Intel Core i7-12700K: Alder Lake-S in Sisoft-Datenbank aufgetaucht
In der Datenbank von Sisoft Sandra ist eine Alder-Lake-CPU aufgetaucht, bei der es sich um einen i7-12700K handeln könnte. Da es sich um ein Vorserienmodell handelt, und es zudem einige Auslesefehler gibt, bringt der Eintrag aber nicht allzu viele Neuigkeiten hervor.
Zum Jahresende will Intel mit den Alder Lake-S-Prozessoren nicht nur eine neue Generation, sondern auch einen neuen Architektur-Ansatz in den Desktop-Markt bringen. Die Alder-Lake-CPUs sollen auf eine Hybrid-Architektur setzen und dadurch zwei unterschiedliche Arten von x86-Kernen auf einem Chip vereinen. Zusätzlich sollen die als Core i-12000 erwarteten Prozessoren endlich auch im Desktop-Markt das Ende von Intels 14 nm Architektur einläuten und stattdessen auf Intel 10-nm-Prozess setzen.
Ein Datenbank-Eintrag mit Unstimmigkeiten
Während zu den Eckdaten von Alder Lake-S schon einiges bekannt ist, herrscht bei konkreten Produkten immer noch Unklarheit. Ein Eintrag in der Datenbank von Sisoftware, der vom Twitter-Nutzer momomo_us ausfindig gemacht wurde, liefert nun aber ein paar Daten zu einem konkreten Prozessor. Leider sind diese aber nicht durchweg stimmig.
Der Eintrag könnte laut harukaze5719 von einem Vorabmodell des i7 12700K stammen, wofür insbesondere die Kernzahl spricht. Laut Datenbank hat das Modell 12 Kerne und 24 Threads, wobei es sich aber um einen Auslesefehler handeln dürfte. Bei einer 8+4-Aufteilung mit acht schnellen Golden-Cove-Kernen und vier effizienten Gracemont-Kernen müssten es stattdessen 20 Threads sein, denn für Gracemont ist kein SMT vorgesehen. Da bislang immer nur alle Kerne gleichzeitig SMT unterstützten, ist die Einordnung als 24-Thread-Prozessor aber nicht allzu überraschend.
Auch beim Auslesen der Caches kam es offenbar zu einem Fehler: Der einzelne L3-Cache mit 25 MB ist zwar stimmig, doch der L2-Cache ist laut der Datenbank in neun einzelne Caches mit je 1,25 MB aufgeteilt. Eigentlich sollte jeder der zwölf Kerne seinen eigenen L2-Cache haben. Vermutlich wurden hier die L2-Caches der vier Gracemont-Kerne schlicht zu einem einzelnen Speicherbereich zusammengefasst.
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Zuletzt liefert der Eintrag noch die Taktraten des angeblichen i7-12700K. Demnach soll das Sample mit einem Basistakt von 1,19 GHz und einem Boost-Takt von 3,4 GHz betrieben worden sein. Die Taktraten werden sich bis zum Release aber höchstwahrscheinlich noch ändern, daher sind die Angaben lediglich als Mindestwert anzusehen. Die vom Sisoft-Benchmark erstellten Leistungswerte haben dadurch ebenso nur eine geringe Aussagekraft.
Quelle: Sisoftware via Wccftech


11,5MB - 8*1.25MB (Golden Cove Cores) = 10MB -> Rest 1,5MB
1,5MB / 4 (Gracemont Cores) = 384KB