Ryzen 5000: Werden bald auch X370- und A320-Mainboards unterstützt?
AMDs neue Prozessoren der Ryzen 5000-Reihe sollen angeblich auch in Verbindung mit deutlich älteren Mainboard-Chipsätzen laufen als bisher bekannt. Unterdessen sollen auch erste BIOS-Betas für den B450-Support verfügbar sein.
Während die neuen Ryzen 5000-CPUs in erster Linie für Mainboards mit AMD 500er-Chipsätzen gedacht sind, hatten bereits mehrere Hersteller nach AMD-Freigabe angekündigt, dass auch Hauptplatinen mit den älteren 400er-Chipsätzen per BIOS- beziehungsweise UEFI-Updates im nächsten Jahr fit für die neue Prozessorgeneration gemacht werden sollen. Dass noch ältere Chipsätze aus der ersten Generation der AM4-Plattform unterstützt werden könnten, stand dabei aber nicht wirklich zur Debatte.
Nun gibt es jedoch Berichte von Nutzern in verschiedenen Internetforen, die als Tester entsprechende Beta-Firmwares erhalten haben wollen, welche wiederum Ryzen 5000-CPUs auch auf A320- und X370-Hauptplatinen lauffähig machen sollen. Diese erschienen bekanntlich erstmals Anfang 2017 im Rahmen der ersten Ryzen-Generation mit der Einführung des AM4-Sockels.
BIOS-Updates für alle?
Laut einem Mitglied der Chiphell-Foren können die Mainboards der AMD 300-Serie demnach die Prozessoren der Ryzen 5000-Reihe vollständig unterstützen, wobei ein solches Beispiel auch auf einem AsRock A320M-HDV aus der Einstiegsklasse gezeigt wurde. Via CPU-Z-Screenshot wurde die Hauptplatine mit einem AMD Ryzen 9 5900X nebst 16 GiB DDR4-RAM präsentiert und soll auch die Ryzen 4000G-APUs mit Codenamen "Renoir" unterstützen.
Ein weiteres Forumsmitglied bei Overclock.net hat derweil enthüllt, dass Hersteller Gigabyte bereits Ryzen 5000-CPUs auf seinen X370-Mainboards einsetzt, wie wccftech.com berichtet. Im Gespräch mit nicht näher genannten Herstellern will die Webseite auch bestätigt haben, dass das Beta-BIOS im bestehenden AGESA 1.1.0.0-Code enthalten ist und das besagte Mainboards die Ryzen 5000-CPUs vollständig unterstützen können, aber PCI-Express 4 deaktiviert haben.
Insgesamt soll dabei weiterhin die ROM-Größe zur Unterstützung älterer Prozessoren wie der Ryzen 1000-Reihe ein limitierender Faktor sein, doch dies könne bei Verwendung einer neueren CPU letztlich als hinfällig betrachtet werden. Laut dem Bericht soll AMD die Hersteller hinsichtlich der Unterstützung der 300er-Chipsätze "blockieren", aber es gebe immer mehr Meldungen, dass entsprechende Firmwares schon bald auch veröffentlicht werden könnten.
Ryzen 5000-Support für 400er-Chipsätze schreitet voran
Des Weiteren wird berichtet, dass mit Gigabyte und Asus zwei namhafte Hersteller ihre BIOS-Unterstützung für AMD Ryzen 5000 auf den etwas neueren 400er-Chipsätzen mehr und mehr erweitern. Demnach biete Gigabyte Beta-Unterstützung für insgesamt 16 Mainboards mit B450-Chipsatz, während Asus ebenfalls Beta-Support für insgesamt 16 ROG Strix-, Prime- und TUF Gaming-Produkte liefert. Das Gigabyte-BIOS ist unter "F60c" betitelt, während das BIOS von Asus unter "8501" aufgeführt ist. Wccftech.com listet unter Verweis auf die chinesische Hardware-Seite hkepc.com auch bereits die besagten Beta-Versionen, sofern man sich nicht auf den offiziellen Support im nächsten Jahr gedulden will.

Ja kritikpunkte die falsch sind.
Aber bringt glaub nix mit dir hier wieiter zu diskutieren, du checkst es einfach net.
Aber unabhängig davon fand ichs halt nicht gut das du amd in einen topf mit intel wirfst, was die Aufrüstfreundlichkeit betrifft.