Alder Lake: Erste Benchmarks und Preise zum Core i5-12400F

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Alder Lake: Erste Benchmarks und Preise zum Core i5-12400F (1)
Quelle: Intel

Der Core i5-12400F schickt sich an, wieder die Preis-Leistung-Empfehlung zu werden. Doch reicht es in der Alter-Lake-Generation, diese Krone erneut an sich zu reißen? Erste Benchmarks aus Frankreich geben Hinweise auf die Performance. Und es gibt auch ein erstes Preisbild aus Kanada.

Von Alder Lake wurden drei Modelle veröffentlicht, von denen der Core i7-12600K in Tests eine vergleichbar gute Leistung für kleines Geld bietet. Traditionell ist der bislang nicht angebotene "400er" für knappe Budgets interessant und bot dabei in der Vergangenheit ausreichend Spielleistung. Nun gibt es zum Core i5-12400F Informationen. Ein kanadischer Händler hat die CPU bereits gelistet und auch nennt auch einen (wenn auch frühen) Preis. 249 CAD sollen es für das F-Modell mit deaktivierter Grafikeinheit sein; für das Standardmodell 287 CAD. Das sind zum Tageskurs umgerechnet 173 und 199 Euro. Das liegt grob über den Daumen auch in dem Bereich, in dem die 11er-Serie verkauft wurde, bevor die 12er erschienen sind und die Preise deutlich nachgegeben haben. Generell hatte intel aber auch die Preise leicht angehoben, wie man an den bisher veröffentlichten Modellen feststellen kann.

Alder Lake: Erste Benchmarks und Preise zum Core i5-12400F (2) Quelle: Comptoir Hardware Alder Lake: Erste Benchmarks und Preise zum Core i5-12400F (2) Was bekommt man für sein Geld? Der Intel Core i5-12400(F) ist eine auf 65 Watt TDP ausgelegte CPU mit 6 Kernen und 12 Threads; dabei handelt es sich um P-Cores respektive Golden-Cove-Kerne. E-Cores, also Gracemont-Rechenwerke, soll die CPU nach den vorliegenden Informationen nicht haben. Das sind auf dem Papier deutlich weniger Threads als bei den vorgestellten Alder-Lake-Modellen und wirft die Frage auf, wie weit das auf die Performance schlägt. Auch dazu gibt es erste Hinweise.

Es gibt Messwerte von Comptoir Hardware, deren Mainboard automatisch 117 Watt TDP festlegte. Unklar bleibt, ob das verwendete MSI-Board hier für PL1 bzw. die Base Frequency Power generös ist oder ob es sich um die PL2-Leistungsstufe handelt. Die CPU selbst taktete zwischen 800 MHz und 4,4 GHz, letzteres bei kurzfristiger Last auf einem Kern. Nach dem Erreichen des Tau-Wertes, senkte sich der Takt auf 3,4 GHz. Unter Windows 11 mit nicht näher definiertem DDR5-Speicher sortiert sich der Core i5-12400F im CPU-Z-Benchmark mit 688/5.004 Punkten ein.

Insbesondere der Multi-Thread-Wert ist erwartungsgemäß ein Stück weit von dem weg, was die größeren Alder-Lake-Brüder zu leisten vermögen; aber doch noch deutlich für dem, was der direkte Vorgänger kann und recht genau auf Niveau des Ryzen 5 5600X. Es ist möglich, dass Intel genau diese CPU im Visier hatte und über den Preis angreifen will. Der Ryzen 5 5600X wechselt aktuell für rund 290 Euro den Besitzer. Ob das gelingt, wird auch von den Plattformkosten abhängen.

Im Cinebench R23 zeichnet sich ein ähnliches Bild ab, wie im GPU-Z-Benchmark. Bei der Single-Core-Performance ist der Core i5-12400F nah an seinen Geschwistern dran; mangels Hyper Threading und E-Cores reicht es im Mehrkernbetrieb aber dann nicht mehr für den Anschluss. Und auch hier positioniert sich die CPU vor dem Vorgänger und vor dem direkten Wettbewerb. Das gilt auch bei der gemessenen Leistungsaufnahme, die mit 135 Watt angegeben wird; etwas mehr als in der 11. Generation (126 Watt) und etwas mehr als beim Ryzen 5 5600X (131 Watt).

