AMD Ryzen Threadripper: 16-Kerner mit neuem Sockel kommt im Sommer für den Desktop
Während seines Financial Analyst Days hat AMD die Planung von Ryzen-CPUs mit 16 Kernen und 32 Threads für den Desktop bestätigt. Noch im jetzigen Sommer sollen die High-End-Prozessoren mit einer neuen HEDT-Plattform erscheinen. Der Name strahlt schon mal Selbstvertrauen aus: Ryzen Threadripper.
Die Gerüchteküche spricht schon seit einigen Wochen von einer neuen High-End-Desktop-Plattform (HEDT) aus dem Hause AMD, die mit bis zu 16 Zen-Kernen aufwarten soll. Dies hat AMD vergangene Nacht im Rahmen des Financial Analyst Days 2017 bestätigt, ging mit Informationen jedoch sparsam um. Klar ist, dass es eine neue Plattform oberhalb von AM4 geben wird, die es mit Intels Sockel 2011-3 und dem kommenden 2066 aufnehmen soll. Die High-End-CPUs werden unter dem Namen Ryzen Threadripper firmieren - offenbar handelt es sich nicht um einen Code-, sondern den tatsächlichen Produktnamen. "Ryzen 9" wäre demnach kein Thema.
Wahrscheinlich setzt AMD für Ryzen Threadripper auf zwei Zeppelin-Dies mit je acht Zen-Kernen, wie sie auch bei Ryzen 7 sowie Ryzen 5 genutzt werden, als MCM-Package (Multi-Chip Module). Daraus ergibt sich das kolportierte Quad-Channel-Interface mit zwei Kanälen pro Die. Zudem könnten bis zu 64 PCI-Express-3.0-Lanes für Grafikkarten, Chipsatz, NVMe-SSDs und Zusatz-Controller zur Verfügung gestellt werden, wobei AMD diese wie bei Ryzen 7 womöglich wieder auf 44 bis 48 beschneidet. Als Sockel könnte der Server-LGA SP3 mit 4.094 Kontakten dienen, schlichtweg weil AMD die Zeit fehlen dürfte, einen dritten komplett neuen Sockel zu spezifizieren. Die hohe Pinanzahl wäre für die Zukunft interessant, da so einige freie Pins vorhanden wären, um die Plattform mit neuen Generationen zu erweitern.
Rein theoretisch möglich, aber äußerst unwahrscheinlich, wäre der Einsatz von vier Zeppelin-Dies für Ryzen Threadripper. Die Server-Familie Epyc soll einen 16-Kerner mit Octo-Channel-Interface beinhalten, bei dem pro Die vier Kerne deaktiviert werden. Octo-Channel ist jedoch nur dann interessant, wenn man 16 RAM-Bänke anbindet. Bei acht RAM-Bänken mit jeweils einem eigenen Controller wäre das Routing bei Mainboards wohl ein Albtraum, was die Kosten in die Höhe triebe. Darüber hinaus wird es auch kleinere Threadripper-CPUs geben (AMD spricht von "bis zu" 16 Kernen), zum Beispiel wären 12-Kerner denkbar, die zwei Dies mit vier CPU-Complexes (CCX) á drei Kerne nutzen. Vier zu Großteilen deaktivierte Zeppelin-Dies wären Ressourcenverschwendung.
Weitere Details zu Ryzen Threadripper hat AMD für die Computex 2017 versprochen, die vom 30. Mai bis zum 03. Juni ihre Pforten öffnen wird. Fraglich ist, ob es da schon konkrete Produktinformationen geben wird. Endkunden-Mainboards von den Partnern würden wir noch nicht unbedingt erwarten, lassen uns aber gerne positiv überraschen.

Das werde ich bei Gelegenheit auch mal beobachten und überprüfen. Aufgefallen ist mir dieses Problem beim Warenfluss jedenfalls selbst noch nicht.
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Wichtig ist halt, dass es nicht um die fps allgemein geht, beim scrollen, oder kleinen Siedlungen, da merkt man es deutlich. Wenn man aber gar nicht mehr weiß wohin mit den Bürgern, dann hat man das Gefühl, dass die Engine einfach nicht mehr will. Deshalb merkt Nein alter Herr auf seiner CPU keinen großen Unterschied wenn er das Maximum erreicht, da er vorher schon nicht höher kam. Das IT St ja auch so komisch. Selbst diese irre alte CPU bricht gar nicht so krass ein wie man denken würde. Die Engine arbeitet da irgendwas nacheinander ab und man hat fast das Gefühl, dass passiert mit vorgeschriebener Geschwindigkeiten. (...)
Also bei Anno bringt dir meiner Erfahrung nach eine höhere CPU-Performance eine wesentlich bessere Weltperformance, die sich nicht in FPS ausdrückt. Und da bringen auch Threats/Kerne eine Menge...
Das Problem mit vielen Einheiten haben aber auch andere Strategiespiele wie Banished oder CitiesSkylines. Bei Banished bricht es ab einem bestimmten Punkt wirklich auf einstellige FPS ein (auf dem i7).
Natürlich kann ich mehr parallelisieren, ob das aber mehr Leistung bringt ist halt die Frage. 32 Threads zu nutzen ist nicht das Problem, 16 Kerne gleichmäßig aus zu lasten schon.
Man wird wahrscheinlich neue Engines brauchen, weil die aktuelle Generation nicht auf derart viele Kerne ausgelegt ist, aber Programmierer sind erfinderisch.