AMD Summit Ridge (Zen) und Bristol Ridge: Chipsatz soll Probleme bereiten
Aus Fernost stammt ein Bericht, laut dem es Probleme bei der Fertigung des "Chipsatzes" für Sockel-AM4-Mainboards gebe. Dabei dürfte es sich um Promontory für Summit Ridge auf Basis von Zen und Bristol Ridge handeln. Angeblich lasse das USB-3.1-Signal zu schnell zu stark nach, sodass Signalverstärker verlötet werden müssten.
Bereits im Juni 2014 berichtete digitimes.com, dass AMD die Entwicklung seiner neuen "Chipsätze" an Asmedia auslagern wolle. Da die Northbridges sowohl bei AMD als auch bei Intel schon lange in die CPUs gewandert sind, handelt es sich streng genommen um keine 2er-Sätze von Chips, sondern um einfache Chips, üblicherweise Platform Controller Hub (Intel) beziehungsweise Fusion Controller Hub (AMD) genannt. Laut einem neuen Bericht von digitimes.com soll die Entwicklung des FCHs für Summit Ridge und Bristol Ridge aktuell Probleme bereiten.
Es ist durchgängig vom "Zen Chipset" die Rede. Theoretisch könnte also die integrierte Mini-Southbridge in der CPU gemeint sein. Da Asmedia bei der aber höchstens die IP stellen dürfte, ist aller Wahrscheinlichkeit nach die externe Lösung gemeint, die in der Gerüchteküche unter dem Codenamen Promontory geistert. Angeblich sinke die Signalstärke von USB 3.1 zu schnell zu stark ab, sodass die volle Übertragungsrate nicht geboten werden könnte. Promontory soll zwei Mal USB 3.1 zur Verfügung stellen können, wohingegen die Southbridge in Summit-Ridge-CPUs nur USB 3.0 (alias USB 3.1 Gen1 statt Gen2) beherrsche.
Mainboard-Hersteller müssten nun entweder einen Signalverstärker verlöten oder direkt auf einen Zusatzchip für USB 3.1 setzen - ironischerweise hat Asmedia solche im Portfolio. Das erhöhe die Kosten pro Mainboard um 2 bis 5 US-Dollar. Was im Einzelfall nicht nach viel klingt, kann bei sechs- beziehungsweise siebenstelligen Stückzahlen schnell negativ auffallen. AMD denke darüber nach, Signalverstärker von Drittanbieter zu kaufen und diese gebündelt mit den FCHs an die Mainboard-Hersteller zu verkaufen. Durch die Masse würden sich die Kosten dann reduzieren lassen. Asmedia habe die Gerüchte gegenüber digitimes.com bestritten.

Warum stellt AMD eigentlich nicht wie Intel die PCHs selbst her?
Glaube vom Speed bräuchte man ne SSD um USB3.0 auszureizen; für USB3.1 bleibt natürlich noch die deutlich höhere Stromversorgung.