Cinebench Multi-Core Quelle: Comptoir Hardware Cinebench Multi-Core Cinebench Single-Core Quelle: Comptoir Hardware Cinebench Single-Core GPU-Z Multi-Core Quelle: Comptoir Hardware GPU-Z Multi-Core GPU-Z Single-Core Quelle: Comptoir Hardware GPU-Z Single-Core

Ob der Core i5-12400F so eine Preis-Leistung-Empfehlung bleibt, wird sich zeigen müssen - insbesondere in Spielen, wo die CPU-Reihe gerne gesehener Gast in günstigen Spiele-PCs war. Intel scheint bei den Leistungsdaten ganz offen auf AMDs Gegenstück abzuzielen. Er liegt im gemittelten Index aus 12 Spielen der französischen Kollegen, wo der Core i5-12400F auf 101,7 Punkte kommt und damit auf das Niveau des Ryzen 5 5600X mit 99,9 Punkte.

Hinweis: Wir haben einen Fehler im Text korrigiert, der den Index-Wert des 11400F statt des 12400F zu, Vergleich heranzog. Wir bitten dies zu entschuldigen.
Index aus 12 Spielen Quelle: Comptoir Hardware Index aus 12 Spielen

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    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von RX480
        Wer viel Multiplayer kompetiv spielt hat eh noch ganz andere Sorgen.
        Ping etc.
        Ja kann aber auch ein Singeplayer spiele sein wie doom oder andere Spiele die sehr auf die Reaktionszeit des Spieler wert legen .aber naja gibt halt Leute den reichen 30 FPS anderen 60 und wie andere reichen erst 140 FPS plus damit es für sie gut aussieht .
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von RX480
        Wer viel Multiplayer kompetiv spielt hat eh noch ganz andere Sorgen.
        Ping etc.
        Ja kann aber auch ein Singeplayer spiele sein wie doom oder andere Spiele die sehr auf die Reaktionszeit des Spieler wert legen .aber naja gibt halt Leute den reichen 30 FPS anderen 60 und wie andere reichen erst 140 FPS plus damit es für sie gut aussieht .
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Wer viel Multiplayer kompetiv spielt hat eh noch ganz andere Sorgen.
        Ping etc.

        edit: mal kurz bei mir gemessen = 15ms
        ... sollte ja für meine gechillten 57fps@60Hz Moni im Singleplayer reichen
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von RX480
        Yes!
        Das ist mir eigentlich Brust oder Keule, ... Hauptsache in 4k im GPU-Limit = reallife läufts.
        (von Daher sind mir die 720p Tests eigentlich ziemlich buggy und so ein Schmarrn wie CB soundso)
        und
        man darf ja net vergessen, das sogar mein oller 9400f a little bit OCen per FSB@102,3 zulässt und
        4Gig allcore mit besserem Ram @50W very nice in der Effizienz ist
        Das mag ja für dich gelten. Es ist aber trotzdem Sinnlos so zu testen.
        Da man ja wissen möchte wieviel FPS eine CPU in X spiel bringt.
        Da ja nicht jeder in 4k Spielt mit y Grafikkarte.
        Soll leute geben die Spielen mit einer 6900xt in 1080P um in ihrem spiel der wahl xxx Fps zu haben und für die kann es durchaus einen Unterschied machen ob CPU X jetzt 120fPs macht in dem Spiel oder halt 380FPS. Und das kann mal halt Solide nur mit 720 P Test machen. Bzw am besten noch weniger um eine Möglich GPu limit so unwahrscheinlich wie möglich zu machen.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Yes!
        Das ist mir eigentlich Brust oder Keule, ... Hauptsache in 4k im GPU-Limit = reallife läufts.
        (von Daher sind mir die 720p Tests eigentlich ziemlich buggy und so ein Schmarrn wie CB soundso)
        und
        man darf ja net vergessen, das sogar mein oller 9400f a little bit OCen per FSB@102,3 zulässt und
        4Gig allcore mit besserem Ram schneller läuft als im CB-ME-Test und @50W very nice in der Effizienz ist

        --> da kann ich mir gut schon vorstellen, das der 12400 für Singleplayer@4k reicht
        (gerade mit direct storage sollten auch noch 1-2 cores weniger belastet werden)

        Schade das FH5@PC wohl noch kein ds aktiv hat, ...evtl. kommts ja noch per patch im Dezember mit dem
        üblichen Featuretreiber von AMD
        Der Download von FH5-Standard im Gamepass läuft erstmal.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DARPA
        Vorallem nennt man das GPU Limit
        Das Eine bedingt ja das Andere
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