AMD Threadripper: Erste Mainboards auf der Computex
Für Threadripper von AMD gibt es die ersten Mainboards auf der Computex zu sehen. Der riesige Sockel SP3 sorgt flankiert von den beiden DIMM-Blöcken für ein ungewohntes Bild.
Der erste Tag der Computex ist in Taipeh gehalten und die Mainboard-Hersteller haben die ersten Hauptplatinen für Threadripper auf Basis des X399 gezeigt. Aufgrund des enorm großen SP3-Sockels mit seinen 4.094 Kontakten sehen die Hauptplatinen etwas kurios aus. Davon abgesehen ist der Ansatz aber ähnlich wie bei Intel. Die HEDT-Plattformen sollen Enthusiasten und Prosumer ansprechen. Als willige Zielgruppe auserkoren hat man auch Content-Creator, also Youtuber und Twitcher. Das ist nicht falsch, denn sie profitieren durchaus von der Kern-Rallye.
Und so hat Asrock eine Reihe X399-Boards an die Wand gehängt, die die typischen Quad-Channel-Interfaces mit 8 DIMM-Bänken aufweisen sowie viele mechanische PCI-Express-x16-Slots, die in diesem Fall auch elektrisch deutlich besser unterwegs sind als auf der Mainstream-Plattform. Professional Gaming und Taichi macht auch genau klar, wie die beiden wichtigen Zielgruppen lauten - hauptberufliche Spieler und Enthusiasten. Denen spendiert man auf beiden Mainboards auch Wifi-Module. Wir sagen schon mal jetzt, dass Onboard-WLAN wohl einer der Trends der Computex 2017 sein werden, ganz gleich ob für Threadripper oder Core X. Ob der einzelne 8-Pin-12V für die CPU ein gutes oder schlechtes Omen ist, bleibt wohl Diskussionssache. Eigentlich ist es gut, weil so klar ist, dass nicht Unmengen an Strom in Wärme umgewandelt werden. Übertakter hätten vielleicht mehr erwartet.
Ganz ähnlich ist es bei Gigabyte, wo die Boards im Hinterzimmer gezeigt wurden. Auch hier fällt das ungewohnte Bild des riesigen Sockels auf, der von den acht DIMM-Bänken flankiert wird. Gigabyte hat sich bei den PCI-Express-Anschlüssen für ein leicht anderes Layout entschlossen, das zwei der drei M.2-Anschlusse zwischen eins und zwei sowie 4 und 5 vorsieht. Auffällig ist der extrem knappe Platz zwischen den hinteren DIMM-Bänken und dem ersten PCI-Express-Anschluss. Mit Backplate auf der Grafikkarte und ausladenden Modulen könnte es eng werden - Asrock hat hier mehr Spiel gelassen. Wifi gibt's auf dem Aorus Gaming 7 offenbar nicht, dafür aber einen Killer-NIC und Realtek-Sound mit Soundblaster X 720. Außerdem darf RGB-Beleuchtung heutzutage nicht fehlen. Die beiden Mainboard-Layouts gehen leicht unterschiedliche Wege, womit aber auch jeder seinen präferierten Unterbau finden dürfte.


Mal sehen, wie der Octo Channel Kram aussieht, oder was so in ein paar Jahren dran ist.
Hab schon ein R7 1800X also wird das nix!
@T
Auf den ersten Blick dachte ich noch, was für niedliche µATX Boards.. also wirklich nur auf den allerersten Blick.. Was fürn mächtiger Sockel