzt AMD oder Intel ist, spielt für mich keine Rolle.
Konkurrenz belebt nicht nur das Geschäft, sondern fördert auch den Fortschritt und die Innovationen. Ich bin für jeden neuen Ansatz dankbar, selbst wenn er sich später eventuell als Sackgasse herausstellen sollte.
Insofern sollte man nicht mit Häme oder Zynismus neue Entwicklungen betrachten, sondern mit gesundem Menschenverstand, Neugierde und Interesse. Verbohrte Ideologie und Lagerdenken ist wenig hilfreich für die persönliche Entwicklung.
Hatte schon lang nix mehr zum schmunzeln ...
MfG Föhn.
Und dazu hat Amd ca. 10 Jahre !!!! gebraucht , ist dabei fast Pleite gegangen, und ist bei der Fertigung auf TSCM angewiesen denen eigentlich der Erfolg zu verdanken ist .